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Bildschirmfoto 2012-07-27 um 10.19.27

Social meets Visual Web: Wie Brands auf Facebook visueller werden

Soziale Netzwerke werden visueller. Coca-Cola, Starbucks & Co. zeigen auf ihren Facebook-Seiten bereits, wie man die Vorteile von Fotos & Videos optimal im Social Media Marketing nutzen kann. Wir schauen uns Beispiele an.

„Image is everything“?

Neuere Dienste wie Instagram, Tumblr, Pinterest oder Socialcam (diese Woche für 60 Millionen Dollar aufgekauft) fokussieren sich auf das Bild, bzw. Bewegtbild. Der Flickr Summer 12 Trend Report beziffert die Zahl der auf der Plattform hochgeladenen Fotos auf 7.2 Milliarden, 2.500 Fotos folgen minütlich. Dabei steigt der Druck auf Flickr durch Dienste wie 500px, wo Fotos/Design noch mehr Raum gegeben wird. Twitter wirkt gegen solche Plattformen zwar optisch antiquirt, auch hier hat sich die Zahl der geteilten Fotos 2011 allerdings vervierfacht. Dass Facebook in der Chronik Fotos jetzt prominent platzieren lässt und sowohl Face.com als auch Instagram (Schnäppchen!!) aufgekauft hat, rundet das Gesamtbild ab.

Wieso ist das so?

Es gibt einige technische Gründe, wieso Fotos im Netz an Wichtigkeit gewinnen. Entscheidend ist aber die Entwicklung der Smartphone-Absätze. Ein paar Statistiken zu dieser Entwicklung:

  • 2011 wurden weltweit mehr als 491 Millionen Smartphones verkauft, das sind mehr als 30% aller Mobiltelefone.
  • In Deutschland wurden davon 11,8 Millionen Einheiten verkauft, das sind 43% aller Mobiltelefone.
  • Inzwischen haben mehr als 50% der Mobilfunknutzer in USA/Kanada ein Smartphone.
  • Analysten vermuten 2012 einen weltweiten Absatz von 686 Millionen, spätestens 2016 soll die Grenze von einer Milliarde verkaufter Einheiten durchbrochen werden.

User können leichter Fotos machen, sie leichter hochladen, austauschen und unterwegs betrachten. Dazu passt eine andere Zahl aus dem Flickr Trend Report: Auf der Plattform war das iPhone 4 lange Zeit die meistbenutzte Kamera! Bis es kürzlich abgelöst wurde … vom iPhone 4S. Die Entwicklung des Mobile Web wird den Aufstieg fotolastiger Websites weiter befeuern.

Wie Unternehmen reagieren

Viele Marken haben den Trend längst erkannt und binden auf ihren Social Media-Präsenzen verstärkt eigene und Nutzer-Fotos ein. Folgend zehn Facebook-Beispiele:

1. Coca-Cola animiert Nutzer dazu Bilder von persönlichen Coca-Cola-Momenten hochzuladen. Das Cover-Foto ist eine wechselnde Collage solcher Fotos.

2. Dunkin‘ Donuts kürt sogar den „Facebook Fan of the Week“ – dessen Foto wird in das Cover-Foto eingebunden und auf einer Werbetafel am Times Square präsentiert.

3. Ben & Jerry’s kürt das „This week’s Fan Foto„. 6 der letzten 7 Postings des Unternehmens waren solche Fan-Fotos.

4. Starbucks präsentiert die eigenen Pinterest-Foto-Boards als App. Smirnoff US erwähnt den eigenen Pinterest-Auftritt in der Chronik an.

5. Pedigree spendete bei der Aktion „Dog Show“ für das Hochladen von Fotos Futterdosen an Tierheime.

6. Nike Football bietet die Barbershop-App. Nutzer laden eigene Fotos hoch und können sich den Style eines Fußballstars verpassen. (Ja, Mario Balotelli ist mit von der Partie.)

7. Jägermeister Deutschland bietet Fans Vorlagen für deren eigene Cover-Fotos. Außerdem besucht die Jägermeister Fotobox Clubs im ganzen Land. Die Ergebnisse lassen sich per Code in einer Facebook-App betrachten.

8. London 2012. Die offizielle Facebook-Seite der Olympischen Spiele in London animiert User Videos von eigenen sportlichen Höchstleistungen hochzuladen („Show your Best to the World„). Dazu gibt es in der Chronik Fotos aus dem Olympischen Dorf und einen Foto-Contest.

9. Instagram bindet jede Woche ein Nutzer-Foto zu einem Thema ein, das im Company Blog behandelt wird. Diese Woche ist es der 57te Geburtstag von Disneyland. Außerdem wird in Videos gezeigt, wie Nutzer mit ihren Kameras bessere Fotos schießen können.

10. Fanta nutzt klassiche Motive um die Unternehmenshistorie visuell aufzubereiten. Das machen auch Ben & Jerry’s, Coca-Cola und viele weitere Unternehmen.

Abschließend noch ein Bild, das zeigt: Trotz aller Apps & Aktionen können Unternehmen manchmal gerade mit einfachen Fotos die Fans begeistern und dabei auch Sprachbarrieren umschiffen.

Egal welche Ideen man jetzt für gelungen oder weniger gelungen hält, der Erfolg dieser Beispiele zeigt: Für Unternehmen ist es an der Zeit in Social Media noch stärker visuelle Kommunikation einzusetzen – sich eine Art „Visual Social Media“ Strategie zurechtzulegen.

Wie Brands Google+ nutzen & auf was Unternehmen dabei achten sollten


Seit dem 07.11. gibt es Seiten für Unternehmen auf Google+. Natürlich gab es Kritik an den zum Start zur Verfügung stehenden Optionen: Keine Werbung, keine Möglichkeiten der Erweiterung (Apps) & Gewinnspiele sind auch nicht erlaubt. Die Unternehmensseiten in Google+ erinnern in der jetzigen Form stark an Facebook – zumindest wenn man ein gutes Gedächtnis hat und sich erinnert wie Facebook vor einer gefühlten Ewigkeit war.

Andererseits wird auch viel über die SEO-Vorteile von Google+ berichtet. Wie können Unternehmen die Plattform und die knappen Möglichkeiten also nutzen? Rückschlüsse darauf liefern die Bemühungen oder Nicht-Bemühungen der Brands, die in den letzten Jahren (gemessen an den Fan-Zahlen) am erfolgreichsten auf Facebook agierten: Cocal-Cola, Disney, MTV, Starbucks, Playstation, Oreo, RedBull, Converse, Pringles & YouTube.

1. Das Anlegen der Seite

Von den zehn Brands sind bereits jetzt alle in Google+ vertreten, nur für MTV findet sich noch kein Äquivalent zur englischsprachigen Facebook Page. Wer des Spanischen mächtig ist, wird aber bestens über die lateinamerikanische Poplandschaft informiert. Drei der Brands (Pringles, Oreo & Converse) haben sich auf das Anlegen der Site beschränkt, Beiträge sucht man (bisher) vergebens.

In Google+ lassen sich mehrere Seiten mit dem gleichen Namen anlegen, d.h. dass es (a) keinen stressigen Run auf die besten Namen gibt und es (b) manchmal reichlich unübersichtlich wird. Google verifiziert Seiten nach einer gewissen Zeit, auf Platz eins der Suchergebnisse gelangt man damit aber nicht automatisch. Unter Coca-Cola findet man bspw. sortiert nach der Zahl der Follower gleich mehrere Pages, die offizielle Variante lag hier auf Platz 4 – seit der Verifizierung durch Google am Mittwoch wird die Page trotz weniger Follower an Position 2 gelistet. Wie genau sich die Verifizierung auf das Ranking auswirkt, muss in den nächsten Wochen beobachtet werden.

2. Inhalte

Von den sechs Brands, die bereits Beiträge auf Google+ veröffentlichen, übernimmt nur einer seine Facebook-Beiträge 1:1, nämlich Starbucks. Disney, RedBull, Coca-Cola & Playstation präsentieren ähnliche Inhalte in beiden Netzwerken, YouTube veröffentlicht auf Google+ andere und wesentlich mehr Beiträge. Als Teil der Google-Familie, überrascht diese Strategie von YouTube aber nicht wirklich.

In Kommentaren zu ihren eigenen Postings werden die Brands nicht wirklich aktiv. Wenn sie es tun, dann zumeist mit den Worten, mit denen man im Social Media-Bereich auf scheinbar alles antworten kann: „THANK YOU!!“

3. Seitenbeschreibung

Google+ bietet Unternehmen unter dem Seitennamen Platz für „10 Wörter, die Ihre Seite am besten beschreiben“ – und wenn Google an prominenter Stelle Platz für Keyword-lastige Texte lässt, sind alle SEO Freunde natürlich begeistert. Dieser Raum wird entsprechend von allen 10 Brands genutzt – niemand platziert hier allerdings einfach eine Keyword-Auflistung, ein stimmiger Text sollte es schon sein. Starbucks, Oreo & Converse beschränken sich dabei allerdings nicht auf das genannte Worte-Limit. Converse hat ja bereits im Film I Robot bewiesen, dass man jeden zur Verfügung stehenden Platz gnadenlos nutzt, entsprechend umfasst deren Seitenbeschreibung gewaltige 43 Worte. Kurz & schön hält es dagegen Coca-Cola: „Open Happiness. The official Coca-Cola page on Google+.”

4. Fotowand

Google+ bietet auf der sogenannten Fotowand (so wird der Platz zwischen Seitenname & Pinnwand genannt) Platz für fünf ausgewählte Fotos. Hier hat man sich natürlich stark von Facebook bedient inspirieren lassen, wobei das System etwas durchdachter ist. Die fünf Abbildungen sind nicht einfach die fünf neuesten hochgeladenen Bilder, sondern werden separat dort platziert. Außerdem verzichtet Google darauf die fünf Fotos immer wieder zu rotieren. Dass Unternehmen gerne mit den sich daraus ergebenen Möglichkeiten spielen, beweisen Coca-Cola, Red Bull & YouTube – im Falle von Coca-Cola sind die fünf Fotos sogar mit dem Logo grafisch verbunden. Die einzigen Brands, welche die Fotowand noch nicht nutzen, sind Oreo, Pringles & Converse.

5. Über mich

Hier handhaben es alle 10 Unternehmen gleich: Ein kurzer Infotext zum Unternehmen und dazu ein Link zur Webseite. Die Infotexte wurden teilweise 1:1 aus Facebook übernommen – dagegen spricht auch nicht wirklich etwas. Neben dem Link zur Webseite verlinken bspw. Playstation & RedBull zu weiteren Social Media-Präsenzen, YouTube verzichtet darauf natürlich und linkt direkt zu verschiedenen Video-Kanälen.

Wie deutsche Unternehmen der Impressumspflicht in Google+ nachkommen können, erschließt sich mir nicht wirklich. Vorerst muss man dazu wohl den Über mich-Bereich nutzen.

6. Link auf eigener Website?

7. Kreise

Unternehmen haben die Möglichkeit Personen oder andere Seiten in ihre Kreise aufzunehmen. Eine Möglichkeit, die bisher nur von Starbucks & Playstation genutzt wird.

Der berühmteste Kaffeebrauer der Welt hat 60 Personen/Pages in seinen Kreisen. Wer Menschen wie Kelley Myers oder Stephen Dolenski sind? Keine Ahnung. Anders nutzt Playstation den Bereich: Verlinkt sind die Seite von IGN und verschiedenen Spiele-Herstellern. Der Bereich übernimmt damit die Funktion der „Sites I Like“ in Facebook und bietet einen gewissen Mehrwert.

Learnings für Unternehmen

Bevor lange über die Strategie beraten wird, sollten Unternehmen einfach eine Google+ Seite anmelden (für alle, die ihn noch nicht haben, hier der Link). Ein paar Dinge gilt es zu beachten:

  • Das Anlegen der Seite sollte jemand übernehmen, der nicht in den nächsten Wochen das Unternehmen wechselt, da die Admin-Rechte automatisch beim Seitenersteller liegen und dieser die Rechte auch nicht übertragen kann. Die Multi-Admin-Verwaltung ist erst für das erste Quartal 2012 angekündigt – und wir haben bei den Unternehmensseiten ja gesehen, dass solche Termine auch gerne verschoben werden. Falls mehrere Personen Admin-Rechte für die Seite haben sollen, eignet sich dafür momentan nur ein gemeinsamer Fake-Account, über den die Seite angelegt wird. Um Problemen vorzubeugen sollte dieser nicht als Fake-Account erkennbar sein.
  • Die Fotowand sollte gleich mit fünf Fotos bestückt werden, dadurch bekommt die Seite einen offizielleren Charakter. Die Fotos sollten sich nicht so stark voneinander unterscheiden, einfach um einen harmonischeren Gesamteindruck zu erzeugen. Wer eine Idee hat wie er die Fotowand mit einem durchgängigen Motiv und/oder CI konform ausstatten kann, sollte das auf jeden Fall machen.
  • Zehn Worte, die die Seite beschreiben, sollten auch wirklich nur zehn Worte sein. Das sieht (a) schöner aus und (b) hat eh keiner Lust mehr zu lesen. Ein kurzer prägnanter Text oder einfach nur der Firmenslogan. Vielleicht anfänglich sogar die Info, dass es sich um den offiziellen Google+ Auftritt des Unternehmens handelt, insofern es viele inoffizielle Fan-Pages gibt.
  • Zu den eigentlichen Beiträgen: Da kann man sich ruhig zurückhalten, gerade wenn man schon kaum genug Input für Facebook generiert. Ein kurzes Begrüßungsposting (Starbucks schreibt bspw. „Hello! Welcome to the Starbucks page on Google+ … We’re excited to start talking about coffee+ other things with you here!”), dann Inhalte aus Facebook verwerten. Bei allen Copy-Paste-Aktionen aber gesunden Menschenverstand walten lassen: Ein Unternehmen verwies in einem Google+ Beitrag auf eine App, die es hier natürlich nicht gab – in Facebook hatte das Posting mehr Sinn ergeben. Zum Glück lassen sich in Google+ Beiträge auch nachträglich noch bearbeiten…..
  • Gerade wenn man einen starken Facebook-Auftritt hat, muss man den Google+ Auftritt anfänglich nicht groß kommunizieren. Momentan bieten sich Unternehmen im Vergleich zu Facebook zu wenige Möglichkeiten. Hauptsache man ist dort vertreten, wird gefunden und profitiert von den SEO-Vorteilen.

Social Commerce in der Praxis Teil 5: Shopping Clubs

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Online-Schnäppchen-Jagd auf die exklusive Art – Shopping-Clubs setzen auf drei wesentliche Eigenschaften: Exklusivität, zeitlich und in ihrer Menge begrenzte Angebote und hohe Preisnachlässe auf original Markenware. Dazu treten sie als geschlossene Communities auf, die nur von Mitgliedern per Log-In genutzt werden können. Um Mitglied zu werden, müssen sich Interessenten häufig bei der Community bewerben oder von einem bereits eingetretenen Freund eingeladen werden. Allerdings lockern derzeit viele Anbieter diese Restriktionen oder setzten von Beginn an auf eine offene Registrierung. Ähnlich den Groupbuying-Portalen offerieren Shopping-Clubs die Angebote ihren Nutzern ebenfalls zeitlich und in ihrer Menge begrenzt. Jedoch handelt es sich hier meist um Markenprodukte in einer Verkaufsaktion mit größerer Auswahl, im Vergleich zu einem einzelnen Angebot im Groupbuying.

Um die Attraktivität und Exklusivität zu steigern, gestalten Shopping-Clubs eine eigene Markenwelt zu den einzelnen Aktionen, die mit ansprechenden E-Mail-Newslettern, Flash-Filmen und thematisch angepassten Shop-Seiten dem Nutzer die Produkte der (Marken) Aktion entdecken lassen. Dabei haben Markenhersteller die Möglichkeit, neben aktueller Ware beispielsweise auch Restposten, Testprodukte oder Auslaufmodelle anzubieten. Auch hier genießen die anbietenden Hersteller Planungssicherheit, da eine Begrenzung der Stückzahlen wiederum in die Exklusivität einzahlt und in Shopping-Clubs üblich ist. Auch der Club-Betreiber selbst ist abgesichert, da die Bestellungen beim Hersteller meist erst nach Ablauf der Aktion und mit den exakten Stückzahlen erfolgt. Und das Konzept geht auf: Wie eine Studie von Anfang 2010 belegt; so kennen knapp 70% der deutschen Onliner bereits Shopping-Clubs und sind zu über 30% bereits Mitglied in einem davon. Auch die Umsätze 2009, beispielsweise des internationalen Markführers Vente Privée aus mit 680-700 Mio. Euro oder dem deutschen Marktführer Brands4Friends mit 80 Mio., unterstreichen den zunehmenden Erfolg.

Best Practice

Der im Jahre 2008 (verhältnismäßig spät) gestartete deutsche Shopping-Club „Bands4Friends“ stellt einen typischen Vertreter dieser Portale dar. Die ansprechend, aber wenig informativ gestaltete Startseite verdeutlicht die exklusive Ausrichtung und die Vorraussetzung eines eigenen Accounts um Zugang zu erhalten. Ist der Nutzer angemeldet, erhält er eine Übersicht über die laufenden Aktionen und kann die Angebote in Augenschein nehmen. Einzelne Aktions-Seiten bieten dann eine direkte Bestellmöglichkeit und zeigen einen Counter, der die verbleibende Zeit bis zum Ende der Aktion anzeigt. Über einen weiteren Button kann der Nutzer auch in diesem Shopmodell Freunde anwerben und einen Bonus für zukünftige Bestellungen erhalten.

Exklusives Online-Shopping – bei dem alle gewinnen

Das System der Shopping-Clubs ist einfach aufgebaut und für Unternehmen leicht einsetzbar, da die Implementierung und Abwicklung von den Clubbetreibern übernommen wird. Hersteller genießen dabei eine Vielzahl an Vorteilen. Zunächst ermöglichen der exklusive Rahmen der Clubs und das Aussperren von (Preis-) Suchmaschinen, das Image von Premium-Marken, trotz hohen Preisnachlässen, zu schützen und die Positionierung in hochpreisigen Segmenten beizubehalten. Des weiteren können durch die meist großen Reichweiten der Clubs hohe Absatzzahlen generiert, aber zugleich auch Respostenbestände oder Überproduktionen planbar und „markenschonend“ über Mengenbegrenzungen abgebaut werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der Vermarktung der Aktionen und Angebote, denn diese wird von den Clubs, in Form von markengerechte Aktionswelten, selbst übernommen.

Neben den vielen klaren Vorteilen existiert jedoch eine grundlegende Gefahr im System der Marken-Clubs: Der Verlust der Exklusivität durch eine zu große Anzahl verschiedener Clubs mit ähnlichem Angebot und gleicher Zielgruppe. Dies würde zum einen dazu führen, dass der Schutz der Marke nicht mehr gewährleistet werden kann, da sich die verbilligten Preise überall finden lassen, und zum anderen werden Probleme bei der Erreichung der nötigen Reichweiten auftreten. Doch dieser Problematik kann entgegengewirkt werden. Einen Ansatz zur Lösung hat beispielsweise der Versandriese Otto bereits umgesetzt und fokussiert mit seinem übernommenen Shopping-Club limango Frauen und Familien und damit eine wesentlich spitzere Zielgruppe als breit aufgestellte Clubs wie Brands4Friends oder Vente Privée.

Hier geht’s zu den weiteren Teilen der Reihe:
Social Commerce in der Praxis Teil 1: Portable Social Graph
Social Commerce in der Praxis Teil 2: Social Media Stores
Social Commerce in der Praxis Teil 3: Co-Shopping
Social Commerce in der Praxis Teil 4: Groupbuying


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