Kategorie-Archiv: Marketing

Social Media Marketing Fundstücke der Woche – KW 10

Was gab es spannendes zum Thema Social Media Marketing und Social Commerce in dieser Woche zu berichten?

Hier die neue Ausgabe unserer regelmäßigen Linkliste mit interessanten Beiträgen der Woche oder älteren (aber dennoch spannenden) Fundstücken rund um Social Media Marketing & Social Commerce.

Und los geht’s:

Über 16 Mio. Deutsche nutzen heute Facebook – Grund genug für eine Marken-Seiten-Analyse im deutschen Facebook-Universum:

http://t.co/MhEPrKu

Ziel Nummer eins für Marken auf Facebook: Fans! Doch eine große Community auf der eigenen Facebook Page stellt hohe Anforderung an das Community Management – hier 7 Tools die es uns einfacher machen:

http://t.co/LCr4HHD

Mehr Insights und bessere Erfolgskontrolle für die Verknüpfung der eigenen Website mit Facebook: Frisches Update für Facebooks Webpage Insghts:

http://bit.ly/fRyTBh

Super Social Analytics – das bekannte Social Media Dashbord Hootsuite erfindet sich neu und liefert mit Hootsuite Social Analytics ein mächtiges Analysetool:

http://bit.ly/fmIDbv

Sponsored Tweets – kann das funktionieren? Der neue „Social Media Poweruser“ Charlie Sheen macht es vor:

http://t.co/892Bkjp

Online-Shopper sind ein zwiespältiges Volk – wie man seine Social Strategy für generelle Interessenten und tatsächliche Kunden anpasst erklärt Tara DeMarco von BazaarVoice:

http://bit.ly/hZkRxk

Auch Ketchup kann exklusiv sein – Heinz überrascht Markenfans mit einer „Tryvertising“-Aktion auf Facebook:

http://t.co/L5dOIIp

Langsam fällt es auch hierzulande auf:  Facebook- und (generell) Social Media – Marketing kostet Zeit und Geld! ComMetrics zeigt wie man die Übersicht behält und ein cleveres Kostenmanagement keine Zauberei ist:

http://bit.ly/gwZk90

Power to the People – Awareness Inc. stellt zwei Kapitel des Buches „Wiki Brands“ zum kostenlosen Download zur Verfügung:

http://bit.ly/gBgVHL

Klingt nicht besonders neu, liest sich aber dennoch gut – Oracle bietet kostenloses Whitepaper zum Thema „Leveraging the Power of Social Media“ an:

http://bit.ly/fdVzjU

Social Media Manager haben die Qual der Wahl wenn es um Marketing geeignete Social Media Kanäle geht – CMO.com hilft mit einem Update der beliebten „Social Media Landscape“ – Infografik:

http://t.co/gM9h20i

Frisch gebloggt – Dr. Paul Marsden stellt heute die Top 50 Facebook Stores und deren technische Umsetzungen vor:

http://t.co/cvVBHa0


Wie war die Woche der SocialMedia-Blog.de Leser? Wir freuen uns über weitere Links zu interessante Themen, Videos und PDFs der Woche in den Kommentaren.
Ein schönes Wochenende allerseits!


Social Media Marketing Fundstücke der Woche – KW 9

Was gab es spannendes zum Thema Social Media Marketing und Social Commerce in dieser Woche zu berichten?

Hier die neue Ausgabe unserer (nun) regelmäßigen Linkliste mit interessanten Beiträgen der Woche oder älteren (aber dennoch spannenden) Fundstücken rund um Social Media Marketing & Social Commerce.

Und los geht’s:

Facebook Page Marketing pushen mit Profi-Tipps – 34 Seiten PDF zu Customized Tabs, Geotargeting, Contests uvm. :

http://www.hubspot.com/new-ebook-facebook-page-marketing-in-2011

Facebook rollt den neuen Like-Button aus – die Neuerungen kurz & knapp von Mashable:

http://t.co/ihNPYHR

Und auch am Social Plugin „Comments“ wurde fleißig geschraubt – hier die neuen Features in der Übersicht:

http://t.co/MZ34Swp

Spannender Report von PivotCon –  The Rise of the Social Consumer – Ein Blick auf das Social Media Jahr 2011 für Marken und Unternehmen:

http://t.co/rNGAULc

Aussichtsreich – Neue Forrester Studie prognostiziert 13% Wachstum im E-Commerce:

http://t.co/z8pW8xy

Google vs. Facebook, Twitter, Stumbleupon & Co. – Wie „Social Search“ dem Suchmaschinen-Riesen zu schaffen macht:

http://t.co/x1Rp7Qr

Wem trauen Konsumenten beim Online Shopping mehr? Freunden oder Fremden? – Warum Unternehmen auf beide Seiten setzen sollten erklärt Brett Hurt von Bazaarvoice:

Teil 1 http://bit.ly/hmfc69

Teil 2 http://bit.ly/eC4GWs

Anprobe beim Online-Kleidungskauf? – Zwei interessante Erstversuche diese Aufgabe mit Augmented Reality zu lösen von Zugara und FaceCake Marketing:

http://t.co/dBgJA8N

Umfangreiche e-Book- und Whitepaper-Sammlung zu Social Media Marketing, Social Commerce & Co. von Awarenetworks:

http://t.co/jCFtEbl

Community Management ist ein weites Feld das viel Vorarbeit verlangt – Aber wo und wie soll man anfangen? Tipps von Luis Suarez (IBM Software Group Division):

http://t.co/07kC5zF

Eine Studie von GroupM und comScore untersuchte die Rolle von Suchmaschinen-Ergebnissen und Social Media im Kaufentscheidungsprozess von Konsumenten:

http://www.scribd.com/doc/49442666

Und was wäre die Woche ohne Infografik? – Hier ein interessanter Einblick in die zahlreichen Facetten eines Community Managers:

http://bit.ly/ewKqIJ

Wie war die Woche der SocialMedia-Blog.de Leser? Wir freuen uns über weitere Links zu interessante Themen, Videos und PDFs der Woche in den Kommentaren.
Ein schönes Wochenende allerseits!


Social Media Marketing Fundstücke der Woche – KW 8

Was gab es spannendes zum Thema Social Media Marketing und Social Commerce in dieser Woche zu berichten?

Wir starten heute einen Testballon und werden (wenn’s gefällt) zukünftig regelmäßig eine kurze Linkliste mit interessanten Beiträgen der Woche oder älteren (aber dennoch spannenden) Fundstücken rund um Social Media Marketing & Social Commerce posten.

Und los geht’s:


Facebook Places – wie’s funktioniert und genutzt wird in einem kurzen Whitepaper von Facebook:

http://bit.ly/9MggKV

Und auch Facebook Deals sind nun in Deutschland verfügbar – hier einige konkrete Beispiele und Video-How-Tos:

http://www.facebook.com/deals

The World is Obsessed with Facebook – Aktuelle Facebook-Zahlen, fein animiert von Alex Trimpe (Facebook, Homepage) via Spreeblick

http://t.co/eS7tsv5

Priorisierung und Planung von Social Media Budgets – eine sehr spannende Analyse und Empfehlung der Altimeter Group:

http://slidesha.re/gsBqfH

Corporate Social Strategist/Manager – Wer einen hat ist im Spiel, doch nur wenn er/sie richtig eingesetzt wird, werden Agenturen & Unternehmen die Fülle an Vorteilen und positiven Effekten voll ausschöpfen können:

http://t.co/VrZzyyd

Google Social Search Update – eine kurze Info zur den jüngsten Erneuerungen sowie Link zu Google’s Social Circle Page für weiter Insights:

http://t.co/SbGzFan

Social Media and Converting Clicks into Actions – ein interessanter Beitrag von Brian Solis zum Thema Value und Innovation Cycle:

http://t.co/KEzDVLx

Neue Produkte mit den Kunden gemeinsam gestalten – drei TOP Crownsourcing Case Studies aus dem Foodbereich bei Mashable:

http://t.co/65Mt7Kp

„You haven’t seen anything like us yet…“ – Warum Social und Mobile Media die Zukunft des Marketing sind:

http://www.youtube.com/watch?v=P81bb0Tzwbo

Eindrucksvolle Zahlen rund um Social Commerce und das Social Web von Econsultancy:

http://t.co/9djRC0M

Wie CMOs Social Media nutzen und die Stimme der Kunden zu echtem Mehrwert für Unternehmen machen – ein Whitepaper von Bazaarvoice:

http://bit.ly/ftHVAO

Wie war die Woche der SocialMedia-Blog.de Leser? Wir freuen uns über weitere Links zu interessante Themen, Videos und PDFs der Woche in den Kommentaren.


Ein schönes Wochenende allerseits!


Social Media im Personalmarketing – (K)eine Frage des Alters?

Vor einer Woche durfte ich Herrn Howest von der iBusiness einige Fragen zum Thema Social Media im Recruiting beantworten. Der Artikel erschien am Freitag auf iBusiness unter dem Titel “Social Recruiting wird zum Mittel gegen die Personalnot” (geschlossene Plattform). Hier nun noch ein zwei Gedanken zum Thema HR und Social Media …

Warum möchten Unternehmen Social Media in Personalmarketing einsetzen? Welche Vorteile haben Sie davon?

Es sind vor allem drei Triebkräfte, die Unternehmen derzeit dazu drängen, neue Bewerber über die Social Media Kanäle zu gewinnen: Zum einen die gehypte Berichterstattung rund um Facebook, die VZ-Gruppe und andere Plattformen des Social Web, zweitens die neuen Möglichkeiten auch für Angestellte seinen Arbeitgeber zu bewerten (wie beispielsweise auf www.kununu.com) – Unternehmen möchten durch Social Media Monitoring auf Bewertungen reagieren und Einfluss nehmen. Drittens natürlich die tatsächliche Reichweite mit der bestimmte Zielgruppen in den Netzwerken angesprochen werden können.

Die Vorteile einer gelungenen Social Media Strategie im Recruiting sehe ich wie folgt: Die Targeting-Möglichkeiten zum Beispiel auf Facebook lassen sich zielgenau auf die demografischen Faktoren, Bildungsstand und Interessen des „Ideal“- Bewerbers abstimmen. Die Streuverluste sind geringer.

Außerdem zeigen Unternehmen, die sich mit einem Blog oder einer eigenen Twitter-Präsenz aufstellen, dass sie (vermutlich) ein innovativer Arbeitgeber sind – Imagegewinn durch junge Kanäle. Im Idealfall einer authentischen und gelungenen Strategie, führt der Dialog mit den Zielgruppen zu einem nachhaltigen Empfehlungsmarketing. Unternehmen können so z.B. als heißer Tipp unter Absolventen gehandelt werden. Um das zu erreichen sollten Unternehmen aber nicht nur nach außen blicken, sondern vielmehr ihre bisherigen Mitarbeiter als Zielgruppe begreifen, sie um Feedback bitten und dies dann auch ernst nehmen.

Unternehmen möchten vor allem junge Bewerber über die Kanäle erreichen, ist dies der richtige Weg?

Ich glaube, dass die Möglichkeiten mit Social Media Bewerber zu erreichen weniger vom Alter abhängt als von der Branche und den jeweiligen Jobanforderungen. Während Twitter beispielsweise geeignet sein mag um Bewerber für Marketing-Tätigkeiten oder Agenturen zu gewinnen, ist es sicher kein Tool um hochqualifizierte Entwickler zu erreichen. Die Frage nach dem “Wer tummelt sich auf welchem Kanal?” erfordert einige Recherchearbeit. Über die Targeting-Möglichkeiten auf Facebook lassen sich natürlich nahezu alle Richtungen zielgenau bewerben, obwohl auch hier nur ein Teil der Zielgruppe unterwegs ist. Social Media kann „nur“ eine unterstützende Rolle im Recruiting spielen und sollte dabei zur Gesamtstrategie passen. Wer sich nur auf Social Media verlässt, dem entgehen herausragende Bewerber, die vielleicht datenschutzrechtliche bedenken haben oder sich aus anderen Gründen nicht im Social Web aufhalten.

Erfolgreiches Recruiting im Social Web in 7 Punkten

1. Die Kommunikation muss authentisch sein. Wenn Sie die Bewerber enttäuschen oder ein zu geschöntes Bild Ihres Unternehmens abbilden, können Sie Social Media als Kanal vergessen.
2. Ihre Mitarbeiter sind die wichtigsten Botschafter für neue Bewerber. Sorgen Sie dafür, dass Sie „empfehlenswert“ sind – das fängt bei einer fairen Vergütung für Praktikanten an und erstreckt sich über die Arbeitsatmosphäre und Förderung der Mitarbeiter.
3. Die Personalabteilung braucht Ressourcen für Monitoring und das Bespielen der Kanäle. Zudem brauchen Unternehmen beim Einstieg in die Thematik oft Unterstützung, weil selbst junge Mitarbeiter, die Bandbreite und Nutzungsmöglichkeiten der Tools nicht kennen.
4. Planung, Vorbereitung, Analysen und Schulungen zu Beginn des Social Media Projekts ersparen Unternehmen Enttäuschungen – Social Media ist nur in den richtigen Händen eine Wunderwaffe.
5. Social Media ist ein Teil der Gesamtstrategie und muss in den Personalmarketing-Mix passen.
6. Bestimmen Sie die richtigen Ziele und messen Sie einzelne KPIs. Das Web lädt dazu ein, unendliche Zahlen zu erheben – die Kunst ist es wenige richtige als Erfolgsmesser zu bestimmen.
7. Testen und verwerfen gehört zum Social Web dazu, wenn Sie dafür bereit sind, kann Ihnen Social Media sicher weiterhelfen.

Fans gewinnen mit Facebook Promotions und Deals

Gründe Fan einer Facebook Page eines Unternehmens zu werden gibt es viele – die Nummer eins sind Promotions und Deals!

Dies belegten zuletzt wieder Studien von ExactTarget und beyond. Demnach geben über 40% der User an, dass sie sich von ihrem favorisierten Unternehmen oder ihrer Marke des Vertrauens exklusive Angebote, Coupons oder spezielle Fan-Aktionen wünschen. Doch gerade in Deutschland bieten viele Unternehmensseiten auf Facebook diese Mehrwerte noch nicht an. Dabei sind ein einladender “Willkommens-Tab” und erste Facebook Promotions oder Deals kein Hexenwerk. Zahlreiche Dienstleister und Facebook selbst bieten dazu viele einfache Tools und Services, die wir in diesem Artikel vorstellen werden.

Geben Sie Ihren Besuchern einen Grund zu bleiben!

Nutzen Sie in einem ersten Schritt Facebooks static FBML um einen Einstiegs-Tab zu erstellen, der neue Besucher Ihrer Facebook Page begrüßt und die Vorteile Ihrer Seite kurz vorstellt. Damit schaffen Sie für den User nicht nur einen Anreiz auf “Gefällt mir” zu klicken, sondern empfangen Ihre Gäste auch gleich im Corporate Design, erhöhen den Wiedererkennungswert und heben sich von Standard-Seiten ab.

Pixum Fanpage Rabatt

Um einen FBML Tab Ihrer Seite hinzuzufügen gehen Sie einfach wie folgt vor:
1. Klicken Sie auf Ihrer Facebook Page links auf “Seite Bearbeiten”
2. Dann auf “Anwendungen” und “Weitere Anwendungen durchstöbern”
3. Suchen Sie dann nach “Static FBML
4. Fügen Sie diese Anwendung zu Ihrer Seite hinzu.
5. Haben Sie Ihre FMBL Seite mit Inhalten gefüllt (beachten Sie die neue Tabbreite von 520 Pixel), legen Sie sie als Start-Tab fest. Diese Funktion finden Sie unter “Seite bearbeiten” und “Genehmigungen verwalten” (in unserem Beispiel wurde der Tab bereits in socialmedia-blog.de umbenannt)

fbml Tab als Startseite der Fanpage

Darf es ein bisschen Promotion sein?

Ohne weiter Hilfsmittel können Sie nun bereits mit dem statischen Tab die ersten Promotionaktionen starten. Ein einfaches Beispiel via Rabatt-Codes zeigt die Seite von Pixum:

Pixum Fanpage mit statischem Gutscheincode

Doch diese statischen Goodies sind nur der Anfang!
Bevor Sie sich jedoch an die Planung Ihrer ersten größeren Aktion machen, lesen Sie unbedingt die Facebook Promotion Guidelines, um einer möglichen Löschung Ihrer Aktion durch Facebook aus dem Weg zu gehen. Eine erste Lockerung der Richtlinien trat bereits Anfang Dezember in Kraft wonach Promotions nun nicht mehr offiziell bei Facebook angemeldet werden müssen.

Facebook Promotion Dienste – Schöner, bunter, besser!

Subway Facebook Fanpage

Über verschiedene Tools und Dienste lassen sich alle erdenklichen Arten von Promotions in Facebook realisieren. Die Möglichkeiten reichen von Coupons über Promotion-Aktionen, Wettbewerbe, Gewinnspiele hin zu exklusiven Facebook-Fan-Angebote. (Kostenpflichtige) Dienste wie Wildfire, Involver, Bigprize oder Vitrue ermöglichen es Ihnen schnell und unkompliziert interaktive Aktionen aus den zuvor genannten Rubriken zu erstellen und per klick auf Ihrer Facebook Seite zu starten. Die Einrichtung der Aktionen läuft bei den meisten Diensten nach der Einrichtung eines Accounts sehr ähnlich ab (hier am Beispiel Wildfire):

1. Geben Sie den Namen der Aktion und Ihres Unternehmens an und beschreiben Sie den Ablauf sowie die Preise/Vorteile. Diese Informationen erscheinen später im Newsfeed der teilnehmenden User.
2. Legen Sie den Aktionszeitraum fest. Bedenken Sie dabei, dass es einige Zeit dauern kann bis sich die Aktion ausreichend herumgesprochen hat. Planen Sie also lieber einige Tage zu viel als zu wenig.
3. Einige Anbieter bieten verschiedene Pakete mit mehr oder weniger Features, was sich letztlich in Preis und Möglichkeiten zur Individualisierung niederschlägt. Wählen Sie zunächst eine günstige Standardvariante für einen ersten Testlauf. Später können Sie bis zu sog. “White Label” Versionen aufstocken, welche grafisch 100% an Ihre Unternehmens CI anpassbar sind.

Wildfire Preise

4. Wählen Sie anschließend aus welche Informationen von den Teilnehmern Ihrer Aktion abgefragt werden sollen. Allerdings gilt: um so mehr Angaben gemacht werden müssen, die wenig oder gar nichts mit der Aktion zu tun haben, um so geringer wird die Teilnahmebereitschaft der User sein.
5. Beachten Sie bei allen Aktionen die Altersbeschränkungen für Gewinnspiele und Promotions auf Facebook. Ein Mindestalter von 18 Jahren muss auf der Plattform eingehalten werden, jüngere Zielgruppen müssen auf eine eigene Microsite weitergeleitet werden.
6. Fügen Sie im Layoutbereich der Dienste Ihr Logo sowie angepasste Header und Infoboxen ein, um die Aktion zu Branden und Ihrer CI anzupassen. Beachten Sie hier die verschiedenen Möglichkeiten je nach Paketumfang den Sie gebucht haben.
7. Nehmen Sie sich abschließend etwas Zeit klare und einfache Regeln für Ihre Aktion zu formulieren. Verweisen Sie außerdem auf Ihre Datenschutzrichtlinien und geben Sie an zu welchem Zweck Sie die abgefragten Daten erhoben haben. Dies schafft Transparenz und Gewissheit gegenüber den Usern.
8. Es ist geschafft! Veröffentlichen Sie nun Ihre Aktion auf Ihrer Facebook Page. Wildfire und viele weitere Dienste bieten dazu eigene Anwendungen an, die sich mit wenigen Klicks in Ihre Seite integrieren lassen. Manche Anbieter liefern Ihnen auch einen fertigen FBML Code, den Sie anschließend in Ihren FBML Tab einfügen.
Über die WildfireApp sieht das Ganze so aus:
Wiederholen Sie die Schritte 1-3 vom Hinzufügen des Static FBML Tabs. Suchen Sie jedoch nun nicht nach “Static FMBL” sondern “Promotions” und fügen Sie die WildfireApp Ihrer Seite hinzu.

WildfireApp Facebook Promotions

Mobile Promotions vor Ort – mit dem Smartphone und Facebook Deals!

Seit einigen Wochen bietet Facebook eine weitere Möglichkeit um Promotions und Aktionen schnell, einfach und vor allem kostenfrei (ohne Dienstleister) zu erstellen. Location Based Services lautet das Stichwort. Hier betrat Facebook mit “Places” das Feld, welches zuvor von Diensten wie Foursquare und Gowalla angeführt wurde. Durch die enorme Verbreitung von Facebook (auch auf mobilen Endgeräten) wird dieser Bereich nun auch für deutsche Unternehmen immer interessanter. Führen Sie Filialen oder einzelne Ladengeschäfte? Dann können Sie sie über Facebook Places registrieren und Ihren Besuchern erlauben “einzuchecken” und dies mit ihren Freunden zu teilen.

Facebook Places

Doch Facebook knüpft noch weiter an Vorreiter wie Foursquare an und rollt zur Zeit den auf Places aufbauenden Dienst Facebook Deals aus. Facebook Deals ermöglicht es Ihnen mit nur wenigen Klicks schnell und einfach die Besucher (und potentiellen Besucher) Ihres physischen Geschäftes mit Coupons, Specials und anderen Aktionen anzusprechen. Diese können Sie zum einen direkt über Ihre Facebook Page einbinden, und zum anderen unterstützt Sie Facebook bei der Bekanntmachung da mobilen Nutzern Ihr Deal angezeigt wird, wenn sie sich in der Nähe aufhalten.

Leider muss Deutschland noch einige Wochen auf den Launch der Facebook Deals Funktion warte, aber Anfang 2011 soll es dann endlich soweit sein. Nutzten Sie die Zeit um sich erste Gedanken zu machen, in Places einzusteigen und sich einen ersten Deal zu überlegen. Ihnen stehen dabei grundsätzlich vier verschiedne Deal-Typen zur Auswahl: Individuelle Deals, Loyalität Deals, Gruppen Deals und Wohltätigkeit Deals. Und so können sie aussehen:

Facebook Deals



Haben Sie selbst bereits erste Erfahrungen mit Promotions auf Facebook gemacht? Und dabei vielleicht ebenfalls mit einem Dienstleister zusammengearbeitet?
Dann teilen Sie doch Ihre Erfahrungen und Learnings mit uns in den Kommentaren!

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Bachelor Thesis – Social Commerce in der praktischen Umsetzung

Mitarbeiter zum Bloggen motivieren

Bloggen passiert von allein. Ein Experte, Bastler oder Denker hat Lust sich zu einem bestimmten Thema zu äußern, möchte seine Gedanken mit anderen teilen und beginnt einen Blog. In Unternehmen ist dieses intrinsische Motiv zum Bloggen meist nicht vorhanden. Die Motivation einer Organisation sich einen Blog anzuschaffen, verfolgt andere, strategische Ziele. Die Probleme sind vorprogrammiert, wenn das Marketing nicht alle Informationen hat, um Inhalte zu gestalten oder es an Autoren mangelt. Es gilt andere Zielgruppen im Unternehmen um Input zu bitten und zum Schreiben anzuregen.

Mitarbeiter sollten auch gemeinsam Artikel erarbeiten.
Gemeinsames Schreiben an Artikeln ist abwechslungsreich und motivierend. (Bildquelle: Okinawa Soba)

Was hält Mitarbeiter vom Bloggen ab?

Wichtigkeit – Die Bedeutung von Social Media wird unterschätzt.
Ziele – Ziele wurden nicht definiert oder kommuniziert.
Organisation – Es gibt keinen Redaktionsplan.
Beteiligung – Die Mitarbeiter fühlen sich nicht als Teil des Projekts.
Hemmnisse – Ängste vor Rechtschreibung und schriftstellerischen Fähigkeiten hemmen.
Wissensstand – Zu wenig Expertise um sich zu einem Thema zu äußern.
Zeit - Perfektionisten machen aus einem Blogbeitrag eine Wissenschaft.
Zurückhaltung – Mitarbeiter möchte nicht großspurig mit Wissen protzen (passiert vor allem bei Menschen aus technischen Berufen).
Geheimhaltung – Mitarbeiter möchte sein Wissen nicht in der Community preisgeben.

Motivierende Elemente beim Bloggen

Wichtigkeit – Erfolge auch von anderen Unternehmen früh aufzeigen. Dazu gehören später auch Zahlen aus Analytics sowie Tweets zu den Beiträgen und eine Zusammenfassung der Kommentare.
Ziele - Die Kommunikationsziele in einem Kick-off Meeting erläutern und dem Ganzen durch eine wichtige Führungsperson im Unternehmen Gewicht verleihen. Wenn Sie schon bei der Zielsetzung die Autoren im Auge haben und Sie partizipieren lassen, können Sie viele Schwierigkeiten in der Zukunft vermeiden.
Organisation – Inhaltliche Besprechung mit den „Ziel“-Mitarbeitern ansetzen und gemeinsam Inhaltsideen generieren, festhalten, zukünftig frisch halten und UMSETZEN.
Beteiligung – Frühzeitig wichtige Stakeholder und zukünftige Autoren im Unternehmen abholen und ihre Meinung achten.
Hemmnisse – Klar machen, dass sich das Marketing/ PR um den Feinschliff kümmert und die Artikel gerne überarbeitet: „Es ist nicht schlimm wenn Du einen Fehler machst. Wir helfen!“.
Wissensstand – Hilfestellung anbieten und die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern fördern. Übernehmen Sie die Rolle des Moderators, wenn das Zusammenbringen von Mitarbeitern keine Erfolge zeigt. Seien Sie präsent und voller mitreißender Begeisterung.
Zeit – Empfehlen Sie dem Mitarbeiter, sich auf ein einziges Thema zu beschränken und nur die wesentlichen Kernaussagen für Sie zusammen zu fassen. Anschließend schreiben Sie den anderen Teil der Story selbst.
Zurückhaltung – Erlauben Sie es, dass der Mitarbeiter unter einem Pseudonym veröffentlicht oder ein anderer Mitarbeiter den Beitrag in seinem Namen veröffentlicht.
Geheimhaltung – Zeigen Sie dem Mitarbeiter auf, dass seine Aussagen keinen Schaden verursachen, sondern seinem Expertenstatus erhöhen.
Machen Sie klar, wie Leute aus den Suchmaschinen auf die Inhalte gelangen können, und dass das geteilte Wissen wertvoll für die Kaufentscheidung sein kann.

Die Motivierten

Das Leichteste ist es, Mitarbeiter, die ohnehin Lust haben, etwas zum Blog beizusteuern darin mit aller Macht zu unterstützen. Oft helfen Korrekturlesen und die Aufbereitung von Grafiken und Bildern. Diese Menschen sind Ihre erste Anlaufstelle und die Quelle für Inhalte. Fragen, Ideen und Anmerkungen sollten Sie Ihnen möglichst schnell beantworten und alles daran setzen, diese Mitarbeiter bei der Stange zu halten. Motivierend sind vor allem die Auswertung von Analytics-Zahlen, das Feedback in den Kommentaren und Twitter.

Die Experten

Die Experten in einem Unternehmen sind knappe Ressourcen. Ihre Zeit ist heilig und sollten sie mit Menschen aus Vertrieb und Entwicklung zusammenarbeiten, wissen Sie, dass sie oft wenig Lust haben, die Aufgaben des Marketing zu übernehmen. Umso wichtiger ist es, sich nicht über die fehlende Unterstützung aufzuregen (keine Opferhaltung einnehmen), sondern Lösungen zu finden. Bieten Sie an, dass die Inhalte nur in Bullet-Points und Stichwörtern an Sie übergeben werden müssen. Setzen Sie Zieltermine mit einer entsprechend langen Reaktionszeit vorab. Wenn Sie merken, dass das nicht hilft, führen Sie Interviews mit dem Experten durch. Ein Diktiergerät (neudeutsch: Smartphone) und ein kurzer Fragenkatalog helfen dabei, wesentliche Informationen in einem 15 Minuten Meeting aufzuzeichnen. Das Interview ist auch delegierbar. Anschließend schreiben Sie selbst die Inhalte, veröffentlichen Sie aber unter dem Namen des Experten und geben Sie Feedback zu den Reaktionen.
Richtige Blogger werden das alles mit Kopfschütteln lesen und sagen, dass sei nicht authentisch. Ich gebe Ihnen recht – ist es nicht. Wir leben in einer unvollkommenen Welt und manchmal brauchen wir ein paar Hilfsmittel um Dinge zu beschleunigen. Mit dem Erfolg kommt die Motivation  – MACHEN Sie erstmal.

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8 Tipps für erfolgreiche B2B-Marken

Unverständlich, emotionslos, altbacken – B2B-Unternehmen sind nicht sexy. Die Investitionsgüter-Industrie der deutschen Wirtschaft versteckt sich hinter unverständlichen Websites und kryptischen Infomaterialien. Ich habe eine ganze Sammlung an Broschüren von B2B-Unternehmen, die ich als traurige Beweise misslungener Kommunikation aufbewahre. Und obwohl B2B-Unternehmen großartige Leistungen vollbringen und clevere Lösungen für die verschiedensten Probleme ihrer Kunden erarbeiten, schaffen es viele dieser Unternehmen nicht, ihre Leistungen angemessen zu präsentieren. Social Media Kommunikation ist vom deutschen B2B-Marketing noch weit entfernt. (Ich freue mich auf Ihre Gegenbeispiele in den Kommentaren.)

B2B-Marketing braucht Kreativität und einen Schuss Emotion.(Bildquelle: Id-iom)

B2B-Marketer müssen die Interessen der Kunden stärker im Auge behalten.

Laut der im Brand-Management geltenden Entsprechungshypothese, sind Marken besonders dann attraktiv für Kunden, wenn die Markenwerte mit den Wünschen, Vorstellungen und Bedürfnissen der Zielgruppe übereinstimmen. Für das Online-Marketing von B2B-Unternehmen ergibt sich aus der Zielsetzung der B2B-Zielgruppe und den eigenen Interessen eine Schnittmenge. Diese Wertegemeinsamkeiten sollten die Grundlage für die Inhalte der Kommunikation sein. (Die Inhalte zielen zum Beispiel darauf ab, in den Suchmaschinen Themen und Keywords zu besetzten.)

Sprechen Sie die Menschen im Buying-Center an.

Neben den demografischen Faktoren über die Entscheider und Vorbereiter in Unternehmen, sollten B2B-Marketer und Presseabteilungen die wichtigsten Informationsquellen ihrer Branche anvisieren. Spezialthemen werden häufig von einer Handvoll Blogger behandelt. Suchen Entscheidungsvorbereiter nach Informationen zu einem neuen Produkt oder einer Dienstleistung im Netz, kommen sie meist nicht an diesen Meinungsführern vorbei. Gut, wenn das B2B-Unternehmen dann auf der Seite mit Werbung oder besser noch Gastbeiträgen von sich reden macht.

Identifizieren Sie die wichtigsten Entscheidungsfaktoren für Ihr Produkt.

White Paper sollten eine Zusammenfassung mit den wichtigsten Faktoren für die Kundenentscheidung hervorheben. Dafür bietet es sich an, das Buying-Center der Kunden zu analysieren und die Werte einzelner Kaufentscheider zu ermitteln und zu bewerten.

Das Produkt ist keine Black-Box.

Besonders komplexe Dienstleistungen und IT-Lösungen erfordern einen tiefen Einblick der Marketer in den Funktions- und Nutzenumfang. Die oft krasse Trennung zwischen Vertrieb, Entwicklung und Marketing verhindert, dass sich die wesentlichen Faktoren (Reason Why, Benefit) in der Kommunikation und im Produkt widerspiegeln. Sind die Kernwerte Ihrer Marke in Ihrem Produkt verankert?

Verwandeln Sie Ihre Texte vom „Wir“ zum „Sie“.

In den Texten der Websites versuchen B2B-Unternehmen ihre Expertise oft dadurch herauszustellen, dass sie über sich selbst und ihre Errungenschaften philosophieren. Dabei sollten Texte den Kunden direkt ansprechen und abholen. Die Struktur solcher Texte ist simpel aber effektiv: Probleme des Kunden aufzeigen (Bewusstsein schaffen), anschließend das Problem lösen und die Lösung begründen.

Interne Kommunikation durch Social Media verbessern.

Neue Produkte und Service-Leistungen dringen nur dann schnell an das Ohr des Kunden, wenn die Mitarbeiter informiert sind. Bei der Zusammenarbeit internationaler Teams kann das Social Web die interne Kommunikation beschleunigen. Die Verknüpfung der Mitarbeiter im Web sorgt dafür, dass sie über neue Entwicklungen zentral informiert werden z.B. über Blogs, Twitter oder Facebook-Likepages.

Beziehungen verkaufen B2B-Produkte.

Erfolgreiche B2B Unternehmen brauchen sichtbare Helden, Vordenker und Lenker. Die Präsenz und Expertise, das Vertrauen und die Bekanntheit innerhalb einer Branche kann nur durch Beziehungen aufgebaut werden. Auf dem C-Level heißt das, repräsentative Aufgaben wahr zu nehmen und mit Vorträgen und Fachbeiträgen aktiver Teil der Branchen-Community zu sein.

Image und Geschwindigkeit des Echtzeitweb nutzen.

Öffnen Sie neue Kanäle für Kundenanfragen und Service. Das kann über Business-Netzwerke oder klassische Tools wie Twitter geschehen. Die Öffnung des Marketings hin zu „hippen“ Kanälen, wirkt sich auch auf das Image des gesamten Unternehmens und seiner Marken aus.


Welche B2B-Marken stechen hervor?
Schreiben Sie uns Ihre Meinung in den Kommentaren.

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100% Social geht’s weiter auf SocialMediaB2B (englisch) – viel Spaß beim Lesen.