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Alle neuen Facebook Features und wie Unternehmen sie optimal einsetzen können



Facebook erfährt in diesen Tagen das größte Update in seiner Geschichte: Im Netzwerk stattfindende Interaktionen sollen einfacher, unmittelbarer und selbst ohne „direkte Absicht“ des Users veröffentlicht werden. Die Menschen sollen noch tiefer mit dem Netzwerk verknüpft werden – egal, ob sie eine bestimmte Musik hören, ihrer Lieblingsmarke einen Verbesserungsvorschlag machen oder mit Freunden über den gemeinsam geschauten Film diskutieren: Dinge werden automatisch geteilt, archiviert und in Echtzeit veröffentlicht und nachvollziehbar. Facebook wird zum Speicherort „der Lebensgeschichte der Nutzer“.

Wie sehen diese weitgreifenden neuen Facebook Funktionen im Einzelnen aus und was ist für Unternehmen relevant? In diesem Whitepaper erläutert das Social Media Consulting Team der Cocomore AG zusammen mit SocialMedia-Blog.de die neuen Funktionen, ihre Zusammenhänge sowie relevante Auswirkungen für Unternehmen.




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Google+ vs. Facebook – Social Networks im Wettbewerb


Der direkte Vergleich von Google+ und Facebook in einer ausführlichen Infografik zusammen mit der Cocomore AG:

Google+ Plus vergleich Facebook

5 Gründe warum sich ein Facebook Shop für Ihre Marke lohnt


HMV tut es. Procter&Gamble tut es. Und Coca-Cola tut es auch. Sie alle nutzen Facebook als Verkaufsplattform. In seiner neuen Studie „F-Commerce: Selling on Facebook“ erklärt Paul Marsden welche Chancen F-Commerce Marken bietet und auf was sie dabei achten müssen.

Der Verkauf von Produkten über Facebook befindet sich noch immer in der Experimentierphase. Für Marsden steht eines allerdings fest: Marken sollten nicht versuchen in Facebook umfangreiche E-Commerce-Stores aufzuziehen, sondern exklusive Fan-Stores eröffnen. Damit können sie die Verbundenheit ihrer Fans langfristig stärken. Statt Umsatz sollen Fan-Stores die Zufriedenheit der Kunden in den Vordergrund rücken – Dem stimmen wir absolut zu und haben das aktuelle WhitePaper einmal etwas genauer unter die Lupe genommen.

Wie kann sich das für Unternehmen lohnen? Social-Media-Investments werden häufig mit Geldverbrennung gleichgesetzt; sind Shops, für die Umsatz nur zweitrangig ist, dann nicht eine Art Brandbeschleuniger? Nein. Denn Fan-Stores bieten Unternehmen vielfältige Chancen ihren Erfolg nachhaltig zu steigern – und zu messen.

1. Return on Facebook Investment

Wer auf Facebook einen Fan-Store einrichtet, ist vielen seiner Mitbewerber bereits einen entscheidenden Schritt voraus: Er erhält die Chance einen messbaren, aber dennoch individuellen Return on Investment zu ermitteln. Zwar sind das Anlegen einer FB Page und alle Basisfunktionalitäten kostenfrei, die Pflege der Seite aber mit Aufwand verbunden. Die Frage „Lohnt sich die Zeit, Mühe und das Geld das wir in unseren Facebook-Auftritt stecken eigentlich?“ ist deshalb nicht unberechtigt. Wer Facebook als Verkaufsplattform nutzt, hat hier die Möglichkeit “handfeste Zahlen” neben Social Media typischen KIPs wie Loyalität, Awareness oder Reputation zu erhalten.

2. Brand Experience

Wer seinen Kunden ein überzeugendes Markenerlebnis bieten möchte, sollte deren Erwartungen kennen und – im Falle von Social Media – wissen, wieso sich Menschen überhaupt mit ihm verbinden. Aktuelle Studien zeigen allerdings, dass Konsumenten und Marken dazu ganz unterschiedliche Ansichten haben (siehe Abbildung).

Was Konsumenten erwarten und Marken denken.Viele Unternehmen haben Angst Fans mit kommerziellen Inhalten abzuschrecken. Dabei ist meist das Gegenteil der Fall: Wer Facebook als Verkaufskanal nutzt, bietet seinen Fans schlichtweg das, was sie erwarten. Mein Lieblingsunternehmen bewirbt seit Jahrzehnten seine Produkte mit TV-Spots, schickt mir per Post Coupons und verteilt Proben in Supermärkten. Wieso? Klar – es will mir seine Produkte schmackhaft machen. In Facebook beschränkt es sich dann aber auf das Hochladen von Sommerfest-Fotos und das Zweitverwerten von Pressemitteilungen. Meine Verbundenheit zur Marke wird dadurch nicht gestärkt. Wie authentisch ist ein großes Unternehmen, das mir vorspielt keine kommerziellen Interessen zu verfolgen?

3. Brand Insights

Mit einem Fan-Store, der exklusive Produkte oder einzelne, spezielle Artikel anbietet, eröffnen Marken nicht nur einen Verkaufskanal, sondern auch eine Art Marktforschungsunternehmen. Welche neuen Produkte kommen bei meinen Fans an, welchen Preis würden sie dafür ausgeben und wie sehr aktiviert eine neue Promotion-Aktion?

Die gewonnen Erkenntnisse helfen nicht nur der Marke, sondern auch Retailern, die deren Produkte anderswo verkaufen. Das zeigt: Ein Facebook-Store muss für Retailer keine Konkurrenz darstellen, auch sie können von ihm profitieren.

4. Brand Loyality

Mit einem Fan-Store lässt sich auch die Loyalität zur Marke erhöhen, aus Kunden werden Stammkunden. Dafür darf ich meinen Fans allerdings nicht das bieten, was sie überall bekommen. Das magische Wort lautet Exklusivität; Marken müssen ihren Fans exklusive Produkte oder exklusive Discounts bieten, dann werden diese auch regelmäßig die Page „ihrer Marke“ besuchen. Alle Postings des Unternehmens werden dementsprechend künftig besser in den News Feeds der Fans platziert, die Reichweite der Unternehmensnachrichten steigt damit. Gerade mit Blick darauf wie wenige Postings es wirklich in die News Feeds der Fans schaffen ein interessanter Gedanke.

5. Markenbotschafter

Facebook schreit danach als Word-of-Mouth-Plattform genutzt zu werden. Bereits die erste Interaktion mit der Marke („I like“) erzeugt eine Story, die in den News Feeds aller Freunde angezeigt wird. Jetzt gilt es die Fans zu aktiven Markenbotschaftern zu machen und auch dazu eignen sich Fan Stores. Wieso? Menschen werden durch drei Faktoren dazu angeregt, sich für eine Marke bei ihren Freunden stark zu machen: Experience, Involvement & Incentives. Diese drei Faktoren zeichnen auch den Erfolg von Fan-Stores aus.

Experience. Über was reden wir mit unseren Freunden? Über Dinge, die uns verblüffen, die uns begeistern, über Dinge, die neu für uns sind. Bieten sie ihren Fans also exklusive Erfahrungen und sie werden darüber reden. Heinz hat 3000 Flaschen einer neuen Ketchup-Sorte zunächst exklusiv über Facebook vertrieben, die Reaktionen der Fans sprechen für sich. Und dabei immer daran denken: Es geht wirklich nur um Ketchup.

Involvement. Wer meint an der Schaffung von etwas mitgewirkt zu haben, hofft immer auch auf dessen Erfolg. Deshalb möchten so viele Eltern, dass ihre Kinder studieren; deshalb möchten DSDS-Zuschauer, dass ihr Gewinnerkandidat die Charts erklimmt. In Fan-Stores können die Kunden in den Entstehungsprozess eines Produkts eingebunden werden. Stellen sie bspw. ein neues Produkt mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen oder Verpackungen in den Store und lassen sie ihre Fans per Kauf entscheiden, welche Variante in den freien Verkauf kommt. Egal wie: Lassen sie Kunden an Entscheidungen teilhaben, seien sie sich aber auch der Risiken bewusst.

Incentives. Menschen lieben Belohnungen und die müssen gar nicht materieller Natur sein. Vertreiben sie über ihren Store freie Samples und fordern sie als Gegenleistung Feedback/Word-of-Mouth ein. Bieten sie ihren Fans einen Rabatt an, der an die Käuferzahl gekoppelt ist (GroupBuy). Oder: Fragen sie ihre Fans einfach, ob sie für ein Produkt im Store Mundpropaganda betreiben. Studien zeigen, dass bereits eine einfache Bitte den Word-of-Mouth-Effekt vervielfachen kann. Wieso? Viele Menschen fühlen sich schon dadurch belohnt, anderen einen Gefallen tun zu können.

F-Commerce: Selling on Facebook

Die komplette Studie von Dr. Marsden ist in englischer Sprache auf der Facebook Page der Agenturgruppe Syzygy kostenfrei erhältlich.

Lesen Sie auch:

Thesis zu “Social Commerce in der praktischen Umsetzung”
Social Commerce in der Praxis: Social Media Stores
Brand Awareness im Social Web

Social Media Nutzerzahlen und Trends in Deutschland Q2/2011


Lange war es still auf unserem Blog zum Thema “deutsche Social Media Nutzerzahlen” und auch das Jahr 2011 brachte uns nur zögerlich neue Studien und Hochrechnungen zum heimischen Social Web.

Nun ist es aber endlich soweit und nach langem Suchen und Sammeln haben wir zusammen mit der Cocomore AG frische Social Media Nutzerzahlen und Trends für Deutschland zusammengestellt!

Update (11.07.2011): Inzwischen sind 52,7 Millionen Personen über 14 Jahren online – das sind knapp 75% aller Deutschen! (N)onliner Atlas 2011

Update (01.07.2011): Über 50% der deutsche Onliner besuchen Facebook! Knapp 40% von ihnen min. Wöchentlich. Weitere aktuelle Vorlieben der Facebook-Nutzer gibt es bei: w3b.org

Update (26.05.2011): Deutschland ist im Facebook Fieber – 25 % der Deutschen sind bei Facebook registriert (oder 32% der dt. Onliner) und machen Deutschland damit zu dem am schnellsten wachsende Land bei Facebook! SocialBakers

Social Media Nutzerzahlen Deutschland 2011


Social Media Nutzerzahlen 2011

Auszug:

- 46,1 Mio. Menschen in Deutschland sind Online

- 76% der Deutschen sind in einem Social Network registriert

- Facebook hat über 18 Mio. aktive Mitglieder in Deutschland

- Die VZ-Netzwerke (StudiVZ, MeinVZ, SchülerVZ) haben 17,1 Mio. Mitglieder

- Twitter hat in Deutschland knapp 500.000 aktive Nutzer

- Jeder vierte Haushalt in Deutschland besitzt ein Smartphone

- 10 Mio. Deutsche gehen mobil ins Internet


5 SEO Tipps für die Unternehmens Facebook Page


Wie optimieren Sie die Sichtbarkeit Ihrer Facebook Seite in Suchmaschinen?

Social Media haben für Suchmaschinen per se einen hohen Stellenwert – dennoch sollte aktiv etwas zur Suchmaschinenoptimierung der eigenen Unternehmensseite bei Facebook getan werden. Sie sollten unterscheiden zwischen der internen Facebook-Suche und den Suchmaschinen außerhalb von Facebook. In beiden können Sie auf den vorderen Plätzen erscheinen, wenn Sie die richtigen Inhalte haben und sinnvolle Keywords verwenden.

1. Den Namen und die Vanity-URL optimieren

Der Name der Facebook Page ist der erste wichtige Faktor. Dieser sollte natürlich zunächst Ihrem Marken- oder Unternehmensnamen entsprechen. Gleiches gilt für die Vanity-URL. Achten Sie bei der Benennung der Seite und der Einrichtung der Vanity-URL jedoch auf zwei Dinge:

a) Verwenden Sie keine generischen Begriffe und Beschreibungen, da dies häufig gegen die Facebook-Richtlinien verstößt. Außerdem bedeuten allgemeine Begriffe nicht, dass Sie automatisch in generischen Suchabfragen erscheinen – Sie werden vielmehr das Problem bekommen, sich nicht differenzieren zu können und im schlechtesten Fall in den Rankings ab zu fallen. (Verwenden Sie lieber zwei Begriffe, die Ihr Themengebiet einkreisen und nach denen Ihre Kunden möglicherweise suchen könnten, z.B. facebook.com/marke.produkt oder facebook.com/dienstleistung.firma)

b) Prüfen Sie z.B. mit dem Google Keywordtool -wie- nach Ihnen gesucht wird und gestalten Sie die Benennung entsprechend. Dazu ein einfaches Beispiel:
Sicher ist es korrekt die Facebook Page eines Unternehmens “Haribo GmbH & Co. KG” zu nennen – jedoch werden Sie von den Nutzern so nicht gesucht. Höchstwahrscheinliche werden diese sich mit einem einfachen “Haribo” begnügen. Ausführliche Informationen (Rechtsform, Zuständigkeitsbereich usw.) sind in vielerlei Hinsicht empfehlenswert, an manchen Stellen jedoch kontraproduktiv.

Keyword Beispiel zur Facebook Suchmaschinenoptimierung

Tipp: Wir wissen, dass es seit einiger Zeit gravierende Probleme mit der Erreichbarkeit einiger Vanity-URLs gibt. Eine aktive Diskussion zu diesem Thema “Probleme mit der Facebook Vanity-URL” finden Sie in einem älteren Beitrag.

2. Keywordoptimierung auf der eigenen Facebook Seite

Wie für anderen Websites gilt es auch bei der Suchmaschinenoptimierung einer Unternehmenseite bei Facebook die richtigen Keywords an der richtigen Stelle zu platzieren. Allgemein gilt: Verwenden Sie möglichst treffende Keywords und wiederholen Sie ruhig Ihren Marken- oder Unternehmensnamen mehrmals. Achten Sie jedoch darauf nicht ins Keyword Stuffing zu verfallen.

Die beiden wichtigsten Stellen für optimale Keywords sind die Infobox auf der linken Seite sowie die Seite “Info”/”Über uns”.

Achten Sie dabei auf eine möglichst sachliche Beschreibung, dies hilft dabei Umschreibungen und Füllwörter zu vermeiden. Sätze wie “Schön dass Sie uns Besuchen. Wir bringen Ihr Auto zuverlässig zum Laufen und beraten Sie rund um alle Fahrzeugfragen” beinhalten kaum Keywords und ein ansprechender Begrüßungstext ist in einem “Welcome Tab” besser aufgehoben.

Besser: “Die KFZ-Meister-Werkstatt Müller in Frankfurt repariert alle Fahrzeuge vom Kleinwagen bis zum SUV und berät zu allen Fragen zur Fahrzeug Inspektion, Wartung, KZF-Versicherung und zum Kauf von Sommerreifen und Winterreifen.” Beachten Sie diese Anregungen auch bei der Beschreibung von Foto- und Videouploads und beschreiben Sie den Inhalt möglichst präzise.

3. Facebook Diskussionen – Content is King

Um einzigartige, themenbezogene Inhalte zu generieren, sollte der Diskussionen-Tab möglichst aktiv genutzt werden. Aktivieren Sie Ihre Besucher und lenken Sie sie zum Gedankenaustausch in den Diskussionsbereich. Dieser thematische User-Generated-Content rund um Marke, Produkt oder Unternehmen wird in Suchmaschinen hoch gelistet. Darüber hinaus kann in diesem Bereich Kompetenz beweisen werden, und eine suchmaschinenwirksame Wissensdatenbank aufgebaut werden.

Facebook Diskussionen werden bei Google hoch gelistet

Selbstverständlich gilt auch neben dem Diskussionsbereich: Gestalten Sie -alle- Inhalte der Facebook Page eng an den Interessen Ihrer Zielgruppe. Kommunikation im Social Web muss auf den Nutzer fokussiert sein um ihr volles Verbreitungs- und Sichtbarkeitspotential entfalten zu können. Wie die Social Web Kommunikation von Marken zu den Nutzern und von Nutzer zu Nutzer funktioniert lesen Sie hier: “Wie Kommunikation im Social Web funktioniert” und “Wie sie von Inhalten zur Brand-Community gelangen“.

4. Facebook Fans und Likes beeinflussen die Platzierung in Suchmaschinen und der Facebook-internen Suche

Auch die Anzahl der Fans, Likes und Kommentaren ist ein wichtiger Faktor für eine positive Bewertung durch Suchmaschinen. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur die Anzahl der Fans der Seite selbst ausschlaggebend gebend sind. Auch die Likes und Kommentare zu einzelnen Posts, Fotos und Videos tragen zu einer besseren Sichtbarkeit bei. So können beispielsweise auch Seiten mit einer kleineren aber aktiven Fanbase gute Ergebnisse erzielen.
Wie Sie mehr Facebook Fans gewinnen und optimales Community Management betreiben um die Interaktion auf Ihrer Seite zu fördern lesen Sie hier:
Erfolgreiches Facebook Community Management in 5 Schritten
Fans gewinnen mit Facebook Promotions und Facebook Deals

5. Externe Verlinkung auf Ihre Facebook Seite

Letztlich darf auch die externe Verlinkung der Seite nicht vernachlässigt werden. Egal ob auf der Unternehmensseite, im aktuellen Webspecial oder der Jobanzeigen bei Xing – die Verbreitung der eigenen Facebook URL trägt nicht nur dazu bei, dass Sie mehr Touchpoints mit Ihrer Zielgruppe generieren sondern steigert ebenso die Wertigkeit im Suchmaschinenranking. Sie können via Google einfach Testen wie häufig Ihre Vanity URL bereits im Web verbreitet wurde, indem Sie den Suchterm “link:” und Ihre Facebook URL in das Suchfeld eingeben.

wer verlinkt meine Seite google link suche

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