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Social Media Marketing Fundstücke der Woche – KW 12

Was gab es spannendes zum Thema Social Media Marketing und Social Commerce in dieser Woche zu berichten?

Hier die neue Ausgabe unserer regelmäßigen Linkliste mit interessanten Beiträgen der Woche oder älteren (aber dennoch spannenden) Fundstücken rund um Social Media Marketing & Social Commerce.

Und los geht’s:

Happy Birthday! – Twitter wird fünf Jahre alt und Brian Solis gratuliert mit ein paar spannende Zahlen auf seinem Blog:

http://t.co/1qlFAIT

Facebook macht ernst – Mit der Gründung von Facebook Payments Inc. rückt das eigene Bezahlsystem auf Facebook immer näher:

http://bit.ly/hZysv0

Bazaarvoice hatte diese Woche Guy Kawasaki zu gast, und stellte 6 spannende Fragen rund um Social Commerce und sein neues Buch „Enchantment“ – hier die Antworten:

http://bit.ly/hgNIVx

Klappt der Support in 140 Zeichen wirklich? – Netzwelt.de machte den Test und kontaktierte die großen Vier der Telekommunikation via Twitter, Facebook & Co. und macht den Social Media Support Test:

http://t.co/DZ5frFN

Pro Minute laden Nutzer rund 24 Stunden Videomaterial bei YouTube hoch – das reicht aber noch nicht! Jetzt integriert YouTube drei Web-Tools, mit denen sich Clips auch ganz ohne Kamera erstellenlassen:

http://t.co/RhqGvWz

Memeburn.com räumt mit 10 sehr treffende Social Media Mythen auf, die vor allem im Deutschland noch vielerorts ihr Unwesen treiben:

http://bit.ly/dQAoPD

Nicht von dieser Woche aber noch aus 2011 und ein absoluter Lesetipp rund um den „Social Customer“ – „From Social Media to Social CRM“ von jemandem der es wissen muss – IBM Institute for Business Value:

http://bit.ly/ghgpi5

Facebook Realtime Ads – Facebook testet z.Z. Echtzeit-Werbung die sich nach Chats und Statusupdates richtet. Dies betrifft zunächst nur 1% der Facebook User… Das sind allerdings gleich schon mal 6 Mio. Tester:

http://t.co/Mj81CXl

Facebook ist mit der neuen Deals-Funktion noch lange nicht fertig – Wie es weiter geht, welche Features Facebook Deals noch erwartet und wo die Verkaufs-Reise hingeht schreibt All Things Digital:

http://t.co/RJlQB7I

Frisch gebloggt –  von Paul Marsden gibt es heute eine 10 Punkte Zusammenfassung und eine interessante Präsentation zum Social Customer von The Futures Agency‘s Gerd Leonhard:

http://t.co/md80iea

Schon etwas älter, aber immer für eine Inspiration gut – The Social Media Guide stellt  „39 Business Apps for your Facebook Page“ vor – Da sollte für jeden was dabei sein:
http://t.co/bsfUv6u


Wie war die Woche der SocialMedia-Blog.de Leser? Wir freuen uns über weitere Links zu interessante Themen, Videos und PDFs der Woche in den Kommentaren.
Ein schönes Wochenende allerseits!


In 5 Schritten zum erfolgreichen Community Management auf Facebook

FacebookNach den beiden letzten Artikeln „6 Tipps für den erfolgreichen Start einer Facebook Page“ und „Fans gewinnen mit Facebook Promotions und Deals“ sind Sie startklar für den eigenen Facebook-Auftritt. Im letzten Teil der Reihe zeigen wir heute 5 Schritten zum erfolgreichen Community Management auf ihrer Facebook Page.

Sagen Sie wer Sie sind.

Das Social Web dreht sich primär um Menschen. Nehmen Sie dies zum Anlass die Menschen hinter Ihrer Marke / Unternehmen vorzustellen. Dazu eignet sich ein Static FMBL Tab, der kurz und knackig die auf der Facebook Page schreibenden Mitarbeiter vorstellt. Vergeben Sie außerdem Namenskürzel, so dass die User den Autor eines Beitrages schnell erkennen können. Natürlich Spielt auf einer Facebook -Unternehmensseite- auch das Unternehmen eine Rolle. Nutzen Sie auch hierfür einen eigenen Tab der Ihr Unternehmen, Ihre Marke und/oder Produkte vorstellt. Damit werden die Nutzer direkt über neue Produkte informiert und die Seite hebt sich neben privaten Facebook-Seiten zu Ihrer Marke ab.

Erstellen Sie einen Redaktionsplan.

Wie bei allen kommunikativen Maßnahmen auch: Schmieden Sie einen Plan! Einen Redaktionsplan. Nur so kann gewährleistet werden, dass keine Lücken und zu langen Pausen in der Facebook Kommunikation entstehen. Folgende Fragen sollten dabei im Vorfeld beantwortet werden:

Wie oft wird gepostet?
In der Regel gilt: nicht mehr als 2-3 Posts täglich und legen Sie regelmäßige Zeiten fest. Dies bringt Struktur in Ihre Facebook Kommunikation und die User gewöhnen sich schnell an regelmäßige Updates.
Über welche Themen wird berichtet?
Brand Content, Themen rund ums Produkt, Allgemeines usw.
Wie ist das Verhältnis von Text- und Link-Posts?
Bei hoher Posting-Frequenz bieten sich kurze Beiträge mit Mehrwert bringende Links zur Auflockerung an. Häufige, lange Produktbeiträge oder ständige Fragen sollten vermieden werden.
Wird auch Fremdcontent zum Thema gepostet?
Scheuen Sie Fremdcontent nicht! Sie liefern Ihren Fans damit Mehrwerte und positionieren sich als Informationslieferant zu einem bestimmten Thema. Dies sichert Ihnen auf Dauer Aufmerksamkeit und Relevanz bei den Usern.
Wie wird mit Fragen der User umgegangen? (Danke Enno Lenze)
Antworten Sie in einem engen zeitlichen Rahmen! Eine Kundenanfrage via E-Mail kann innerhalb von Tagen beantwortet werden, bei einem Facebook-Post sollte dies in Stunden geschehen. Dazu müssen vorab die Kommunikationswege festgelegt werden. Klassifizieren Sie typische Fragen und definieren Sie wer, wie darauf antworten darf/muss und in welchem Zeitrahmen Fragen intern beantwortet werden müssen.

Optimieren Sie Ihre Posts und Beiträge.

Der wohl wichtigste der 5 Schritte. Optimale Inhalte sind das A und O für ein professionelles, ziel führendes und auf Dauer erfolgreiches Community Management auf Facebook.

Halten Sie Ihre Updates möglich kurz!
Nachrichten bei Facebook sollten Kurz und knackig sein. Alles was nicht relevant ist oder schnell aufgenommen werden kann wird intuitiv ausgeblendet. Bei knapp 2 Mio. Statusupdates und 1,5 Mio Wallposts pro 20 Minuten ist dieser Filter-Mechanismus eine Notwendigkeit um Facebook effektiv zu nutzen.
Relevanz führt zu Aufmerksamkeit!
Dies ist keine neue Erkenntnis und gilt wie überall im Marketing auch bei Facebook. Sie müssen sich mit Ihren Beiträgen gegen die unzähligen anderen Posts im Newsfeed der User durchsetzten um nicht in Vergessenheit zu geraten. Relevante Inhalte helfen Ihnen dabei, denn je mehr User einen Beitrag „liken“ oder kommentieren, desto prominenter erscheint er im Feed der Hauptmeldungen.
Fragen aktivieren die User!
Gut gestellte Fragen können ein einfaches Hilfsmittel für mehr Relevanz sein. Die Social Web Nutzer werden gerne nach ihrer Meinung gefragt und teilen Ideen und Wünsche. Aber Vorsicht: Fragen Sie nicht ins Blaue hinein und bleiben Sie bei Ihrem Themenfeld oder aktuellen Begebenheiten. Ständige und flachen Fragen wie „Was gab es bei Euch zum Frühstück““ oder „Wie findet Ihr das Wetter?“ klingen auf Dauer gezwungen und regen nicht zu einer spannenden Diskussion an.
Sharing und Interaktion fördern eine aktive Community!
Regen Sie die User an Bilder und Erfahrungen auf Ihrer Facebook Seite auszutauschen. So entstehen zum einen neue interessante Inhalte „von Usern für User“ und zum anderen sprechen sie im besten Fall direkt miteinander/untereinander über ihre Erlebnisse und nutzen Ihre Unternehmens Seite zum Austausch zu Ihrem Fachgebiet.

Promoten Sie Ihre Facebook Page.

Häufig werden Social Media Aktivitäten nur dort kommuniziert wo Sie stattfinden – im Social Web. Dies trifft sicher einen guten Teil der Zielgruppe, aber man nutzt dennoch nicht alle Möglichkeiten die zur Verfügung stehen. Integrierte Kommunikation ist hier das Stichwort – Nutzen Sie Ihre offizielle Webseite für Facebooks Social Plugins, einen Hinweis in der nächsten Printanzeige oder eine Zeile „Besuchen Sie uns bei Facebook!“ im Fuß der Firmen-Mails. Die Auswahl an Möglichkeiten ist groß – werden Sie kreativ!

Wählen Sie den richtigen Community Manager

Zum Abschluss eine kurze Checkliste für Ihren nächsten Community Manager.

Was er/sie können muss:
Solides Verständnis von Social Networking.
Weitreichende Social Media Kompetenz.
Die Fähigkeit zum Multitasking und schnellem (um)denken.
Erkennt die Rolle und Funktion von Social Media im Online-Marketing.
Versteht die Social Media Aktivitäten im Kontext der Unternehmensziele.
Was Sie sich fragen sollten:
Hat diese Person die Fähigkeit andere Menschen zu erreichen?
Zeigt die Person ein echtes Interesse daran mit unseren Kunden in Kontakt zu treten und zu interagieren?
Traue ich der Person zu stets professionell und respektvoll zu kommunizieren?
Ist die Person auf anhieb sympathisch?
Wird die Person proaktiv neue Ideen einbringen und die Seite weiterentwickeln?

Wenn Sie noch noch weiter Tipps und Tricks aus der Community-Management Praxis haben, freuen wir uns auf Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

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Fans gewinnen mit Facebook Promotions und Deals

Gründe Fan einer Facebook Page eines Unternehmens zu werden gibt es viele – die Nummer eins sind Promotions und Deals!

Dies belegten zuletzt wieder Studien von ExactTarget und beyond. Demnach geben über 40% der User an, dass sie sich von ihrem favorisierten Unternehmen oder ihrer Marke des Vertrauens exklusive Angebote, Coupons oder spezielle Fan-Aktionen wünschen. Doch gerade in Deutschland bieten viele Unternehmensseiten auf Facebook diese Mehrwerte noch nicht an. Dabei sind ein einladender „Willkommens-Tab“ und erste Facebook Promotions oder Deals kein Hexenwerk. Zahlreiche Dienstleister und Facebook selbst bieten dazu viele einfache Tools und Services, die wir in diesem Artikel vorstellen werden.

Geben Sie Ihren Besuchern einen Grund zu bleiben!

Nutzen Sie in einem ersten Schritt Facebooks static FBML um einen Einstiegs-Tab zu erstellen, der neue Besucher Ihrer Facebook Page begrüßt und die Vorteile Ihrer Seite kurz vorstellt. Damit schaffen Sie für den User nicht nur einen Anreiz auf „Gefällt mir“ zu klicken, sondern empfangen Ihre Gäste auch gleich im Corporate Design, erhöhen den Wiedererkennungswert und heben sich von Standard-Seiten ab.

Pixum Fanpage Rabatt

Um einen FBML Tab Ihrer Seite hinzuzufügen gehen Sie einfach wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf Ihrer Facebook Page links auf „Seite Bearbeiten“
2. Dann auf „Anwendungen“ und „Weitere Anwendungen durchstöbern“
3. Suchen Sie dann nach „Static FBML
4. Fügen Sie diese Anwendung zu Ihrer Seite hinzu.
5. Haben Sie Ihre FMBL Seite mit Inhalten gefüllt (beachten Sie die neue Tabbreite von 520 Pixel), legen Sie sie als Start-Tab fest. Diese Funktion finden Sie unter „Seite bearbeiten“ und „Genehmigungen verwalten“ (in unserem Beispiel wurde der Tab bereits in socialmedia-blog.de umbenannt)

fbml Tab als Startseite der Fanpage

Darf es ein bisschen Promotion sein?

Ohne weiter Hilfsmittel können Sie nun bereits mit dem statischen Tab die ersten Promotionaktionen starten. Ein einfaches Beispiel via Rabatt-Codes zeigt die Seite von Pixum:

Pixum Fanpage mit statischem Gutscheincode

Doch diese statischen Goodies sind nur der Anfang!
Bevor Sie sich jedoch an die Planung Ihrer ersten größeren Aktion machen, lesen Sie unbedingt die Facebook Promotion Guidelines, um einer möglichen Löschung Ihrer Aktion durch Facebook aus dem Weg zu gehen. Eine erste Lockerung der Richtlinien trat bereits Anfang Dezember in Kraft wonach Promotions nun nicht mehr offiziell bei Facebook angemeldet werden müssen.

Facebook Promotion Dienste – Schöner, bunter, besser!

Subway Facebook Fanpage

Über verschiedene Tools und Dienste lassen sich alle erdenklichen Arten von Promotions in Facebook realisieren. Die Möglichkeiten reichen von Coupons über Promotion-Aktionen, Wettbewerbe, Gewinnspiele hin zu exklusiven Facebook-Fan-Angebote. (Kostenpflichtige) Dienste wie Wildfire, Involver, Bigprize oder Vitrue ermöglichen es Ihnen schnell und unkompliziert interaktive Aktionen aus den zuvor genannten Rubriken zu erstellen und per klick auf Ihrer Facebook Seite zu starten. Die Einrichtung der Aktionen läuft bei den meisten Diensten nach der Einrichtung eines Accounts sehr ähnlich ab (hier am Beispiel Wildfire):

1. Geben Sie den Namen der Aktion und Ihres Unternehmens an und beschreiben Sie den Ablauf sowie die Preise/Vorteile. Diese Informationen erscheinen später im Newsfeed der teilnehmenden User.
2. Legen Sie den Aktionszeitraum fest. Bedenken Sie dabei, dass es einige Zeit dauern kann bis sich die Aktion ausreichend herumgesprochen hat. Planen Sie also lieber einige Tage zu viel als zu wenig.
3. Einige Anbieter bieten verschiedene Pakete mit mehr oder weniger Features, was sich letztlich in Preis und Möglichkeiten zur Individualisierung niederschlägt. Wählen Sie zunächst eine günstige Standardvariante für einen ersten Testlauf. Später können Sie bis zu sog. „White Label“ Versionen aufstocken, welche grafisch 100% an Ihre Unternehmens CI anpassbar sind.

Wildfire Preise

4. Wählen Sie anschließend aus welche Informationen von den Teilnehmern Ihrer Aktion abgefragt werden sollen. Allerdings gilt: um so mehr Angaben gemacht werden müssen, die wenig oder gar nichts mit der Aktion zu tun haben, um so geringer wird die Teilnahmebereitschaft der User sein.
5. Beachten Sie bei allen Aktionen die Altersbeschränkungen für Gewinnspiele und Promotions auf Facebook. Ein Mindestalter von 18 Jahren muss auf der Plattform eingehalten werden, jüngere Zielgruppen müssen auf eine eigene Microsite weitergeleitet werden.
6. Fügen Sie im Layoutbereich der Dienste Ihr Logo sowie angepasste Header und Infoboxen ein, um die Aktion zu Branden und Ihrer CI anzupassen. Beachten Sie hier die verschiedenen Möglichkeiten je nach Paketumfang den Sie gebucht haben.
7. Nehmen Sie sich abschließend etwas Zeit klare und einfache Regeln für Ihre Aktion zu formulieren. Verweisen Sie außerdem auf Ihre Datenschutzrichtlinien und geben Sie an zu welchem Zweck Sie die abgefragten Daten erhoben haben. Dies schafft Transparenz und Gewissheit gegenüber den Usern.
8. Es ist geschafft! Veröffentlichen Sie nun Ihre Aktion auf Ihrer Facebook Page. Wildfire und viele weitere Dienste bieten dazu eigene Anwendungen an, die sich mit wenigen Klicks in Ihre Seite integrieren lassen. Manche Anbieter liefern Ihnen auch einen fertigen FBML Code, den Sie anschließend in Ihren FBML Tab einfügen.
Über die WildfireApp sieht das Ganze so aus:
Wiederholen Sie die Schritte 1-3 vom Hinzufügen des Static FBML Tabs. Suchen Sie jedoch nun nicht nach „Static FMBL“ sondern „Promotions“ und fügen Sie die WildfireApp Ihrer Seite hinzu.

WildfireApp Facebook Promotions

Mobile Promotions vor Ort – mit dem Smartphone und Facebook Deals!

Seit einigen Wochen bietet Facebook eine weitere Möglichkeit um Promotions und Aktionen schnell, einfach und vor allem kostenfrei (ohne Dienstleister) zu erstellen. Location Based Services lautet das Stichwort. Hier betrat Facebook mit „Places“ das Feld, welches zuvor von Diensten wie Foursquare und Gowalla angeführt wurde. Durch die enorme Verbreitung von Facebook (auch auf mobilen Endgeräten) wird dieser Bereich nun auch für deutsche Unternehmen immer interessanter. Führen Sie Filialen oder einzelne Ladengeschäfte? Dann können Sie sie über Facebook Places registrieren und Ihren Besuchern erlauben „einzuchecken“ und dies mit ihren Freunden zu teilen.

Facebook Places

Doch Facebook knüpft noch weiter an Vorreiter wie Foursquare an und rollt zur Zeit den auf Places aufbauenden Dienst Facebook Deals aus. Facebook Deals ermöglicht es Ihnen mit nur wenigen Klicks schnell und einfach die Besucher (und potentiellen Besucher) Ihres physischen Geschäftes mit Coupons, Specials und anderen Aktionen anzusprechen. Diese können Sie zum einen direkt über Ihre Facebook Page einbinden, und zum anderen unterstützt Sie Facebook bei der Bekanntmachung da mobilen Nutzern Ihr Deal angezeigt wird, wenn sie sich in der Nähe aufhalten.

Leider muss Deutschland noch einige Wochen auf den Launch der Facebook Deals Funktion warte, aber Anfang 2011 soll es dann endlich soweit sein. Nutzten Sie die Zeit um sich erste Gedanken zu machen, in Places einzusteigen und sich einen ersten Deal zu überlegen. Ihnen stehen dabei grundsätzlich vier verschiedne Deal-Typen zur Auswahl: Individuelle Deals, Loyalität Deals, Gruppen Deals und Wohltätigkeit Deals. Und so können sie aussehen:

Facebook Deals



Haben Sie selbst bereits erste Erfahrungen mit Promotions auf Facebook gemacht? Und dabei vielleicht ebenfalls mit einem Dienstleister zusammengearbeitet?
Dann teilen Sie doch Ihre Erfahrungen und Learnings mit uns in den Kommentaren!

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facebook logoDer Erfolg vieler bereits gestarteter Unternehmensseiten auf Facebook beschleunigt den Entscheidungsprozess zahlreicher Marketing-Abteilungen, eine eigene Seite zu eröffnen. Die vielen Millionen Fans von Erfolgsmarken wie Starbucks, Coca Cola & Co. verleiten häufig zu einem schnellen und unüberlegten Start.

Doch so einfach und kostenfrei wie die reine Anmeldung einer Facebook Fanpage erscheint ist es nicht. Wer den Kommunikationskanal „Facebook“ nutzen möchte, muss sich im Vorfeld einige grundlegende Gedanken machen. So wie bei jeder anderen kommunikativen Maßnahme auch.

1. Sind Sie bereit für das Social Web?

Machen Sich sich und Ihrem Team bewusst, dass eine Facebook-Page einen ernst zu nehmenden Kommunikationskanal darstellt. Vielleicht ernster als manch anderer – klassischer – Kanal. Denn an erster Stelle steht der offene Dialog mit den Konsumenten! Ebenfalls mögliche Facebook-Pages mit abgeschalteter Kommentarfunktion sind hingegen nichts anderes als einfache one-way Newsfeeds – und one-way war gestern! Machen Sie also keine halben Sachen.
Es muss daher zwangsläufig damit gerechnet werden, dass Konsumenten diesen Kanal nutzen um mit Ihrem Unternehmen und Ihrer Marke in Kontakt zu treten. Dies bedeutet automatisch eine kontinuierliche Investition von Zeit und Geld. Fehlt die Bereitschaft für Social Media Projekte ein angemessenes Budget bereit zu stellen, sind die Bemühungen bereits im Vorfeld zum Scheitern verurteilt.

2. Social Media ist Chefsache!

Nicht nur die Budget-Frage sollte Social Media in die Chefetage bringen. Versteht und kommuniziert die Geschäftsleitung die Social Web Aktivitäten, unterstreicht sie deren Ernsthaftigkeit und sensibilisiert damit die eigenen Mitarbeiter für dieses Thema. Auch Michael Buck – Direktor und General Manager des weltweiten Online Geschäfts für kleine und mittlere Unternehmen bei Dell – betonte diesen repräsentativen Aspekt vor kurzem auf der 1. European Social Media Conference in Frankfurt. Ebenfalls mit Hinblick auf die Erstellung und Implementierung von Social Media Guidelines für Projektverantwortliche und Mitarbeiter, ist die Chefetage die beste Instans um Umsetzung und Einhaltung zu gewährleisten.

3. Ohne klare Ziele – kein messbarer ROI!

Stehen Mitarbeiter und Budget bereit, ist die Zielsetzung die nächste tragende Säule. Um positive Veränderungen durch die Facebook Page später erfassen und zuordnen zu können, ist es zwingend notwendig, klare Ziele festzulegen und einen Ist-Zustand fest zu halten (Social Media ROI). Klar formulierte Erwartungen helfen außerdem dabei die nötigen Aufwände im Vorfeld besser abschätzen zu können. Was möchten Sie mit der Facebook Page erreichen? Was erwarten Sie sich von der Community? So fordert zum Beispiel ein intensiver Dialog mehr Community-Management, eine weite Verbreitung Mediabudget und aufwendige Tabs und Apps externes Know-How. Halten Sie bei der Planug stets Ihr Budget im Auge und verschieben Sie zu hohe Ziele im Zweifel in eine zweite Phase. Häufig wird im Social Web von zu kleinen Projekten zu viel erwartet, was sie (ohne eine reelle Chance gehabt zu haben) nach kurzer Zeit beendet.

4. Erst die (Content) Strategie – dann die Umsetzung!

Neben der Möglichkeit zur direkten Kommunikation sind Inhalte und Mehrwerte die wichtigsten Gründe für einen User Fan von einer Facebook Page zu werden. Eine aktuelle Studie von ExactTarget ergab, dass der Hälfte aller (Marken-)Fans auf Facebook im Durchschnitt nur vier Marken oder Unternehmen „gefallen“. Es herrscht also starke Konkurrenz wenn Sie mir Ihrer Seite einen dieser Plätze belegen wollen. Machen Sie sich also im Vorfeld klar:
Warum soll der User von meiner Seite Fan werden?
Auch hier geben einige Studien Hinweise, die Ihnen wertvolle Anhaltspunkte geben. So bestätigten aktuell die Analysten von beyond – rethinking digital, dass fast die Hälfte der User die Fans einer Marke sind sich Rabatte und spezielle Angebote wünschen. Bedenken Sie jedoch dabei, dass Ihre Strategie eine gewissen Nachhaltigkeit aufweisen sollte. Ein Rabattmärkchen für jeden neuen Fan ist zwar eine nette Aktion, sichert Ihnen jedoch auf lange Sicht nicht die Aufmerksamkeit der Community. Abhilfe schaffen hier jedoch zahlreiche weitere Features wie Facebook Apps, wechselnde Couponing-Aktionen, Facebook Deals oder F-Commerce Shopping-Elemente. Hierzu erfahren Sie mehr im nächsten Artikel zum Thema “Promotions und Social Commerce auf Facebook”.

5. Strukturiertes Vorgehen bei der Registrierung der Unternehmensseite minimiert das Fehlstart-Risiko!

Nach der strategischen Vorarbeit geht es nun an die eigentliche Registrierung und erste Einrichtung der Facebook Page:

a) Wählen Sie zunächst die Kategorie für Ihre Seite. Dieser Punkt ist nicht so banal wie er klingt, denn über die Wahl der Kategorie bestimmen Sie welche Felder auf dem „Info-Tab“ später zur Verfügung stehen. Die Kollegen von facebookmarketing.de haben dazu eine sehr umfangreiche Liste aufgestellt.

b) Legen Sie den Namen für Ihre Seite fest. Achten Sie darauf, dass er sich nahtlos in Ihren Unternehmensauftritt integrieren lässt. Im Hinblick auf den nächsten Schritt sollten Sie ebenfalls prüfen ob bereits eine sog. Vanity-URL für den gewählten Namen vergeben wurde. Ist dies der Fall, suchen Sie nach passenden alternativen um Verwechslungen zu vermeiden.

c) Im nächsten Schritt legen Sie nun direkt über facebook.com/username die gerade geprüfte Facebook Vanity-URL für Ihre Seite an.
Eine optimierte URL ist wichtiger Bestandteil guter Search Engine und Social Media Optimierung (SEO / SEO). Zum einen könne Suchmaschinen relevante Informationen besser finden und verknüpfen, zum anderen lassen sich kurze, prägnante und inhaltsbezogene URLs besser merken und weitergeben. Beachten Sie jedoch, dass Sie min. 25 Fans benötigen um diese Funktion nutzen zu können. Aktivieren Sie dazu Mitarbeiter, Freunde und Familie, um sich noch vor der offiziellen Kommunikation der Seite Ihre URL zu sichern.

d) Während Sie auf die „likes“ der ersten 25 Fans warten, statten Sie Ihre Seite mit den Basis-Informationen aus. Dazu zählen ein eindeutiges Profilbild (max. 200 x 600 Pixel), ein vollständig ausgefüllter „Info-Tab“ inkl. Link zu Ihrem primären Onlineauftritt (!) sowie ein „Über uns“ bzw. eine kurze Vorstellung der Mittarbeiter die hinter Ihrer Seite stehen. Denken Sie auch hier an das Thema SEO – Informationen in Ihrem Info Tab zahlen in die Suchmaschinen-Sichtbarkeit ein!

e) Beginnen Sie mit der Einspielung von Inhalten noch bevor (!) Sie die Seite öffentlich kommunizieren. Sie können es sich ein einem ersten Schritt einfach machen, in dem Sie Ihre Facebook Page mit bereits vorhandene Inhalten verknüpfen. Nutzen Sie dazu auf „Seite bearbeiten“ und anschließend auf „Anwendungen“. Hier haben Sie nun die Möglichkeit vorhandene Blogs, RSS-Feeds, Twitter-Accounts oder YouTube Kanäle via Facebook Apps zu integrieren.

6. Nutzen sie FBML und kreieren Sie einen Facebook Custom Tab!

Über Facebooks FBML können Sie vergleichsweise einfach einen sog. „Welcome Tab“ oder auch „Landing Tab“ erstellen. Dieser Tab wird automatisch angezeigt, wenn ein User auf Ihre Fanpage stößt. Bei der Gestaltung sind Ihnen dabei kaum Grenzen gesetzt – es ist (beinahe) alles erlaubt was Ihren Besucher dazu bewegen kann Fan Ihrer Marke / Ihres Unternehmens zu werden. So entstehen zahlreiche Vorteile:

– Der User weiß direkt was ihn auf Ihrer Unternehmensseite erwartet.
– Sie können auch auf Facebook Ihre eigene Marken- und Produktwelt übertragen und mit einheitlichen Farben, Stimmungen und Designs auftreten.
– Die richtige Platzierung von Keywords und Links zahlt auch hier in Ihr SEO ein.
– Ein professionell gestalteter Landing Tab hebt Sie von der Masse ab und steigert letztlich durch die genannten Vorteile die Conversion auf Ihrer Seite.

Auch zu diesem Punkt erfahren Sie mehr im kommenden Beitrag oder in unserem SEO und FBML Whitepaper zum Redesign der Facebook Page des Unternehmens Champire.

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Bildquellen: robblatt (1) / kylesteeddesign (2)

Der Wandel kommt aus dem Social Web

Angst und Ratlosigkeit macht sich in vielen Kommunikations- und PR-Abteilungen breit. Wie ein Rudel Wölfe stürzt sich die Social Community auf die Outdoormarke Jack Wolfskin, als diese jüngst ihre Markenrechte einforderte.
Vermeintlich maßgeschneiderte Kampagnen für die „Generation Upload“ werden im Social Web schonungslos zerrissen, und sogar in den eigenen Reihen der Blogger rollen Köpfe. Was ist nur los im Internet? Das Social Web scheint anderen Regeln zu folgen, die Unternehmen lernen müssen, wenn es sein muss, auf die harte Tour.

Hilfe

Das Social Web macht jeden Einzelnen zu einem (Informations-)Sender und ermöglicht die Entwicklung einer nie dagewesenen Massenintelligenz. Es existieren, neben der Fähigkeit lesen zu können und einen Internetanschluss zu besitzen, keine nennenswerten Einstiegsbarrieren, um auf den gigantischen Echtzeit-Informationspool zuzugreifen. Gleichzeitig wird dieser – ebenfalls in Echtzeit – von Millionen Nutzern weltweit durch Neuigkeiten, Erfahrungen und Meinungen kontinuierlich vergrößert. Zudem wird durch den einsetzenden Siegeszug des mobilen Internets letzten Endes neben der Zeitverzögerung auch die Ortsabhängigkeit der Informationen eliminiert. Jeder kann sich zu jeder Zeit von jedem Ort aus über bestehendes Wissen informieren oder neues hinzufügen.
Der (Informations-) Konsument hat eine Stufe der Emanzipation erreicht, in der er nicht mehr unreflektiert alles aufnimmt, was ihm vorgesetzt wird. Er hat gelernt, dass er heute selbst bestimmt, welche Botschaften und Nachrichten er aufnehmen möchte, und dass es diese kritisch zu hinterfragen gilt.

Klare Inhalte, der Dialog mit dem Kunden und das Zuhören in der Community sind heute die neuen, mächtigen Werkzeuge im Marketing, der Produktentwicklung oder der PR-Abteilung. Das Social Web bietet heute eine Fülle von wertvollen Consumer-Insights, die in dieser Form früher nicht zu Verfügung standen. Positive und negative Erfahrungen, Probleme und Wünsche; überall tauschen sich die Menschen öffentlich im Netz aus. Sie empfehlen was ihnen gefällt und kaufen, was sie empfohlen bekommen. Werbung beeinflusst meist nur noch wenn sie nicht als solche wahrgenommen wird. Die Gewinner sind heute innovative Produkte und Dienstleistungen, die den Wünschen der Konsumenten gerecht werden sowie Unternehmen, die sich den kritischen Fragen stellen, offen agieren und ihren Kunden zuhören. Dabei ist es für Unternehmen zugleich leichter als je zuvor dies zu erreichen, denn der Konsument hilft dabei gerne, wenn er gefragt und ihm zugehört wird. Er möchte als Partner angesehen, offen informiert und ehrlich involviert werden.

Was ist zu tun?
(frei übersetzt nach Amir Kassaei)

01. Relevanz ist wichtiger als die bloße Wahrnehmung.

02. Behandeln Sie Kunden wie Freunde, nicht wie anonyme Konsumenten oder Zielgruppen.

03. Inhalte sind wichtiger als das Medium.

04. Echte Innovation braucht kreative Beratung.

05. Erfüllen Sie bestehende Bedürfnisse statt neue zu kreieren.

06. Marketing muss Produktinnovationen vorantreiben, statt lediglich den Abverkauf zu steigern.

07. Die beste Werbung sieht nicht wie Werbung aus.

08. Der größte Wettbewerbsfaktor ist die mit Daten überladene Welt.

09. Die digitale Welt ist die neue Infrastruktur.

10. Menschen machen Marken nicht Experten.


Der Einstieg in die Social Communities

Social Media

Heute ist Freitag, ich habe gerade Mittagspause und frage mich, was ich an diesem schönen sonnigen Freitagabend unternehmen kann. Alles klar, kurz bei Facebook eingeloggt und einen Rundruf in Form eines Pinnwandeintrags starten. Nach Feierabend setze ich mich in die Bahn und logge mich mit meinem Mobile wieder ein, um nachzusehen, was für Antworten eingegangen sind. Meine Freunde haben in der Zwischenzeit über das Thema diskutiert und auch schon alles Weitere geplant. Ich gebe von unterwegs nur noch kurz mein OK, dass ich dabei bin. Perfekt, jetzt muss ich nur noch Heim, mich umziehen und es geht auf die Piste. So wird wohl in Zukunft die Freizeitplanung vermehrt bei unserer Gesellschaft aussehen.

Ich möchte Ihnen mit diesem Artikel meinen Einstieg in den Bereich Social Media beschreiben.

Eigentlich hielt ich bis vor kurzer Zeit noch nicht so viel von den Social Communities.

Vor Ewigkeiten hatte ich mich bei Portalen, die die ersten Gehversuche in diesem Bereich darstellten, angemeldet. Hierunter gehörte zum Beispiel Party.de. Dieses Portal bot dem User jedoch wenige Möglichkeiten an. Man konnte sich Private Messages (PM’s) schicken und seinen Freunden was auf die Pinnwand schreiben. Dies war es aber auch schon gewesen, sodass ich schnell das Interesse daran verlor.

Jahre später habe ich mich bei StudiVZ bzw. das mittlerweile existierende Tochterprojekt MeinVZ angemeldet. Bei dieser Community konnte ich bereits Verbesserungen erkennen, aber das Grundprinzip blieb, bis auf die Neuerung der Gruppengründung. Der schlussendliche Spaß- bzw. Sucht-Faktor blieb aber aus.

Vor kurzem habe ich mich bei Facebook – ein Urgestein der Social Communities – angemeldet. Ich merkte sofort, dass die Macher des Portals ihre Hausaufgaben gemacht haben. Neben den Funktionen auf die Pinnwand schreiben, PM’s schicken, Gruppenfunktion wird einem genau das geboten, was bislang immer gefehlt hat. In einer Timeline sieht man sämtliche Aktivitäten seiner Freunde aufgelistet, die allesamt kommentiert werden können, sodass diese nur noch durchzugehen sind. So ist man im Vergleich zu den vorgenannten Communities auf einen Blick über das komplette Geschehen seiner Freunde informiert ohne sämtliche Pinnwände durchsehen zu müssen. Es lassen sich, wie zu Anfang beschrieben, schnell Planungen durchführen, die ohne diese Möglichkeiten immer sehr zeitaufwändig waren.

Facebook schlägt zudem auch noch Freunde im Rahmen des Freundes-Freunde-Prinzip vor. Durch dieses Prinzip ist es ein leichtes die Freundesliste anwachsen zu lassen. Des Weiteren kann man Facebook das einmalige Recht einräumen, den eigenen Emailaccount (Posteingang und -ausgang, Adressbuch) durchzusehen, ob die vorhandenen Email-Adressen bei Facebook registriert sind. Im Falle eines Treffers würde ein Freundschaftsvorschlag unterbreitet werden. Diese Funktion ist jedoch mit Vorsicht zu genießen, da der Datenschutz aus meiner Sicht erheblich leidet.

Follower, Hashtags, Links – Was macht Twitter mächtig?

Dass Twitter ein kosteloser Microblogging-Dienst, konntet ihr schon beim Einstieg in Twitter  lesen. Das ist für sich genommen nicht sonderlich aufregend. Doch ist Twitter die Grundlage für einen ganzen Kosmos an Tools, Zielgruppen und Nutzungsmöglichkeiten. Die Kreativität und die eigenen Ziele bestimmen wie man Twitter nutzt.

Follower

Wer liest, was Sie bei Twitter schreiben, ist ein Follower. Sie selbst sind Follower all jener Twitterer, die Sie verfolgen. Wen Sie verfolgen entscheiden Sie selbst. Entdecken Sie ein interessantes Profil klicken Sie auf Follow und schon sehen Sie auf Home die Tweets der Person.

Links

Durch Links wird Twitter mächtig. Denn mit den Links können Sie auf Webseiten, Blogbeiträge und Plattformen verweisen oder selbst auf etwas aufmerksam gemacht werden. Da nur 140 Zeichen für einen Tweet verwendet werden dürfen, geht man dazu über längere Links mit URL-Shortener zu auf um und bei 26 Zeichen zu verkleinern.

Hashtags

Mit einer Raute wird ein nachfolgendes Wort zu einem Link, der auf alle Tweets mit dem gleichen Hashtag verweist. Markieren Sie beispielsweise das Wort #Marketing in einem Tweet, können Follower, die nach Tweets zum Thema Marketing suchen, ihren und weitere Tweets finden. Twitter verfügt zwar über eine gute Suchfunktion, doch bringen Hash-Tags Vorteile. So war der Hash-Tag für die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr #fbf, unter diesem Tag fanden sich zahlreiche Tweets zum Thema Buchmesse. Die Möglichkeiten fürs Marketing sind mannigfaltig und reichen vom Gewinnspiel bis zur Krisenkommunikation.

Retweets

Die viralen Effekte im Netz werden immer wieder betont. Das heißt, dass eine außergewöhnliche Nachricht auch dann von einer großen Masse an Menschen aufgenommen werden kann, auch wenn der Sender nur über einen begrenzten Empfängerkreis verfügt. Die Mundpropaganda oder schöner Mouth-to-Mouth Kommunikation beflügelt dann die Botschaft. Bei Twitter wiederholen die Follower besonders interessante Nachrichten, Beiträge oder Links um sie einem größeren Nutzerkreis zugänglich zu machen, vor dem Namen der Quelle wird das Kürzel RT gesetzt. Damit zeigt der Follower, dass sein Tweet aus einer anderen Quelle entsprungen ist.


@smediablog

Das @-Zeichen in Verbindung mit einem Profilnamen wird zum Verweis auf das Profil. Damit kann der Angesprochene oder Zitierte sehen, dass er erwähnt wurde, sei es, weil sich jemand mit einer Botschaft an ihn richtet, oder aber, weil jemand ihn als Quelle für einen RT angibt.

Was ist Twitter?

TwitterTwitter. Der sympathische „Micro-Blogging“-Dienst mit dem blauen Piepmatz auf der Startseite. Jeder im oder um das Internet herum hat schon mal davon gehört oder gelesen.
Aber was ist das genau – ein „Micro-Blog“?

Er unterscheidet sich im Kern nur ein wenig von seinem großen Bruder. Ein Blog beinhaltet einige wenige Seiten und viele aufeinander folgende Artikel in verschiedenen Kategorien. Diese können reinen Text aber auch Fotos, Videos und Musik beinhalten.
Ähnlich geht es bei Twitter zu. Nur eben alles in „micro“. Die Idee ist, sich kurz und knapp auszutauschen und Themen von Interesse zu verfolgen. Dazu „folgt“ man anderen Twitter-Nutzern, die gleiche Interessen teilen oder aus der Gegend / dem Freundeskreis kommen. Deren Einträge werden dann auf der persönlichen Startseite des Nutzers angezeigt.

Es gibt (von Außen) nur eine Seite, sie zeigt die „Timeline“ und eine kurze Beschreibung des Nutzers und ein Foto. Die Timeline zeigt in zeitlicher Abfolge die einzelnen Twitter-Blogeinträge des Nutzers. Diese sind auf 140 Zeichen limitiert und nennen sich Tweets. Ein Tweet erreicht je nach Einstellung den gesamten Freundeskreis oder gleich die ganze Welt. In letzterem Fall ist die persönliche Twitter-Seite des Nutzers für jederman aufrufbar. Zusätzlich besteht die Möglichkeit privat mit anderen Twitter-Nutzern zu kommunizieren. Meist richten sich jedoch die Nachrichten an jeden der sie lesen möchte. Letztlich bietet auch Twitter die Möglichkeit Fotos und Videos einzubinden. Dies jedoch nicht direkt sichtbar, sondern in Form eines Links zu einem Video- oder Bilder-Hoster wie TweetPic oder TweetVid. Das Thema „Links“ wird bei Twitter generell groß geschrieben. Da 140 Zeichen nicht besonders viel Platz für große Beschreibungen lassen, werden neu entdeckte Webseiten, Artikel, Bilder oder Videos einfach per Link weitergegeben.

[Grafik: Matt Hamm]