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10 Tipps für erfolgreiche Blogger Relations


Sie möchten Inhalte auf einem bestimmten Blog platzieren? Ob Sie auf PR-Effekte oder die Links spekulieren, in diesem Post erfahren Sie in 10 praktischen Tipps, was zu tun ist, damit aus Public Relations durchschlagende Blogger Relations wird.

Mittlerweile erhalten wir jeden Tag Pressemitteilungen (PM) von Agenturen und Unternehmen, die uns ihre neuesten Kunden, Socia Media Plattform oder Produkte „unterjubeln“ möchten. Ich arbeite selbst in Marketing und PR und beurteile alle Pressemitteilungen mit einer gewissen Neugier.

“Wenige der PMs sind gut und haben es in den Blog geschafft, die meisten sind unterirdisch.”

Nach welchen Kriterien beurteile ich (Blogger) eine Pressemitteilung?

Die Checkliste nimmt an Bedeutung nach unten ab.

  • Wurde eine Massenmail versendet oder handelt es sich um ein persönliches Anschreiben?
  • Kenne ich den Absender?
  • Sind die Inhalte für unsere Leser (Sie) wertvoll?
  • Gibt es Anhänge?
  • Stehen gute Bilder oder andere Inhalte (Video, Slides) bereit?
  • Wie exklusiv ist die Mitteilung?
  • Wie aufwendig ist die Veröffentlichung für mich?
  • Wie „social“ ist der Absender?

10 Tipps für den erfolgreichen Blogger-Pitch

1. Nähern Sie sich von unterschiedlichen Seiten.

Keine plumpen Annäherungsversuche! Bemühen Sie sich eine Zeit lang, auf dem Ziel-Blog sichtbar zu werden. Schreiben Sie Kommentare, die über „Das ist ein toller Beitrag“ hinaus gehen. Twittern Sie den Artikel und schreiben Sie die Autoren mit einer Frage zum Beitrag an. Hierfür können Sie auch gerne auf die klassische E-Mail verzichten und einen anderen Kanal verwenden (Xing, LinkedIn, Facebook, Twitter, Facebook Like-Page). Das zeigt, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, den Autor zu finden und „echtes“ Interesse haben.

2. Achten Sie auf die Themen des Blogs.

Lesen Sie Titel, Tag-Cloud und Description (im Quelltext), dann werden Sie schon abschätzen können, ob der Blog in Ihre Richtung geht. Gibt es bei den Blog einen Schwerpunkt oder einige Artikel, die sich mit Ihren Themenfeldern überschneiden? Die Inhaltsbarriere ist aber nur eine von vielen Voraussetzungen.

3. Schreiben Sie nette und sympathische Anreden.

Ein sehr persönlicher Punkt, den ich nicht belegen kann ist meine Meinung zu Anreden in E-Mails. Das „Sehr geehrter Herr Blubb,“ in E-Mails muss noch aus den 90’igern stammen. Ich möchte es in E-Mails einfach nicht mehr lesen. Ein nettes „Guten Tag Herr Blubb“, „Hallo Herr Blubb“, zeigt mir, dass wir im gleichen Jahrhundert leben und schafft eine gefühlte Vertrautheit. (Da das eine persönliche Marotte von mir ist, hätte ich hierzu gerne die Meinung von Ihnen – welche Anreden gefallen Ihnen?)

4. Lesen Sie die Inhalte.

Im Anschreiben sollten Sie einen einzelnen Artikel des Blogs ansprechen, den Sie erreichen möchten. Denn dadurch zeigen Sie, dass sie sich mit dem Blog beschäftigt haben und etwas Wertvolles dazu beitragen möchten.

5. Denken Sie langfristig.

Die Inhalte auf einem Blog verschwinden nicht. Es gibt eine große Anzahl von Lesern am ersten Tag der Veröffentlichung. Im Zeitverlauf wird der Artikel aber immer wieder aufgerufen, weil Leute von den Suchmaschinen oder durch Links von anderen Webseiten auf die Inhalte gelenkt werden. Einzelne Artikel erreichen so über die Zeit von Monaten und Jahren etliche tausend Leser.

6. Liefern Sie uns einzigartigen Content.

Werden Sie Gastautor. Wir haben schon einige Beiträge von Gastautoren veröffentlicht und sind dankbar um jeden, der unseren Lesern etwas von einem realen Social Media Case erzählen kann. Sie können auch einen Text mit Tipps schreiben. Natürlich muss die Qualität der Inhalte stimmen. Kaum ein Blogger wird ein Problem damit haben, das Unternehmen oder die Website des Gastautors in einer Kurzvita zu nennen.

7. Schaffen Sie Inhalte, die knallen.

Eine gewöhnliche Pressemitteilung kommt nicht durch. Wenn Sie Inhalte für einen Blog schreiben, müssen Sie den Nutzen für den Blog-Leser im Auge haben – vergessen Sie Ihren eigenen Nutzen beim Schreiben. Bei Blogs gibt es Listen, How-tos und andere strukturierte Formen des „Schreiben für’s Web“, die Sie beherzigen sollten. Lesen Sie sich doch einmal die Schreibtipps für Blogger durch, dann werden Sie schnell erkennen worauf Neu-Blogger achten sollten.

8. Keine Werbebotschaften in Ihren Texten.

Schreiben Sie keine werblichen Inhalte! Wenn Sie nicht damit leben können, weil Ihr PR-Nutzen zu gering wäre, sparen Sie bitte den gesamten Aufwand. Ein Freund von mir hatte einmal eine Vorgesetzt, die die grausige Angewohnheit hatte, seine Pressemitteilung mit einem werblichen Teasertext zu „kastrieren“. Dadurch kam er nicht einmal in die Nähe einer Veröffentlichung. Erst als er begann seine Artikel heimlich und ohne Abstimmung zu versenden, wurde die Beiträge plötzlich veröffentlicht.

9. Bieten Sie uns Zugang zu bedeutenden Personen.

Bieten Sie sich als Quelle an, dass kann ganz einfach erfolgen: „Wir sind Agentur ‚Dung von Blatt‘ und wir haben gesehen, dass Sie über unsere Aktion „Buch-Klebe-Käfer“ gebloggt haben. Wir würden Ihnen daher gerne ein Interview mit Frau Blubb (CEO) anbieten.“
Bei Xing können Sie sich auch als Quelle zu gewissen Themen anbieten. Unter „Ich biete…“ tragen Sie einfach ein, wozu Sie angesprochen werden dürfen.

10. Promoten Sie unsere Seite: Wir sehen das!

Sollten Sie die Möglichkeit haben, Beiträge eines Bloggers mit Retweets oder Links zu verbreiten. Dann hilft das in der Zukunft. Google Analytics, Alerts und Twitter-Suche zeigen Bloggern, wo über Sie gesprochen wird.

Schnell-Tipps für den Aufbau der Blogger-Relations Nachricht

  • Inhaltstext immer in der E-Mail und nicht nur im Anschreiben. Viele E-Mails landen heute auf mobilen Endgeräten. Und wer hat schon Zeit für’s herunterladen?
  • Richten Sie einen offen zugänglichen Download-Bereich für Blogger ein, wo Sie Bilder anbieten. Schicken Sie im Anschreiben nur den Link zu dieser Plattform! Nutzen Sie doch einmal Flickr für Ihre Bilder.
  • Bieten Sie Präsentationen und Videos an. Text war gestern. Und dieser Text wird eindeutig zu lang.

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10 Tipps für die Online-PR (Whitepaper)

PDF Tipps zur Online-PRSocial Media und SEO verändert die klassischen Bereiche der Werbung und Public Relations. Welche Bedeutung haben Suchmaschinen auf die Gestaltung von Headlines und Bildern in Pressemitteilungen? Oder wie kann ich über unterschiedliche Kanäle Journalisten und Blogger erreichen?

Auf meiner persönlichen Website habe ich diese und andere Fragen in 10 Tipps für die Pressearbeit im Netz in einem PDF zusammengefasst. Klickt einfach auf den Button „PDF Download“.

Der Inhalt besteht aus drei Teilen:

1.    10 PR-Tipps für den Online-Erfolg
2.    Wichtige Inhalte und Tipps zur Pressemitteilung
3.    Kostenpflichtige und kostenlose Presseportale (Was mache ich, wenn meine Pressemitteilung abgelehnt wurde?)

Hier sind die 10 Tipps kurz zusammengefasst. Um mehr zu erfahren, solltet Ihr das gesamte Whitepaper lesen …

1.    „Müssen wir in der Zeitung stehen?“ – Print ist tot
Keinen Aufwand für Printmedien betreiben, wenn sie nicht absolut auf meine Zielgruppe zugeschnitten sind.

2.   Auf Anfragen immer vorbereitet sein.
Alle wichtigen Statements müssen klar und jederzeit abrufbar sein.

3.   Spannung erhalten bei Gewinnspielen und Aktionen.
Bei langen Aktionen teilt man das Ganze in drei Phasen auf, um die Presse bei der Stange zu halten. Zum Beispiel Ankündigung, Zwischenstand, Gewinner.

4.    Journalisten nachzutelefonieren bringt oft nichts.
Journalisten reagieren genervt auf Anrufer und oft ist eine Meldung über www.presseportal.de nützlicher und zeitsparender.

5.    Cross-Selling – Darf’s ein bisschen mehr sein?!
Lokal-Redakteure suchen immer nach Aufhängern für Ihre News, schön wenn Ihr sie liefert. Am Ende eines Telefonats kann man immer noch etwas ‚mit verkaufen‘.

6.    Blogs und Newssites – Beobachten, sichtbar werden und pitchen.
Welche Blogs und Medien sind für das Vorhaben interessant? Es ist wichtig die Seiten zu kennen und zu lesen. Kommentare sorgen für Berührungspunkte vor dem Pitch.

7.    SEO schon bei der Planung berücksichtigen.
Wenn eine neue Aktion ansteht, sollte gleichzeitig die Pressearbeit geplant werden. Für die Namensfindung von Events spielt SEO eine wesentliche Rolle.

8.  PR-Berater haben die nötigen Kontakte.
Um Pressetexte zu schreiben und seine Ideen auf das Papier zu bringen helfen PR-Texter. In der zweiten Phase braucht man vor allem die Kontakte der PR-Berater.

9.     Headlines werden von Suchmaschinen höher bewertet.
Natürlich sind gute Headlines wichtig um Journalisten und später die Leser in den Text zu ziehen, gleichzeitig werden Überschriften (<h1>, <h2>, etc.) von Suchmaschinen höher bewertet.

10.    Bilder auf einer extra Seite bereitstellen.
Ein eigener Pressebereich (Landingpage) kann die angebotenen Materialien demonstrieren und macht es den Journalisten einfach, sich zu entscheiden. Zum Bildmaterial gehören auch Videos.

Alle Tipps zur Pressearbeit im Netz in voller länge findet Ihr auf meiner Website …