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Follower, Hashtags, Links – Was macht Twitter mächtig?

Dass Twitter ein kosteloser Microblogging-Dienst, konntet ihr schon beim Einstieg in Twitter  lesen. Das ist für sich genommen nicht sonderlich aufregend. Doch ist Twitter die Grundlage für einen ganzen Kosmos an Tools, Zielgruppen und Nutzungsmöglichkeiten. Die Kreativität und die eigenen Ziele bestimmen wie man Twitter nutzt.

Follower

Wer liest, was Sie bei Twitter schreiben, ist ein Follower. Sie selbst sind Follower all jener Twitterer, die Sie verfolgen. Wen Sie verfolgen entscheiden Sie selbst. Entdecken Sie ein interessantes Profil klicken Sie auf Follow und schon sehen Sie auf Home die Tweets der Person.

Links

Durch Links wird Twitter mächtig. Denn mit den Links können Sie auf Webseiten, Blogbeiträge und Plattformen verweisen oder selbst auf etwas aufmerksam gemacht werden. Da nur 140 Zeichen für einen Tweet verwendet werden dürfen, geht man dazu über längere Links mit URL-Shortener zu auf um und bei 26 Zeichen zu verkleinern.

Hashtags

Mit einer Raute wird ein nachfolgendes Wort zu einem Link, der auf alle Tweets mit dem gleichen Hashtag verweist. Markieren Sie beispielsweise das Wort #Marketing in einem Tweet, können Follower, die nach Tweets zum Thema Marketing suchen, ihren und weitere Tweets finden. Twitter verfügt zwar über eine gute Suchfunktion, doch bringen Hash-Tags Vorteile. So war der Hash-Tag für die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr #fbf, unter diesem Tag fanden sich zahlreiche Tweets zum Thema Buchmesse. Die Möglichkeiten fürs Marketing sind mannigfaltig und reichen vom Gewinnspiel bis zur Krisenkommunikation.

Retweets

Die viralen Effekte im Netz werden immer wieder betont. Das heißt, dass eine außergewöhnliche Nachricht auch dann von einer großen Masse an Menschen aufgenommen werden kann, auch wenn der Sender nur über einen begrenzten Empfängerkreis verfügt. Die Mundpropaganda oder schöner Mouth-to-Mouth Kommunikation beflügelt dann die Botschaft. Bei Twitter wiederholen die Follower besonders interessante Nachrichten, Beiträge oder Links um sie einem größeren Nutzerkreis zugänglich zu machen, vor dem Namen der Quelle wird das Kürzel RT gesetzt. Damit zeigt der Follower, dass sein Tweet aus einer anderen Quelle entsprungen ist.


@smediablog

Das @-Zeichen in Verbindung mit einem Profilnamen wird zum Verweis auf das Profil. Damit kann der Angesprochene oder Zitierte sehen, dass er erwähnt wurde, sei es, weil sich jemand mit einer Botschaft an ihn richtet, oder aber, weil jemand ihn als Quelle für einen RT angibt.

Was ist Twitter?

TwitterTwitter. Der sympathische “Micro-Blogging”-Dienst mit dem blauen Piepmatz auf der Startseite. Jeder im oder um das Internet herum hat schon mal davon gehört oder gelesen.
Aber was ist das genau – ein “Micro-Blog”?

Er unterscheidet sich im Kern nur ein wenig von seinem großen Bruder. Ein Blog beinhaltet einige wenige Seiten und viele aufeinander folgende Artikel in verschiedenen Kategorien. Diese können reinen Text aber auch Fotos, Videos und Musik beinhalten.
Ähnlich geht es bei Twitter zu. Nur eben alles in “micro”. Die Idee ist, sich kurz und knapp auszutauschen und Themen von Interesse zu verfolgen. Dazu “folgt” man anderen Twitter-Nutzern, die gleiche Interessen teilen oder aus der Gegend / dem Freundeskreis kommen. Deren Einträge werden dann auf der persönlichen Startseite des Nutzers angezeigt.

Es gibt (von Außen) nur eine Seite, sie zeigt die “Timeline” und eine kurze Beschreibung des Nutzers und ein Foto. Die Timeline zeigt in zeitlicher Abfolge die einzelnen Twitter-Blogeinträge des Nutzers. Diese sind auf 140 Zeichen limitiert und nennen sich Tweets. Ein Tweet erreicht je nach Einstellung den gesamten Freundeskreis oder gleich die ganze Welt. In letzterem Fall ist die persönliche Twitter-Seite des Nutzers für jederman aufrufbar. Zusätzlich besteht die Möglichkeit privat mit anderen Twitter-Nutzern zu kommunizieren. Meist richten sich jedoch die Nachrichten an jeden der sie lesen möchte. Letztlich bietet auch Twitter die Möglichkeit Fotos und Videos einzubinden. Dies jedoch nicht direkt sichtbar, sondern in Form eines Links zu einem Video- oder Bilder-Hoster wie TweetPic oder TweetVid. Das Thema “Links” wird bei Twitter generell groß geschrieben. Da 140 Zeichen nicht besonders viel Platz für große Beschreibungen lassen, werden neu entdeckte Webseiten, Artikel, Bilder oder Videos einfach per Link weitergegeben.

[Grafik: Matt Hamm]

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