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Snapchat-Study

Snapchat, Periscope und Co: Hypen wir uns zu Tode?

Wie viele Apps besitzt dein Smartphone, die du wirklich benutzt und nicht nur besitzt, weil sie gelegentlich zum Einsatz kommen? Bei mir sind es wohl neben Standardfunktionen – Karten, Telefon, SMS, E-Mail, Browser – etwa sechs. Installiert habe ich etwa 50. Irgendwann habe ich auch mal ein Buch auf dem iPhone gelesen (sic!). Bei Fachbüchern macht sich das etwas unbequem und meistens brauche ich dann mehr als ein Smartphone, um zB Notizen zu machen.

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Studie: Mobile-Commerce bietet großes (Optimierungs-) Potenzial

Mobile-Commerce ist ein junger und noch weitgehend unerforschter Markt. So gibt es auch erst wenige Studien, die die Nutzung von Smartphones im Hinblick auf mobiles Shopping beleuchten. In der aktuellen Studie Mobile Commerce Insights 2010 von denkwerk, phaydon und Interrogare wird der Frage auf den Grund gegangen, wie hoch die Akzeptanz von Shopping via Mobiltelefon ist, was die Hürden auf dem Weg von der Informationssuche zum Kauf unterwegs darstellen und was sich die Nutzer im Allgemeinen wünschen.

Die Befragten stellen zweifelsohne eine sehr Mobile-affine Nutzerschaft dar, allerdings lassen sich trotz der fehlenden Allgemeingültigkeit klare Tendenzen erkennen. Am häufigsten wird das Smartphone zur Produktsuche genutzt, wenn Wartezeiten entstehen. Jedoch auch zu Hause erkämpft sich das intelligente Handy einen Platz und ersetzt in einigen Bereichen den umständlichen PC, wenn es z.B. um entspanntes Surfen nach Neuanschaffungen auf der Couch oder im Bett geht. Doch auch der Soziale Aspekt ist zu erwähnen: 39% der Befragten lassen sich von Freunden mit ihrem Mobiltelefon Tipps und Unterstützung geben. Den in Deutschland noch kaum genutzten Möglichkeiten der Location Based Services sollte ein besonderes Augenmerk gelten: 39% der Befragten würden gerne unterwegs auf Vergünstigungen und Sonderaktionen hingewiesen werden und 41% hätten gerne aktuelle Infos über Shops in ihrer Nähe. Ein weiterer zentraler Untersuchungspunkt ist der Vergleich zwischen dem Nutzungsverhalten bei Apps und Browsern beim mobilen Einkauf. Generell wurde festgestellt, dass Apps mittlerweile fast genauso häufig den Zugang zum Internet bereitstellen wir die klassischen Browser.

Der Unterschied liegt jedoch in der Art der Nutzung: Über den Browser werden vorrangig Informationen gesucht und ohne genaues Ziel im Internet gesurft, während Apps deutlich ziel-führender genutzt werden. Diese Erkenntnis kommt jedoch für wenig überraschend, da Apps per Definition einen bestimmten Zweck erfüllen und meist ausschließlich zu diesem genutzt werden können. In genau dieser Ausrichtung der Apps liegenStatistik der Nutzung des Mobilen Webs auch die klaren Vorteile: Kaufprozesse sind schlank und optimiert. Im Gegensatz dazu lässt eine Website-Optimierung im Hinblick auf gute Usability für Smartphones laut der Studie oft zu wünschen übrig.

Dass diese Investitionen in die Nutzerfreundlichkeit Sinn machen, belegt die Häufigkeit der Nutzung. Für zwei Drittel der befragten Smartphone Besitzer ist das Surfen unterwegs alltäglich geworden. Ob über den Browser oder Apps spielt keine Rolle denn sie werden beinahe gleich häufig dafür genutzt.