Wie Sie Social Media für Ihr SEO nutzen.
Suchmaschinen bewerten Internetseiten nach Social Media Shares und Likes. Investitionen in die Social Media Kommunikation sind damit als SEO-Maßnahmen noch leichter zu rechtfertigen. 90 Prozent der SEOs sind sich einig: Social Media Signale haben eine wachsende Bedeutung für die Rankings in Google, Bing und Co. Nutzen Sie Social Media für Ihr SEO?!
Rand Fishkin von SEOmoz hat kürzlich auf der SMX München die Google Ranking Factors 2011 vorgestellt. Wichtigste Erkenntnis für uns: Social Media ist Ranking-Faktor. Seine Zahlen stammen aus einer Befragung von 132 SEOs und einer Korrelationsanalyse mit über 10k Keywords. Hier der englische Artikel von SEOmoz / Early Ranking Factors Data.

Die Korrelation zwischen Social Media Faktoren und Ranking-Positionen. Bildquelle: SEOmoz
SEOs müssen Social Media Marketing können.
Die Online-Marketing Disziplinen SEO und Social Media wachsen weiter zusammen. SEOs müssen zukünftig Social Media Kompetenz vorweisen – achten Sie darauf, wenn Sie derzeit nach einer Agentur für ihre SEO suchen! SEOs aus den Agenturen können uns gerne ihre Meinung hierzu schicken – wie beeinflussen Twitter, Facebook und Co die deutschen SERPs?
Platzieren Sie Ihre Fanpage-Box prominenter.
Daniel meinte neulich zu mir: „Vergiss mal RSS zum Abonnieren. Das läuft doch alles über Facebook – wer regelmäßig mitlesen will, der ‘liked’ uns eben.“ Recht hat er. Deshalb habe ich auch unsere Werbung raus geschmissen und die Facebook Fanpage wieder höher gerückt. Mehr Fans erhöht die Wahrscheinlichkeit von Likes und Shares. Also: Fanpage „above the fold“ – sichtbar und ansprechend. Facebook bietet neben der Fanpage auch andere Tools: Der Facebook Activity-Feed, zeigt mir, welche Artikel meine Freunde empfehlen. Die Startseite von CNN zieht Nutzer durch Freundes-Empfehlungen in den Content.

Unter dem Konzept des „Social Proof“ lässt sich diese Funktion auch für den Vertrauensaufbau im Verlagswesen und eCommerce nutzen.
Integrieren Sie Like-Buttons und Share-Buttons auf allen Seiten.
Ich gehe mal davon aus, dass die Inhalte auf Ihren Seiten wertvoll für den Leser sind. Dann integrieren Sie möglichst schnell Share-Buttons. Ich denke auch die doppelte Integration über und unter dem Post lässt sich heute rechtfertigen. Soll ja auch Leute geben, die nur die Headline-Überfliegen und dennoch Artikel verbreiten.
Im Zweifel entscheiden Sie sich für Facebook.
Wenn ich mir unsere Analytics-Zahlen anschaue, bin ich fest davon überzeugt, dass Facebook mehr Einfluss hat, als der Zwitscher-Kanal. Auf Twitter beweihräuchert sich vielmehr die Kommunikationsbranche in Deutschland. Twitter ist ein Networking-Channel, Facebook bringt Traffic und wiederkehrende Besucher.
Erheben Sie quantitative Daten im Monitoring.
Ursprünglich haben wir viel auf qualitative Erhebungen und der Auswertung von User Generated Content der Zielgruppe gesetzt. Meinungen, Beurteilungen und Austausch standen im Vordergrund unserer Artikel. Mit dem Einfluss von Social Media auf die Suchmaschinen, sollten Sie ab jetzt auch die nackten Zahlen interessieren (Social Media ROI). Mit sharedcount.com können Sie die Anzahl der Likes und Shares sofort ermitteln. Für eine größere Analyse testen wir für socialmedia-blog.de postrank.com. (Ein lesenswerter englischer Artikel: How to: Social Media Tracking)

Monitoring mit Postrank erlaubt vergleiche im Social Media Ranking zwischen einzelnen Beiträgen einer Seite.
Vergessen Sie die SEO-Klassiker nicht.
Social Media wird für SEO immer bedeutender, die Klassiker sind auf vielen Seiten aber immer noch nicht etabliert. Denken Sie an sprechende URLs, Keywords in den Headlines, eingehende Links und vor allem: Denken Sie an wertvollen, aktuellen Content für Ihre Besucher.
Der Einfluss-Faktor auf Twitter entscheidet über die Bedeutung Ihres Tweets.
Es ist anzunehmen, dass nicht nur die Anzahl der Tweets und Shares bewertet wird, sondern auch die Bedeutung der einzelnen Person von der die Botschaft ausgeht. Google Social Search und Bing Social Search zeigen, welche Möglichkeiten zur Analyse bereitstehen. Wie ein Influence-Ranking aussehen kann, hat die PR-Agentur Edelman bereits seit längerem mit dem TweetLevel-Tool gezeigt. Der Einfluss einer Person könnte so zum Grandmesser der Relevanz eines Tweets werden und so die Position in den Rankings verändern.
Sie zweifeln an der Bedeutung von Nofollow-Links?
Die Communities und Social Media Seiten geben den Robots häufig vor, dass sie den Links nicht folgen sollen, es ist davon auszugehen, dass Nofollow-Links aus den Social Media Kanälen dennoch Einfluss auf das Ranking-Bewertung haben. Jeder Link im Social Web ist wichtig.
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