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Social Media Marketing in der Markenkommunikation (kostenloses Whitepaper)

Spätestens seit dem letzten Jahr gilt auch in Deutschland, dass Marken online mit dem richtigen Social Media Marketing-Mix geführt werden müssen. Markenführung in 2012 bedeutet, neue Markenwelten in der digitalen Welt zu schaffen und von den Nutzern zu lernen.

Zu Beginn des Social Media Jahres 2012 stellen wir Ihnen heute kostenlos den ungekürzten Buchbeitrag von Albert Pusch und Daniel Hoffmann aus „Brand Evolution“ bereit.

social media marketing kommunikation

In unserem Leitfaden zu Social Media Marketing in der Markenkommunikation finden Einsteiger und fortgeschrittene Social Media Marketer Anregungen zur Markeninszenierung im Social Web.

Das Whitepaper zum Social Media Marketing gibt Antwort auf folgende Fragen:

  • Welche Instrumente und Strategien bieten die Social Media um meine Marketing-Kommunikation zu gestalten?
  • Unter welchen neuen Bedingungen findet die Kommunikation im Social Web statt?
  • Was erwartet die Zielgruppe im Social Web?
  • Wie führe ich Social Media erfolgreich in meine Kommunikation ein?
  • Welche Meilensteine sind bei der Social Media Einführung zu beachten?
  • Social Media Marketing Whitepaper


    brand evolutionDie Inhalte des Whitepapers erschien erstmals im Buch „Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter“ herausgegeben von Elke Theobald & Philipp T. Haisch. Das Buch ist für 79,95 Euro bei Amazon erhältlich. Im hier erhältlichen Whitepaper handelt es sich um die ungekürzte Orginalfassung des Beitrags von Albert Pusch und Daniel Hoffmann. Im Buch finden sich zahlreichen Fallstudien aus der Social Media Marketing Praxis. Zu den Autoren von „Brand Evolution“ gehören neben dem SMB-Team, Online-Gurus wie Dr. Paul Marsden (Social Commerce Today) und Tom Alby (Google). In den Kapiteln vermitteln die Autoren die praktischen und wissenschaftlichen Aspekte der strategischen Markenführung im Internet.




    Herzlichen Dank an DLRdesign für Layout und Grafik!




    Monitoring – Social Media Ziele messen

    Messen Sie die Erfolge Ihrer Social Media Maßnahmen? Aufbauend auf meinem letzten Artikel zur Strategie im Social Web gibt es heute die aus dem Modell abgeleiteten Kennzahlen.

    Zwei Tipps vorab:

    1. Kommunikationsziele und Marketing-Ziele sollten nicht durcheinander geworfen werden. Brechen Sie Ihre Ziele herunter. Unternehmensziele, Marketingziele, Kommunikationsziele, Social Media Ziele. (Social Media ist mächtig, aber nicht die Lösung für all Ihre Sorgen.)
    2.  

    3. Die richtige Kennzahl ist vor allem von der zuvor definierten Zielsetzung abhängig. Versuchen Sie nicht alles gleichzeitig, sondern verfolgen Sie eine überschaubare Anzahl an SMART’en Zielen. Wenn Sie den Dialog mit der Zielgruppe ansteuern ist dies eine andere Kennzahl, als wenn sie möglichst weite Kreise mit ihren Inhalten erreichen möchten.
    4.  

     

    Hier finden Sie einige wesentliche Kennzahlen

    Unique Visitors pro Monat des Blog
    Ziel: Erhöhen des Web-Traffic.
    Google Analytics gibt einem naben all seinen wilden Werten die Anzahl der einzigartigen Besucher pro Zeiteinheit. Auch Facebook versendet einmal pro Woche einen Statusbericht über die Besucher der Facebook-Page, zudem lassen sich über Facebook Insights Analysen generieren.

    Wachstum der Facebook-Likepage pro Zeiteinheit
    Ziel: Aufbau einer Brand-Community.
    Im Backend der Facebook-Likepage befindet sich Facebook Insights, ein Analysewerkzeug, dass Auskunft über das Wachstum der Fan-Page gibt.

    Wachstum der Follower pro Zeiteinheit
    Ziel: Wachstum der Brand-Community.
    Auf Twitter ist die Anzahl der Follower ständig sichtbar, so dass auch hier die neu hinzugekommenen Kontakte ermittelt werden können.

    Anzahl der Abonnenten (RSS, Newsletter)
    Ziel: Reichweite.
    Durch die Verwendung von Feedburner lassen sich die Anzahl der Abonnenten des Blogs ermitteln.

    Anzahl der Kommentare pro 100 Besucher auf den unterschiedlichen Kanälen
    Ziel: Dialog mit der Community.
    Um den Grad der Interaktion zu ermitteln, können Sie die Anzahl der Kommentare ins Verhältnis setzen.

    Lesen Sie auch:

    5 kostenlose Social Web Monitoring Tools

    Social Media Strategie – Vom Inhalt zur Brand Community

    Social Media ROI ermitteln

    Grundlagen einer Social Media Strategie

    strategyEs gilt stets der Grundsatz: „Wer begeistert ist, empfiehlt weiter“. Diese Aussage ist mit Sicherheit keine Neuigkeit. Jedoch bekommt sie durch Social Media eine andere Dimension. Vor allem die Geschwindigkeit und Transparenz der Informationsverbreitung werden deutlich gesteigert. Am Beispiel „Twitter“ lässt sich dieser Prozess eindrucksvoll darstellen:

    Ein Produkt wird via Twitter empfohlen und erreicht 100 andere User, vielleicht auch 1000. Einige dieser User geben die Empfehlung weiter und erreichen erneut hunderte oder tausende – und das innerhalb weniger Minuten.

    Der virale Effekt geht noch weiter… Produktinteressierte besuchen die Website und berichten wiederum selbst in ihren Social Networks über ihre eigenen Eindrücke. Dadurch lässt sich sehr schnell eine hohe Reichweite in der relevanten Zielgruppe aufbauen.

    Im Folgenden werden die wichtigsten Grundlagen einer Social Media Strategie für Unternehmen aufgezeigt.

    1. Die Eintauchphase

    Jeder, egal ob geschäftlich oder privat, muss erst einmal eingetaucht sein in die Welt des Social Media, um dessen Relevanz, Chancen und Risiken spüren zu können.

    2. Die relevante Zielgruppe

    Zu Beginn der Strategie muss unbedingt die Zielgruppe(n) mit der größten Relevanz zum Erreichen der festgelegten Geschäftsziele bestimmt werden. Folgende Punkte sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden:

    a)    Zielgruppenbeteiligung an sozialen Netzwerken?

    b)    Wie groß ist der Anteil der Blogger

    c)     Wie groß ist der Anteil der Beobachter und Kommentatoren

    Befinden sich in der Zielgruppe überwiegend Kommentatoren braucht man in seiner Strategie beispielsweise nicht zum aktiven Einstellen von Beiträgen im Rahmen eines Gewinnspiels oder Wettbewerbs aufrufen.

    3. Definition der Ziele

    Entscheidend für den Erfolg der Ziele, die ein Unternehmen erreichen will, ist deren genaue Festlegung und Definition. Beispiele für angestrebte Social Media Ziele und Taktiken sind:

    a)    Zuhören, was über die Marke gesprochen wird

    b)    Am Dialog teilnehmen und eigene kreative Impulse geben, um Einfluss zu nehmen

    c)     „Empfehler“ als glaubwürdige Markenbotschafter einzusetzen

    d)    Einbindung der „Mitmacher“ im Web in die Entwicklung neuer Services

    4. Hindernisse, die dabei überwunden werden müssen:

    a)    Die Planung des Engagements der „Mitmacher“ besitzt eine langfristige Facette

    b)    Investitionen belasten das laufende Geschäftsjahr

    c)     Es könnte erst der Nachfolger der derzeitigen Social Media Verantwortlichen profitieren und die

    Früchte ernten

    d)     Interne und externe Kapazitäten müssen geschaffen werden

    5. Fazit und Prognose

    Unternehmen sollten das Thema Social Media am besten jetzt angehen und zwar analytisch, strategisch und überlegt. Es wird sich in Zukunft nicht die Frage stellen „ob oder ob nicht Social Media“ sondern „wie geht man die eigene Social Media Strategie an“.