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Social Media Nutzerzahlen und Trends in Deutschland Q2/2011


Lange war es still auf unserem Blog zum Thema “deutsche Social Media Nutzerzahlen” und auch das Jahr 2011 brachte uns nur zögerlich neue Studien und Hochrechnungen zum heimischen Social Web.

Nun ist es aber endlich soweit und nach langem Suchen und Sammeln haben wir zusammen mit der Cocomore AG frische Social Media Nutzerzahlen und Trends für Deutschland zusammengestellt!

Update (11.07.2011): Inzwischen sind 52,7 Millionen Personen über 14 Jahren online – das sind knapp 75% aller Deutschen! (N)onliner Atlas 2011

Update (01.07.2011): Über 50% der deutsche Onliner besuchen Facebook! Knapp 40% von ihnen min. Wöchentlich. Weitere aktuelle Vorlieben der Facebook-Nutzer gibt es bei: w3b.org

Update (26.05.2011): Deutschland ist im Facebook Fieber – 25 % der Deutschen sind bei Facebook registriert (oder 32% der dt. Onliner) und machen Deutschland damit zu dem am schnellsten wachsende Land bei Facebook! SocialBakers

Social Media Nutzerzahlen Deutschland 2011


Social Media Nutzerzahlen 2011

Auszug:

- 46,1 Mio. Menschen in Deutschland sind Online

- 76% der Deutschen sind in einem Social Network registriert

- Facebook hat über 18 Mio. aktive Mitglieder in Deutschland

- Die VZ-Netzwerke (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) haben 17,1 Mio. Mitglieder

- Twitter hat in Deutschland knapp 500.000 aktive Nutzer

- Jeder vierte Haushalt in Deutschland besitzt ein Smartphone

- 10 Mio. Deutsche gehen mobil ins Internet


Studie: Mobile-Commerce bietet großes (Optimierungs-) Potenzial

Mobile-Commerce ist ein junger und noch weitgehend unerforschter Markt. So gibt es auch erst wenige Studien, die die Nutzung von Smartphones im Hinblick auf mobiles Shopping beleuchten. In der aktuellen Studie Mobile Commerce Insights 2010 von denkwerk, phaydon und Interrogare wird der Frage auf den Grund gegangen, wie hoch die Akzeptanz von Shopping via Mobiltelefon ist, was die Hürden auf dem Weg von der Informationssuche zum Kauf unterwegs darstellen und was sich die Nutzer im Allgemeinen wünschen.

Die Befragten stellen zweifelsohne eine sehr Mobile-affine Nutzerschaft dar, allerdings lassen sich trotz der fehlenden Allgemeingültigkeit klare Tendenzen erkennen. Am häufigsten wird das Smartphone zur Produktsuche genutzt, wenn Wartezeiten entstehen. Jedoch auch zu Hause erkämpft sich das intelligente Handy einen Platz und ersetzt in einigen Bereichen den umständlichen PC, wenn es z.B. um entspanntes Surfen nach Neuanschaffungen auf der Couch oder im Bett geht. Doch auch der Soziale Aspekt ist zu erwähnen: 39% der Befragten lassen sich von Freunden mit ihrem Mobiltelefon Tipps und Unterstützung geben. Den in Deutschland noch kaum genutzten Möglichkeiten der Location Based Services sollte ein besonderes Augenmerk gelten: 39% der Befragten würden gerne unterwegs auf Vergünstigungen und Sonderaktionen hingewiesen werden und 41% hätten gerne aktuelle Infos über Shops in ihrer Nähe. Ein weiterer zentraler Untersuchungspunkt ist der Vergleich zwischen dem Nutzungsverhalten bei Apps und Browsern beim mobilen Einkauf. Generell wurde festgestellt, dass Apps mittlerweile fast genauso häufig den Zugang zum Internet bereitstellen wir die klassischen Browser.

Der Unterschied liegt jedoch in der Art der Nutzung: Über den Browser werden vorrangig Informationen gesucht und ohne genaues Ziel im Internet gesurft, während Apps deutlich ziel-führender genutzt werden. Diese Erkenntnis kommt jedoch für wenig überraschend, da Apps per Definition einen bestimmten Zweck erfüllen und meist ausschließlich zu diesem genutzt werden können. In genau dieser Ausrichtung der Apps liegenStatistik der Nutzung des Mobilen Webs auch die klaren Vorteile: Kaufprozesse sind schlank und optimiert. Im Gegensatz dazu lässt eine Website-Optimierung im Hinblick auf gute Usability für Smartphones laut der Studie oft zu wünschen übrig.

Dass diese Investitionen in die Nutzerfreundlichkeit Sinn machen, belegt die Häufigkeit der Nutzung. Für zwei Drittel der befragten Smartphone Besitzer ist das Surfen unterwegs alltäglich geworden. Ob über den Browser oder Apps spielt keine Rolle denn sie werden beinahe gleich häufig dafür genutzt.

Die Social Media Revolution (Neue Version)

Bereits zum Start des Socialmedia-Blogs im letzten Jahr haben wir das Video “The Social Media Revolution” des Socialnomics Autors Erik Qualman gezeigt. Die Sammlung an beeindruckenden Social Web Zahlen und Fakten zeigt das rasante Wachstum des Social Webs und visualisiert die “Revolution” im Netz. Außerdem diente es vielen Beratern und Web-Enthusiasten bei Präsentationen und bei der Überzeugungsarbeit, Social Media in Unternehmen einzuführen.

Heute ist die aktuelle Version des Clips erschienen:


Social Commerce – E-Commerce wird sozial

Social Communities bieten durch ihre hohen Mitgliederzahlen ein enormes Marketing-Potential, das zunehmend erkannt und genutzt wird. Nach klassischer Bannerwerbung, Premium-Mitgliedschaften und Micropayments zeichnet sich eine neue, weitaus größere Chance ab: Social Commerce – Die strategische Verknüpfung von E-Commerce mit Social Media Tools und Netzwerken. Dieses Potential hat das Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company GmbH aktuell untersucht. Der kurze Einblick in die Ergebnisse zeigt, dass “Empfehlungsmarketing” das Beste beider Welten verspricht, wenn die Social Communities ihren strategischen Fokus neben der Mitgliedermaximierung um eine E-Commerce-Komponente erweitern. Natürlich müssen auf der anderen Seite auch Unternehmen ihre E-Commerce Strategie anpassen und Social Media optimieren.

Laut Untersuchung erreichen die zehn größten Netzwerke in Deutschland heute bereits über 45 Millionen Menschen. Diese Reichweite ist beachtlich und ermöglicht steigende Werbeeinnahmen. Dieser Trend wird sich fortsetzen und auch in anderen Bereichen wie Premium-Beiträge oder Social Gaming/Micropayments zu wachsenden Umsätzen führen.

Weit mehr Wachstum errechnet Mücke, Sturm & Company nun für die “sozial initiierte Kundenvermittlung”. Affiliate-Marketing und -Netzwerke gewinnen bereits seit einiger Zeit immer mehr an Bedeutung und können hier ihre Stärken voll ausspielen. “Je einfacher, leichter und zielgenauer ein Internet-Shop von Online-Kunden aufgefunden werden kann, umso höher ist dessen Umsatz.” Wird dieser zusätzlich über das Social Web von Freunden oder Meinungsführern vermittelt und empfohlen, zeigt die Untersuchung eine Umsatzsteigerung um bis zu 12 Milliarden Euro in vier Jahren.

Dieser kurze Ausblick kann nur eine Tendenz zeigen, die von vielen weiteren Faktoren auf Seiten der Netwerke und Unternehmen abhängt. Fest steht jedoch, dass der Trend zum “Empfehlungsmarketing” bereits seit einiger Zeit zunimmt und Social Media diese Entwicklung durch Netzwerke und Usergenerated-Content mehr als begünstigt. Social Commerce hat hier die Chance zu zeigen, dass es den nächste Entwicklungsschritt für beide Seiten darstellt – Social Communies und E-Commerce.

Wir werden das Thema Social Commerce gespannt weiterverfolgen und über Entwicklungen, Möglichkeiten und Strategien berichten.

Einen guten Einstieg in das Thema bietet z.B. die englischsprachige Seite www.socialcommercetoday.com von Dr. Paul Marsden.

Die Social Media Revolution

Der kurze Clip, des Autors Erik Qualman (“Socialnomics”), stellt mit Hilfe beeindruckender Zahlen und Statistiken die enorme Relevanz der neuen Social Media Bewegung vor. Die neuen Formen des medialen Umgangs mit Informationen haben bereits heute gewaltige Dimensionen erreicht, und lenken das Informations- und Kaufverhalten der Menschen in eine neue Richtung. Millionen von Menschen beteiligen sich aktiv an der Gestaltung dieser neuen Formen und Möglichkeiten über Communities, Blogs und Foren. Alleine die internationale Plattform Facebook konnte innerhalb von 9 Monaten gut 100 Millionen neue Nutzer begeistern und setzt ihr Wachstum stetig fort.

So gilt heute mehr denn je die goldene Social Media Regel “Der Nutzer entscheidet darüber was gut ist und was nicht”. Denn der Nutzer wird seine Erfahrungen teilen, die Guten wie auch die Schlechten, mit seinen Freunden, seiner Community.
“Das ist doch nicht neu” werden viele denken, denn schon in den ersten Tagen des Internets haben sich Wissenschaftler, Techniker und Militärs in Foren und sog. Newsgroups ausgetauscht und Erfahrungen und Ideen geteilt.

Die “Revolution” liegt jedoch nicht in der bloßen Tatsache des Informationsaustausch in Online-Gruppen. Sie liegt vielmehr in den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten die Social Media Plattformen ihren Nutzern heute bieten können. Sie begründen zum Großteil den enormen Mitgliederzuwachs, den Social Media Plattformen verzeichnen.
Waren es früher Kleinstgruppen von Internet-Nerds die sich unbemerkt über Themen ihres Faches in kurzen Textpassagen unterhielten, so kann heute JEDER nahezu ÜBERALL mit JEDEM und JEDERZEIT in Bild, Text und Ton kommunizieren. Und das nicht nur mit seinen Freunden und seiner Community, sondern mit Nutzern auf der ganzen Welt. Diese Informationen verbreiten sich in Sekunden, wirken aber über Wochen, Monate oder gar Jahre.

“The word of mouth” oder die etwas unschöne Übersetzung die “Mund-zu-Mund-Propaganda” bekommt dadurch eine mächtigere Bedeutung als je zuvor und damit auch stärkere Relevanz für unternehmerische Handlungen und Entscheidungen.