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Social Commerce Entwicklung – Die Meinung eines Experten

Die Verknüpfung von E-Commerce und Social Media klingt vielversprechend für alle Beteiligten und wird kreativ diskutiert. Dabei reagieren jedoch zunächst überwiegend die Commerce Seiten durch die Integration von Bewertungen, Empfehlungsfunktionen oder ersten Verknüpfungen über Facebook Connect. Doch auch die Community Portale müssen sich mit überzeugenden Konzepten dem E-Commerce öffnen, und ihre meist rein auf Wachstum ausgerichtete Strategie ergänzen. Durch die Integration der User in diesen Prozess profitieren letztendlich alle, ob durch das “Community Generated Product” auf der einen Seite, oder hohem Social Media ROI auf der anderen.

Das Portal do it. online hat den Managing Partner Andreas Schwend von der Stuttgarter dmc digital media center GmbH zum Thema E-Commerce und Social Media interviewt. Auch er unterstreicht das hohe Potential welches in der Verknüpfung der beiden Bereiche liegt.

Wir haben einige interessante Aussagen zusammengefasst:


Social Communities

“Die Community bündeln und gemeinsam an einen Händler oder Hersteller herantreten, der uns dann das Produkt, das wir alle gerne hätten, geben kann. Das halte ich für ein absolut interessantes Thema.”


Shopping-Widgets

“Hier kommt es vor allem darauf an, ob es den Backend-Systemen gelingt, die Profildaten sauber auszuwerten und das passende Angebot gut zu präsentieren.”


Twitter und Facebook

“Der Shoppingbereich kommt langsam. Es ist eher noch eine Spielweise.”


Mobile

“Mobile kann [...] ein Kanal sein, der Offline wieder sehr stark aktiviert. Und Mobile kann sehr gezielt Drive-to-Web oder Drive-to-retail aktivieren.”


Das gesamte Interview gibt es auf www.doit-online.de in Schriftform und als Audiodatei zum Herunterladen.


5 Tools zur User- und Trendanalsye im Social Web

Es ist enorm wichtig seine Interessenten, Kunden und Fans zu kennen, sei es um die richtigen Adressaten zu finden oder zielgerichtete Inhalte und Produkte zu liefern. Diese Tatsache macht auch bei Social Web Aktivitäten keine Ausnahme. Das Verständnis für den Kunden und seine Wünsche sowie das Erkennen von Trends und Sammeln von Consumer-Insights durch Monitoring sind klare Stärken des Social Web. Die Fülle an persönlichen Erfahrungen, Meinungen und Empfehlungen in Blogs, Tweets und Social Communities sind meist frei zugänglich und lassen sich heute immer besser für User- und Trendanalysieren nutzen. Dazu stehen eine Menge Tools und Dienste zur Verfügung, die das Durchforsten des Daten-Dschungels erleichtern sollen. Wir möchten in diesem Beitrag einige kostenfreie Einsteiger-MonitoringTools vorstellen, die trotz unkomplizierter Bedienung wertvolle Informationen liefern.

Newsshift – Der erste Überblick.


Newsshift

Newsshift ist ein Dienst der Finacial Times Group und bietet die Möglichkeit Online-Nachrichten, Nachrichtenportale, Tageszeitungen (online) und Blogs nach Begriffen zu durchsuchen. Im Ergebnis werden jedoch nicht nur die bloßen Artikel angezeigt, sondern ebenfalls eine sehr informative Trendanalyse mitgeliefert. Dabei wertet Newsshift die Stimmungslage nach positiv und negativ Beiträgen aus, zeigt die Verteilung auf die einzelnen Plattformen und identifiziert bei der Suche nach Marken oder Produkten die stärksten Konkurrenten. Außerdem steht eine sehr brauchbare Vorschlags-Funktion zur Verfügung, mit deren Hilfe relevante Begriffe mit dem Suchwort verknüpft und so spezifischere Ergebnisse erzielt werden können.

Technorati/GoogleBlogSearch – WER schreibt WAS über mich auf Blogs?


technorati

Mit Technorati und der Google Blog-Suche stehen zwei mächtige Blog-Suchmaschinen und -Indexer zur Verfügung, die es erleichtern, der riesigen Informationsflut der Blogosphäre Herr zu werden. Verschiedene Ranking-Systeme und Suchoptionen helfen dabei, Blogs und deren Hinhalte auf Meinungsführer, aktuelle Trends und Interessen der Community zu durchsuchen. Außerdem haben Blogger die Möglichkeit ihre Blogs einzutragen, um die eigene Bekanntheit zu steigern und andere, themenverwandte Inhalte zu entdecken.

Mentionmap – WER schreibt über mich und mein Themengebiet bei Twitter?


mentionmap

Das Twitter-Visualisierungstool von asterisq hilft dabei, User-Netzwerke zu analysieren und kann einige fundamentale Fragen für die Kommunikation mit der Community beantworten.

  • Wer sind meine Follower?
  • Mit wem stehen sie in Kontakt?
  • Über was tauschen sie sich aus?
  • Wem lohnt es sich zu folgen?

Dazu zeigt Mentionmap die Vernetzung der User durch Linien nach Häufigkeit der Kontakte, gemeinsamer Hashtags und Direct Messages. Es lassen sich so schnell neue User mit gleichen Interessen, aktuelle Themen und Querverbindungen erkennen – Wichtige Informationen für den erfolgreichen Einsatz von Twitter im Social Media Mix.

Tweet Grid – WER schreibt WAS über mich bei Twitter?


Tweet Grid

Twitter bietet bereits mit der eigenen Timeline und der neuen Listen-Funktion zwei einfache Möglichkeiten die Gedanken und Meinungen der eigenen Follower im Auge zu behalten. Wie steht es aber um unbekannte User, die weder selbst folgen, noch mit den eigenen Followern in Kontakt stehen? Tweet Grid ist hier ein sehr hilfreiches Tool wenn es um die Identifikation von unbekannten Twitter Usern geht, die sich mit bestimmten Themen befassen. Dazu bietet Tweet Grid die Möglichkeit Twitter in Echtzeit auf selbst definierte Begriffe zu durchsuchen. Der große Vorteil gegenüber anderen Tools wie z.B. search.twitter.com liegt neben der Möglichkeit bis zu 9 (!) Begriffe gleichzeitig zu suchen darin, dass die Ausgabe in Echtzeit aktualisiert wird und so die Inhalte über längere Zeit verfolgt und ausgewertet werden können.

Social Mention – Der Alles-Könner.


Social Mention

Socialmention stellt ein sehr ambitioniertes Social Web Monitoring Projekt da. Hier gibt es kein “entweder / oder”. Das Tool durchsucht über 80 verschiedene Dienste des Social Web auf gewünschte Begriffe. “Searching content from across the universe…” heißt es während die Suchanfrage bearbeitet wird, und dies scheint keines Falls eine Übertreibung zu sein. Socialmention durchsucht neben klassischen Blogs, Newsseiten und Twitter ebenfalls zahlreiche Communities wie Facebook oder YouTube. Entsprechend mächtig fällt auch die Präsentation der Suchergebnisse aus. Neben der klassischen Auflistung der Inhalte nach Aktualität, wird auch hier die generelle Stimmung (positiv/negativ) ermittelt und relevante Hashtags, User und Keywords angezeigt. Zusätzlich werden vier eigene Messgrößen (strength, sentiment, passion, reach) angegeben. Dabei wird der Anteil des Begriffes im Tagesgespräch, das Verhältnis von positiven Stimmen zu negativen Stimmen und der Grad des Einflusses im Social Web errechnet.

Diese Aufzählung stellt natürlich nur einen sehr kleinen Teil der verfügbaren Dienste da, und soll einen Einstieg in die User- und Trendanalyse im Social Web geben. Weitere Tools und Links sammeln wir auf unserer Facebook-Fanpage und möchten jeden dazu einladen, seine Erfahrungen und Top- bzw. Flop-Tools mit uns zu teilen.

Der Wandel kommt aus dem Social Web

Angst und Ratlosigkeit macht sich in vielen Kommunikations- und PR-Abteilungen breit. Wie ein Rudel Wölfe stürzt sich die Social Community auf die Outdoormarke Jack Wolfskin, als diese jüngst ihre Markenrechte einforderte.
Vermeintlich maßgeschneiderte Kampagnen für die “Generation Upload” werden im Social Web schonungslos zerrissen, und sogar in den eigenen Reihen der Blogger rollen Köpfe. Was ist nur los im Internet? Das Social Web scheint anderen Regeln zu folgen, die Unternehmen lernen müssen, wenn es sein muss, auf die harte Tour.

Hilfe

Das Social Web macht jeden Einzelnen zu einem (Informations-)Sender und ermöglicht die Entwicklung einer nie dagewesenen Massenintelligenz. Es existieren, neben der Fähigkeit lesen zu können und einen Internetanschluss zu besitzen, keine nennenswerten Einstiegsbarrieren, um auf den gigantischen Echtzeit-Informationspool zuzugreifen. Gleichzeitig wird dieser – ebenfalls in Echtzeit – von Millionen Nutzern weltweit durch Neuigkeiten, Erfahrungen und Meinungen kontinuierlich vergrößert. Zudem wird durch den einsetzenden Siegeszug des mobilen Internets letzten Endes neben der Zeitverzögerung auch die Ortsabhängigkeit der Informationen eliminiert. Jeder kann sich zu jeder Zeit von jedem Ort aus über bestehendes Wissen informieren oder neues hinzufügen.
Der (Informations-) Konsument hat eine Stufe der Emanzipation erreicht, in der er nicht mehr unreflektiert alles aufnimmt, was ihm vorgesetzt wird. Er hat gelernt, dass er heute selbst bestimmt, welche Botschaften und Nachrichten er aufnehmen möchte, und dass es diese kritisch zu hinterfragen gilt.

Klare Inhalte, der Dialog mit dem Kunden und das Zuhören in der Community sind heute die neuen, mächtigen Werkzeuge im Marketing, der Produktentwicklung oder der PR-Abteilung. Das Social Web bietet heute eine Fülle von wertvollen Consumer-Insights, die in dieser Form früher nicht zu Verfügung standen. Positive und negative Erfahrungen, Probleme und Wünsche; überall tauschen sich die Menschen öffentlich im Netz aus. Sie empfehlen was ihnen gefällt und kaufen, was sie empfohlen bekommen. Werbung beeinflusst meist nur noch wenn sie nicht als solche wahrgenommen wird. Die Gewinner sind heute innovative Produkte und Dienstleistungen, die den Wünschen der Konsumenten gerecht werden sowie Unternehmen, die sich den kritischen Fragen stellen, offen agieren und ihren Kunden zuhören. Dabei ist es für Unternehmen zugleich leichter als je zuvor dies zu erreichen, denn der Konsument hilft dabei gerne, wenn er gefragt und ihm zugehört wird. Er möchte als Partner angesehen, offen informiert und ehrlich involviert werden.

Was ist zu tun?
(frei übersetzt nach Amir Kassaei)

01. Relevanz ist wichtiger als die bloße Wahrnehmung.

02. Behandeln Sie Kunden wie Freunde, nicht wie anonyme Konsumenten oder Zielgruppen.

03. Inhalte sind wichtiger als das Medium.

04. Echte Innovation braucht kreative Beratung.

05. Erfüllen Sie bestehende Bedürfnisse statt neue zu kreieren.

06. Marketing muss Produktinnovationen vorantreiben, statt lediglich den Abverkauf zu steigern.

07. Die beste Werbung sieht nicht wie Werbung aus.

08. Der größte Wettbewerbsfaktor ist die mit Daten überladene Welt.

09. Die digitale Welt ist die neue Infrastruktur.

10. Menschen machen Marken nicht Experten.


Do you speak … im Social Web?

Das Web 2.0 bzw. das Social Web bringt nicht nur immer mehr Möglichkeiten sich in sozialen Netzwerken mit Freunden zu treffen und in Kontakt zu bleiben. Auf mehr und mehr Seiten werden Dienste angeboten, mit denen das Erlernen von Sprachen verbessert werden soll. In vielen Fällen handelt es sich dabei um (meist) kostenlose Seiten. Gute Beispiele dafür sind www.smart.fm und www.lang-8.com. Gemeinsam habe aber alle diese Seiten, dass sie den User an den Projekten partizipieren lassen.

Bei Lang-8 geht es darum, sich – wie bei anderen sozialen Netzwerken auch – Freunde rund um die Welt zu suchen, die die gleiche Sprache lernen wollen bzw. native speaker sind. Die von einem geposteten Tagebücher können dann von den dort gewonnen Freunden und auch von anderen Usern korrigiert werden. Lang-8 ist damit eine Plattform, auf der man die erlernte Sprache direkt anwenden und sich gleichtzeit verbessern kann. Ebenso gibt es viele Communities die Tipps und Infos rund um Sprachen, Länder und Kultur anbieten.

Hingegen ist smart.fm mehr als ein Vokabeltrainer zu sehen. Es bietet die Möglichkeit eigenen Listen zu erstellen, aber auch bereits vorhandene Listen anderer User zu nutzen. Die interaktive Lernsoftware zeigt an, welche Liste am dringendsten bearbeitet werden sollte. Durch die Möglichkeit Wörter mit Bildern, Beispielsätzen und mit Sprachwiedergabe zu verknüpfen, soll sich ein maximaler Lernerfolg einstellen. Ebenso bei wie Lang-8 kann man auch bei smart.fm Freunde machen sowie sich in Communities austauschen.

Beide Seiten verfolgen damit unterschiedliche Konzepte, ergänzen sich aber gut.

Unterstützung findet der Lernwillige desweitern über eine Vielzahl von frei zugänglichen Wörterbüchern. Auch diese laden häufig zum Mitmachen ein, wodurch sich wiederum ein weiterer Effekt ergibt: Nicht nur passiv lernen, sondern aktiv mit der Sprache arbeiten. Gewünscht wird nicht nur der bloße Konsum, sondern auch Beteiligung. Erst dadurch kann das Social Web sein volles Potential entfallten.

Gerade in der heutigen Gesellschaft, in der Information und Kommunikation – auch über Ländergrenzen hinweg – unerlässlich sind, zeigt das Social Web was es kann. Lang-8 und smart.fm sind mit ihren interaktiven Elementen nur zwei von vielen Beispielen. Die kollektive Intelligenz des Web bündelt das Wissen und die Erfahrung Vieler und hilft dem Einzelnen, ein Teil der global organisierten Informationsgesellschaft zu werden. Das Social Web kann damit nicht nur Spaß, sondern auch Bildung!

Die Social Media Revolution

Der kurze Clip, des Autors Erik Qualman (“Socialnomics”), stellt mit Hilfe beeindruckender Zahlen und Statistiken die enorme Relevanz der neuen Social Media Bewegung vor. Die neuen Formen des medialen Umgangs mit Informationen haben bereits heute gewaltige Dimensionen erreicht, und lenken das Informations- und Kaufverhalten der Menschen in eine neue Richtung. Millionen von Menschen beteiligen sich aktiv an der Gestaltung dieser neuen Formen und Möglichkeiten über Communities, Blogs und Foren. Alleine die internationale Plattform Facebook konnte innerhalb von 9 Monaten gut 100 Millionen neue Nutzer begeistern und setzt ihr Wachstum stetig fort.

So gilt heute mehr denn je die goldene Social Media Regel “Der Nutzer entscheidet darüber was gut ist und was nicht”. Denn der Nutzer wird seine Erfahrungen teilen, die Guten wie auch die Schlechten, mit seinen Freunden, seiner Community.
“Das ist doch nicht neu” werden viele denken, denn schon in den ersten Tagen des Internets haben sich Wissenschaftler, Techniker und Militärs in Foren und sog. Newsgroups ausgetauscht und Erfahrungen und Ideen geteilt.

Die “Revolution” liegt jedoch nicht in der bloßen Tatsache des Informationsaustausch in Online-Gruppen. Sie liegt vielmehr in den nahezu unbegrenzten Möglichkeiten die Social Media Plattformen ihren Nutzern heute bieten können. Sie begründen zum Großteil den enormen Mitgliederzuwachs, den Social Media Plattformen verzeichnen.
Waren es früher Kleinstgruppen von Internet-Nerds die sich unbemerkt über Themen ihres Faches in kurzen Textpassagen unterhielten, so kann heute JEDER nahezu ÜBERALL mit JEDEM und JEDERZEIT in Bild, Text und Ton kommunizieren. Und das nicht nur mit seinen Freunden und seiner Community, sondern mit Nutzern auf der ganzen Welt. Diese Informationen verbreiten sich in Sekunden, wirken aber über Wochen, Monate oder gar Jahre.

“The word of mouth” oder die etwas unschöne Übersetzung die “Mund-zu-Mund-Propaganda” bekommt dadurch eine mächtigere Bedeutung als je zuvor und damit auch stärkere Relevanz für unternehmerische Handlungen und Entscheidungen.

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