Kategorie-Archiv: Marketing

erfolgsfaktoren

Social Media Marketing in der Markenkommunikation (kostenloses Whitepaper)

Spätestens seit dem letzten Jahr gilt auch in Deutschland, dass Marken online mit dem richtigen Social Media Marketing-Mix geführt werden müssen. Markenführung in 2012 bedeutet, neue Markenwelten in der digitalen Welt zu schaffen und von den Nutzern zu lernen.

Zu Beginn des Social Media Jahres 2012 stellen wir Ihnen heute kostenlos den ungekürzten Buchbeitrag von Albert Pusch und Daniel Hoffmann aus „Brand Evolution“ bereit.

social media marketing kommunikation

In unserem Leitfaden zu Social Media Marketing in der Markenkommunikation finden Einsteiger und fortgeschrittene Social Media Marketer Anregungen zur Markeninszenierung im Social Web.

Das Whitepaper zum Social Media Marketing gibt Antwort auf folgende Fragen:

  • Welche Instrumente und Strategien bieten die Social Media um meine Marketing-Kommunikation zu gestalten?
  • Unter welchen neuen Bedingungen findet die Kommunikation im Social Web statt?
  • Was erwartet die Zielgruppe im Social Web?
  • Wie führe ich Social Media erfolgreich in meine Kommunikation ein?
  • Welche Meilensteine sind bei der Social Media Einführung zu beachten?
  • Social Media Marketing Whitepaper


    brand evolutionDie Inhalte des Whitepapers erschien erstmals im Buch „Brand Evolution: Moderne Markenführung im digitalen Zeitalter“ herausgegeben von Elke Theobald & Philipp T. Haisch. Das Buch ist für 79,95 Euro bei Amazon erhältlich. Im hier erhältlichen Whitepaper handelt es sich um die ungekürzte Orginalfassung des Beitrags von Albert Pusch und Daniel Hoffmann. Im Buch finden sich zahlreichen Fallstudien aus der Social Media Marketing Praxis. Zu den Autoren von „Brand Evolution“ gehören neben dem SMB-Team, Online-Gurus wie Dr. Paul Marsden (Social Commerce Today) und Tom Alby (Google). In den Kapiteln vermitteln die Autoren die praktischen und wissenschaftlichen Aspekte der strategischen Markenführung im Internet.




    Herzlichen Dank an DLRdesign für Layout und Grafik!




    Social Media Marketing – Buchtipp



    Als wir vor zwei Jahren begannen, das Thema Social Media Marketing hier im Blog aufzugreifen, gab es zu dem, wie wir das Thema sahen ausschließlich englische Literatur. Wir hatten schon das eine oder andere Projekt hinter uns, wollten mehr wissen und alles was wir unter den deutschen Titeln fanden, beschränkte sich zu diesem Zeitpunkt vor allem auf einzelne Kanäle, also Youtube, Blogs oder Facebook. Tatsächlich augenöffnend war zu dieser Zeit Tamar Weinbergs Buch „The new community rules“.


    Heute finden sich zahlreiche Bücher zum Thema Social Media Marketing auch auf Deutsch. Ein besonders gelungenes Werk, ist das im Oktober erschienene Buch „Social Media Marketing – Strategien, Tipps und Tricks für die Praxis“ von Michael Bernecker und Felix Beilharz. Felix interviewte mich zu den Grundlagen des Social Media Marketing und ich freue mich, dass ich mit dem Interview einen Beitrag im ersten Kapitel beisteuern konnte.

    Das Buch bietet einen Überblick über die unterschiedlichen Strategien und Möglichkeiten des Social Media Marketing und hilft Anfängern und Fortgeschrittenen sich dem Thema fundiert zu nähern. Checklisten, Interviews und Abbildungen lockern das Ganze auf, überhaupt handelt es sich um ein sehr gut lesbares und für ein Fachbuch sogar unterhaltsames Buch. Die Bewertungen auf Amazon sind ausnahmslos gut und ich kann das Buch nur jedem Marketing-Interessierten ans Herz legen.

    Wer also noch ein motivierendes Weihnachtsgeschenk sucht, wird mit dem „Social Media Marketing“-Buch ein Marketer-Herz höher schlagen lassen.

    Wissenschaftlicher und umfangreicher wird es im Buch Brand Evolution, auch hier haben Daniel und ich einen Beitrag veröffentlicht, unser Kapitel beschäftigt sich mit den „Erfolgsfaktoren der Markeninszenierung im Social Web“.

    Weitere Buchtipps findet ihr auch auf unserer Seite Social Media Bücher.

    Viel Spaß beim Lesen!


    Wie Brands Google+ nutzen & auf was Unternehmen dabei achten sollten


    Seit dem 07.11. gibt es Seiten für Unternehmen auf Google+. Natürlich gab es Kritik an den zum Start zur Verfügung stehenden Optionen: Keine Werbung, keine Möglichkeiten der Erweiterung (Apps) & Gewinnspiele sind auch nicht erlaubt. Die Unternehmensseiten in Google+ erinnern in der jetzigen Form stark an Facebook – zumindest wenn man ein gutes Gedächtnis hat und sich erinnert wie Facebook vor einer gefühlten Ewigkeit war.

    Andererseits wird auch viel über die SEO-Vorteile von Google+ berichtet. Wie können Unternehmen die Plattform und die knappen Möglichkeiten also nutzen? Rückschlüsse darauf liefern die Bemühungen oder Nicht-Bemühungen der Brands, die in den letzten Jahren (gemessen an den Fan-Zahlen) am erfolgreichsten auf Facebook agierten: Cocal-Cola, Disney, MTV, Starbucks, Playstation, Oreo, RedBull, Converse, Pringles & YouTube.

    1. Das Anlegen der Seite

    Von den zehn Brands sind bereits jetzt alle in Google+ vertreten, nur für MTV findet sich noch kein Äquivalent zur englischsprachigen Facebook Page. Wer des Spanischen mächtig ist, wird aber bestens über die lateinamerikanische Poplandschaft informiert. Drei der Brands (Pringles, Oreo & Converse) haben sich auf das Anlegen der Site beschränkt, Beiträge sucht man (bisher) vergebens.

    In Google+ lassen sich mehrere Seiten mit dem gleichen Namen anlegen, d.h. dass es (a) keinen stressigen Run auf die besten Namen gibt und es (b) manchmal reichlich unübersichtlich wird. Google verifiziert Seiten nach einer gewissen Zeit, auf Platz eins der Suchergebnisse gelangt man damit aber nicht automatisch. Unter Coca-Cola findet man bspw. sortiert nach der Zahl der Follower gleich mehrere Pages, die offizielle Variante lag hier auf Platz 4 – seit der Verifizierung durch Google am Mittwoch wird die Page trotz weniger Follower an Position 2 gelistet. Wie genau sich die Verifizierung auf das Ranking auswirkt, muss in den nächsten Wochen beobachtet werden.

    2. Inhalte

    Von den sechs Brands, die bereits Beiträge auf Google+ veröffentlichen, übernimmt nur einer seine Facebook-Beiträge 1:1, nämlich Starbucks. Disney, RedBull, Coca-Cola & Playstation präsentieren ähnliche Inhalte in beiden Netzwerken, YouTube veröffentlicht auf Google+ andere und wesentlich mehr Beiträge. Als Teil der Google-Familie, überrascht diese Strategie von YouTube aber nicht wirklich.

    In Kommentaren zu ihren eigenen Postings werden die Brands nicht wirklich aktiv. Wenn sie es tun, dann zumeist mit den Worten, mit denen man im Social Media-Bereich auf scheinbar alles antworten kann: „THANK YOU!!“

    3. Seitenbeschreibung

    Google+ bietet Unternehmen unter dem Seitennamen Platz für „10 Wörter, die Ihre Seite am besten beschreiben“ – und wenn Google an prominenter Stelle Platz für Keyword-lastige Texte lässt, sind alle SEO Freunde natürlich begeistert. Dieser Raum wird entsprechend von allen 10 Brands genutzt – niemand platziert hier allerdings einfach eine Keyword-Auflistung, ein stimmiger Text sollte es schon sein. Starbucks, Oreo & Converse beschränken sich dabei allerdings nicht auf das genannte Worte-Limit. Converse hat ja bereits im Film I Robot bewiesen, dass man jeden zur Verfügung stehenden Platz gnadenlos nutzt, entsprechend umfasst deren Seitenbeschreibung gewaltige 43 Worte. Kurz & schön hält es dagegen Coca-Cola: „Open Happiness. The official Coca-Cola page on Google+.”

    4. Fotowand

    Google+ bietet auf der sogenannten Fotowand (so wird der Platz zwischen Seitenname & Pinnwand genannt) Platz für fünf ausgewählte Fotos. Hier hat man sich natürlich stark von Facebook bedient inspirieren lassen, wobei das System etwas durchdachter ist. Die fünf Abbildungen sind nicht einfach die fünf neuesten hochgeladenen Bilder, sondern werden separat dort platziert. Außerdem verzichtet Google darauf die fünf Fotos immer wieder zu rotieren. Dass Unternehmen gerne mit den sich daraus ergebenen Möglichkeiten spielen, beweisen Coca-Cola, Red Bull & YouTube – im Falle von Coca-Cola sind die fünf Fotos sogar mit dem Logo grafisch verbunden. Die einzigen Brands, welche die Fotowand noch nicht nutzen, sind Oreo, Pringles & Converse.

    5. Über mich

    Hier handhaben es alle 10 Unternehmen gleich: Ein kurzer Infotext zum Unternehmen und dazu ein Link zur Webseite. Die Infotexte wurden teilweise 1:1 aus Facebook übernommen – dagegen spricht auch nicht wirklich etwas. Neben dem Link zur Webseite verlinken bspw. Playstation & RedBull zu weiteren Social Media-Präsenzen, YouTube verzichtet darauf natürlich und linkt direkt zu verschiedenen Video-Kanälen.

    Wie deutsche Unternehmen der Impressumspflicht in Google+ nachkommen können, erschließt sich mir nicht wirklich. Vorerst muss man dazu wohl den Über mich-Bereich nutzen.

    6. Link auf eigener Website?

    7. Kreise

    Unternehmen haben die Möglichkeit Personen oder andere Seiten in ihre Kreise aufzunehmen. Eine Möglichkeit, die bisher nur von Starbucks & Playstation genutzt wird.

    Der berühmteste Kaffeebrauer der Welt hat 60 Personen/Pages in seinen Kreisen. Wer Menschen wie Kelley Myers oder Stephen Dolenski sind? Keine Ahnung. Anders nutzt Playstation den Bereich: Verlinkt sind die Seite von IGN und verschiedenen Spiele-Herstellern. Der Bereich übernimmt damit die Funktion der „Sites I Like“ in Facebook und bietet einen gewissen Mehrwert.

    Learnings für Unternehmen

    Bevor lange über die Strategie beraten wird, sollten Unternehmen einfach eine Google+ Seite anmelden (für alle, die ihn noch nicht haben, hier der Link). Ein paar Dinge gilt es zu beachten:

    • Das Anlegen der Seite sollte jemand übernehmen, der nicht in den nächsten Wochen das Unternehmen wechselt, da die Admin-Rechte automatisch beim Seitenersteller liegen und dieser die Rechte auch nicht übertragen kann. Die Multi-Admin-Verwaltung ist erst für das erste Quartal 2012 angekündigt – und wir haben bei den Unternehmensseiten ja gesehen, dass solche Termine auch gerne verschoben werden. Falls mehrere Personen Admin-Rechte für die Seite haben sollen, eignet sich dafür momentan nur ein gemeinsamer Fake-Account, über den die Seite angelegt wird. Um Problemen vorzubeugen sollte dieser nicht als Fake-Account erkennbar sein.
    • Die Fotowand sollte gleich mit fünf Fotos bestückt werden, dadurch bekommt die Seite einen offizielleren Charakter. Die Fotos sollten sich nicht so stark voneinander unterscheiden, einfach um einen harmonischeren Gesamteindruck zu erzeugen. Wer eine Idee hat wie er die Fotowand mit einem durchgängigen Motiv und/oder CI konform ausstatten kann, sollte das auf jeden Fall machen.
    • Zehn Worte, die die Seite beschreiben, sollten auch wirklich nur zehn Worte sein. Das sieht (a) schöner aus und (b) hat eh keiner Lust mehr zu lesen. Ein kurzer prägnanter Text oder einfach nur der Firmenslogan. Vielleicht anfänglich sogar die Info, dass es sich um den offiziellen Google+ Auftritt des Unternehmens handelt, insofern es viele inoffizielle Fan-Pages gibt.
    • Zu den eigentlichen Beiträgen: Da kann man sich ruhig zurückhalten, gerade wenn man schon kaum genug Input für Facebook generiert. Ein kurzes Begrüßungsposting (Starbucks schreibt bspw. „Hello! Welcome to the Starbucks page on Google+ … We’re excited to start talking about coffee+ other things with you here!”), dann Inhalte aus Facebook verwerten. Bei allen Copy-Paste-Aktionen aber gesunden Menschenverstand walten lassen: Ein Unternehmen verwies in einem Google+ Beitrag auf eine App, die es hier natürlich nicht gab – in Facebook hatte das Posting mehr Sinn ergeben. Zum Glück lassen sich in Google+ Beiträge auch nachträglich noch bearbeiten…..
    • Gerade wenn man einen starken Facebook-Auftritt hat, muss man den Google+ Auftritt anfänglich nicht groß kommunizieren. Momentan bieten sich Unternehmen im Vergleich zu Facebook zu wenige Möglichkeiten. Hauptsache man ist dort vertreten, wird gefunden und profitiert von den SEO-Vorteilen.
    facebook logo

    Alle neuen Facebook Features und wie Unternehmen sie optimal einsetzen können

    Facebook erfährt in diesen Tagen das größte Update in seiner Geschichte: Im Netzwerk stattfindende Interaktionen sollen einfacher, unmittelbarer und selbst ohne „direkte Absicht“ des Users veröffentlicht werden. Die Menschen sollen noch tiefer mit dem Netzwerk verknüpft werden – egal, ob sie eine bestimmte Musik hören, ihrer Lieblingsmarke einen Verbesserungsvorschlag machen oder mit Freunden über den gemeinsam geschauten Film diskutieren: Dinge werden automatisch geteilt, archiviert und in Echtzeit veröffentlicht und nachvollziehbar. Facebook wird zum Speicherort „der Lebensgeschichte der Nutzer“.

    Wie sehen diese weitgreifenden neuen Facebook Funktionen im Einzelnen aus und was ist für Unternehmen relevant? In diesem Whitepaper erläutert das Social Media Consulting Team der Cocomore AG zusammen mit SocialMedia-Blog.de die neuen Funktionen, ihre Zusammenhänge sowie relevante Auswirkungen für Unternehmen.




    Download als PDF

    Yourfans: "Unterhaltsame Fanpage-Applikationen sind die Vorstufe des Facebook Commerce"

    Mit der Facebook-Fanpage allein ist es heut nicht getan, denn (1.) „Woher kommt das Wachstum?“ und (2.) „Wie unterhalte Sie die Facebook-Fans?“. Ideen für Tools, die Interaktion und Wachstum fördern selbst umzusetzen, bedeuten einen hohen Aufwand für die Seitenbetreiber. Mit fertigen Marketing-Anwendungen für Facebook können Fanpages die Interaktion zwischen Marken und Usern steigern.

    Johann von Wallenberg sieht in der Entwicklung von unterhaltsamen Marketing-Apps eine Vorstufe des Facebook-Commerce und gründete gemeinsam mit Björn Zimmer das Unternehmen yourfans.de. Yourfans hat sich auf Marketing-Anwendungen spezialisiert und setzt auf die Verbindung von Unterhaltung und Absatz auf Facebook. Im Interview erklärt Wallenberg, wie Youfans entstanden ist und welche Produkte schon heute bereit stehen.

    Facebook Applikation Marketing

    Gewinnspiele auf Facebook sind eine Möglichkeit, die Nutzer zu unterhalten.

    Wie ist Yourfans entstanden und wer steht hinter dem Start-up?

    Björn und ich haben uns bei einem Berliner Start-up kennen gelernt. Wir tauschten uns vor allem über die vielen Möglichkeiten aus, die Facebook für Unternehmen eröffnet und uns war relativ schnell klar, dass wir etwas in die Richtung von Social-Commerce machen wollten.

    Björn als Mediengestalter und Wirtschaftswissenschaftler ist zuständig für die Produktentwicklung und Design. Ich bin von Hause aus Politologe und kümmere mich vor allem um Sales und Marketing. Was uns vor allem verbindet ist unsere Liebe für Design, Nutzerfreundlichkeit sowie bodenständiges Unternehmertum. Ferner haben wir noch eine Hand voll klasse Entwickler, ohne die wir nicht da wären, wo wir jetzt sind.

    Wie sind Sie auf die Idee gekommen Marketing-Apps für Fanpages zu erstellen?

    Eigentlich wollten wir zunächst mit einer eigenen Facebook-Shop-Lösung in Deutschland durchstarten. Björn Zimmer hat hierzu eine wissenschaftliche Studie zu Facebook-Commerce an der Zeppelin Universität durchgeführt, in der er feststellte, dass das Thema noch nicht so reif ist.

    Deshalb haben wir uns zunächst auf Marketing-Applikationen konzentriert. Mit diesen Applikationen können Unternehmen ihre Seite attraktiver gestallten (z.B. durch ein attraktives Fotoalbum zum darstellen von Produkten), den Fancount erhöhen (z.B. durch die Gewinnspiel Applikation) und mit den Fans in Interaktion treten (Hot or Not).

    Wir denken, dass die Facebook-Marketing-Applikationen eine Vorstufe zum Facebook Commerce sind und Facebook Commerce, wie es bisher gemacht wird, also die Integration von Produktkatalogen, auch nicht funktionieren wird. Interaktion, Entertainment und Verkauf gehören auf Facebook zusammen.

    Welche Möglichkeiten haben die Kunden von Yourfans durch die unterschiedlichen Anwendungen?

    Wir haben die größte Facebook-App Auswahl in Deutschland. Wir wollen unseren Kunden genau die Facebook-Applikation an die Hand geben, die sie für einen bestimmten Zweck brauchen und sie zahlen nur für den Nutzen den eine App ihnen gibt: z.B. wird das Gewinnspiel pro Adresse abgerechnet oder die App für Dokumente pro Ansicht des Dokuments.

    Im Moment wird das Gewinnspiel stark nachgefragt. Mit dem Gewinnspiel können Unternehmen neue Fans hinzu gewinnen und durch das Formular auch Datensätze potentieller Kunden gewinnen. So hat z.B. die österreichische Kronenzeitung 60% mehr Fans innerhalb einer 10-tägigen Gewinnspielaktion hinzugewonnen und Fyve.de innerhalb von einer Woche Adressen im vierstelligen Bereich generiert, die dann sofort in Excel oder anderen Programmen weiterverarbeitet werden können.

    Mit der Fanvorteil-Applikation können neue Fans belohnt werden z.B. durch einen Gutschein. Die App Exklusiv funktioniert nach dem Motto: Inhalt gegen Aufmerksamkeit. Besucher schalten durch das Teilen einer Nachricht auf Ihrer Pinnwand einen Download frei, der exklusiv für Fans zur Verfügung steht. Zudem entwickeln wir individuelle Lösungen nach Kundenwunsch – so haben wir gerade ein umfangreiches Bundesliga-Tippspiel mit Ranking-Funktionen, Vergleichsfunktionen usw. für Bundesligavereine programmiert.

    Applikation Facebook Marketing

    Landingpages helfen dabei, die Anzahl der Menschen,
    die auf der Fanpage „laden“ auch zu Fans zu machen.

    Welche Social Media Tools bieten Sie für Online-Shops an?

    Für Online-Shops sind unter anderem zwei unserer Tools spannend: das Schaufenster und der Gruppendeal. Mit der Gruppendeal Applikation von yourfans können Sie eigene Verkaufsaktionen für Fans starten. Wenn sich eine bestimmte Anzahl von Leuten für einen Deal innerhalb einer bestimmten Zeit – das ist natürlich festlegbar – begeistern, gibt es einen Rabatt. Mit der Schaufenster-Applikation können 10 Produkte mit Bild, Beschreibung, Kommentar- und Empfehlungsfunktion präsentiert werden und mit einem Online-Shop verbunden werden. Das geht zunächst über Deeplinks, aber auf Wunsch sind auch Schnittstellen zum vorhandenen Online-Shop möglich.Beide Anwendungen werden in absehbarer Zeit auch mit Bezahlfunktionen ausgestattet.

    Unser Wissen geben wir auch in Form von Beratung in den Bereichen Facebook-Commerce und Facebook-Marketing gerne weiter. Wir denken, dass Social-Commerce gerade erst begonnen hat und, dass die spannendsten Konzepte erst noch entwickelt werden wollen. Die Potentiale sind jedenfalls immens, und Beispiele wie die Proben-Versandaktion von Burberry zeigen, was möglich ist, aber auch wie entscheidend Strategie und eine hochwertige Umsetzung sind. Unsere aktuellen Ansätze und Softwarekonzepte verbinden Einkauf und Unterhaltung miteinander, schaffen so Viralität, relevanten Traffic und können einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

    Deutschland ist das Land der Datenschützer, in wieweit denken Sie, hat dies auf die Entwicklung von Social Media und vor allem auf Facebook Einfluss genommen?

    In der Tat wird in Deutschland viel über Datenschutz diskutiert, aber ich denke, dass diese Debatte nur einen geringen Einfluss auf die Entwicklung von Facebook hat. In Deutschland sind mehr als 20 Millionen Menschen aktiv auf Facebook. Damit hinkt Deutschland zwar Frankreich hinterher, aber das ist ein Nachzüglereffekt der nicht mit dem Datenschutz zu erklären ist, sondern mit den anderen sozialen Netzwerken wie StudiVZ, die den Markteintritt von Facebook erschwert haben. In der Tat ist die Lage in Schleswig Holstein eine besondere, dort sind durch das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) der Like-Button und sogar Fanpages verboten worden. Wie man das überprüfen und das Verbot durchsetzen möchte in einem globalen Medium, bleibt offen. Notfalls muss ein Kieler seine Website oder Fanpage dann in Zukunft von Hamburg aus betreiben.

    Hier erfahren Sie mehr über die Facebook-Marketing-Applikationen von Yourfans.

    Lesen Sie auch:

    5 Gründe warum sich ein Facebook Shop für Ihre Marke lohnt
    Thesis zu „Social Commerce in der praktischen Umsetzung“
    Social Commerce in der Praxis: Social Media Stores
    Brand Awareness im Social Web

    Yourfans: „Unterhaltsame Fanpage-Applikationen sind die Vorstufe des Facebook Commerce“

    Mit der Facebook-Fanpage allein ist es heut nicht getan, denn (1.) „Woher kommt das Wachstum?“ und (2.) „Wie unterhalte Sie die Facebook-Fans?“. Ideen für Tools, die Interaktion und Wachstum fördern selbst umzusetzen, bedeuten einen hohen Aufwand für die Seitenbetreiber. Mit fertigen Marketing-Anwendungen für Facebook können Fanpages die Interaktion zwischen Marken und Usern steigern.

    Johann von Wallenberg sieht in der Entwicklung von unterhaltsamen Marketing-Apps eine Vorstufe des Facebook-Commerce und gründete gemeinsam mit Björn Zimmer das Unternehmen yourfans.de. Yourfans hat sich auf Marketing-Anwendungen spezialisiert und setzt auf die Verbindung von Unterhaltung und Absatz auf Facebook. Im Interview erklärt Wallenberg, wie Youfans entstanden ist und welche Produkte schon heute bereit stehen.

    Facebook Applikation Marketing

    Gewinnspiele auf Facebook sind eine Möglichkeit, die Nutzer zu unterhalten.

    Wie ist Yourfans entstanden und wer steht hinter dem Start-up?

    Björn und ich haben uns bei einem Berliner Start-up kennen gelernt. Wir tauschten uns vor allem über die vielen Möglichkeiten aus, die Facebook für Unternehmen eröffnet und uns war relativ schnell klar, dass wir etwas in die Richtung von Social-Commerce machen wollten.

    Björn als Mediengestalter und Wirtschaftswissenschaftler ist zuständig für die Produktentwicklung und Design. Ich bin von Hause aus Politologe und kümmere mich vor allem um Sales und Marketing. Was uns vor allem verbindet ist unsere Liebe für Design, Nutzerfreundlichkeit sowie bodenständiges Unternehmertum. Ferner haben wir noch eine Hand voll klasse Entwickler, ohne die wir nicht da wären, wo wir jetzt sind.

    Wie sind Sie auf die Idee gekommen Marketing-Apps für Fanpages zu erstellen?

    Eigentlich wollten wir zunächst mit einer eigenen Facebook-Shop-Lösung in Deutschland durchstarten. Björn Zimmer hat hierzu eine wissenschaftliche Studie zu Facebook-Commerce an der Zeppelin Universität durchgeführt, in der er feststellte, dass das Thema noch nicht so reif ist.

    Deshalb haben wir uns zunächst auf Marketing-Applikationen konzentriert. Mit diesen Applikationen können Unternehmen ihre Seite attraktiver gestallten (z.B. durch ein attraktives Fotoalbum zum darstellen von Produkten), den Fancount erhöhen (z.B. durch die Gewinnspiel Applikation) und mit den Fans in Interaktion treten (Hot or Not).

    Wir denken, dass die Facebook-Marketing-Applikationen eine Vorstufe zum Facebook Commerce sind und Facebook Commerce, wie es bisher gemacht wird, also die Integration von Produktkatalogen, auch nicht funktionieren wird. Interaktion, Entertainment und Verkauf gehören auf Facebook zusammen.

    Welche Möglichkeiten haben die Kunden von Yourfans durch die unterschiedlichen Anwendungen?

    Wir haben die größte Facebook-App Auswahl in Deutschland. Wir wollen unseren Kunden genau die Facebook-Applikation an die Hand geben, die sie für einen bestimmten Zweck brauchen und sie zahlen nur für den Nutzen den eine App ihnen gibt: z.B. wird das Gewinnspiel pro Adresse abgerechnet oder die App für Dokumente pro Ansicht des Dokuments.

    Im Moment wird das Gewinnspiel stark nachgefragt. Mit dem Gewinnspiel können Unternehmen neue Fans hinzu gewinnen und durch das Formular auch Datensätze potentieller Kunden gewinnen. So hat z.B. die österreichische Kronenzeitung 60% mehr Fans innerhalb einer 10-tägigen Gewinnspielaktion hinzugewonnen und Fyve.de innerhalb von einer Woche Adressen im vierstelligen Bereich generiert, die dann sofort in Excel oder anderen Programmen weiterverarbeitet werden können.

    Mit der Fanvorteil-Applikation können neue Fans belohnt werden z.B. durch einen Gutschein. Die App Exklusiv funktioniert nach dem Motto: Inhalt gegen Aufmerksamkeit. Besucher schalten durch das Teilen einer Nachricht auf Ihrer Pinnwand einen Download frei, der exklusiv für Fans zur Verfügung steht. Zudem entwickeln wir individuelle Lösungen nach Kundenwunsch – so haben wir gerade ein umfangreiches Bundesliga-Tippspiel mit Ranking-Funktionen, Vergleichsfunktionen usw. für Bundesligavereine programmiert.

    Applikation Facebook Marketing

    Landingpages helfen dabei, die Anzahl der Menschen,
    die auf der Fanpage „laden“ auch zu Fans zu machen.

    Welche Social Media Tools bieten Sie für Online-Shops an?

    Für Online-Shops sind unter anderem zwei unserer Tools spannend: das Schaufenster und der Gruppendeal. Mit der Gruppendeal Applikation von yourfans können Sie eigene Verkaufsaktionen für Fans starten. Wenn sich eine bestimmte Anzahl von Leuten für einen Deal innerhalb einer bestimmten Zeit – das ist natürlich festlegbar – begeistern, gibt es einen Rabatt. Mit der Schaufenster-Applikation können 10 Produkte mit Bild, Beschreibung, Kommentar- und Empfehlungsfunktion präsentiert werden und mit einem Online-Shop verbunden werden. Das geht zunächst über Deeplinks, aber auf Wunsch sind auch Schnittstellen zum vorhandenen Online-Shop möglich.Beide Anwendungen werden in absehbarer Zeit auch mit Bezahlfunktionen ausgestattet.

    Unser Wissen geben wir auch in Form von Beratung in den Bereichen Facebook-Commerce und Facebook-Marketing gerne weiter. Wir denken, dass Social-Commerce gerade erst begonnen hat und, dass die spannendsten Konzepte erst noch entwickelt werden wollen. Die Potentiale sind jedenfalls immens, und Beispiele wie die Proben-Versandaktion von Burberry zeigen, was möglich ist, aber auch wie entscheidend Strategie und eine hochwertige Umsetzung sind. Unsere aktuellen Ansätze und Softwarekonzepte verbinden Einkauf und Unterhaltung miteinander, schaffen so Viralität, relevanten Traffic und können einen signifikanten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.

    Deutschland ist das Land der Datenschützer, in wieweit denken Sie, hat dies auf die Entwicklung von Social Media und vor allem auf Facebook Einfluss genommen?

    In der Tat wird in Deutschland viel über Datenschutz diskutiert, aber ich denke, dass diese Debatte nur einen geringen Einfluss auf die Entwicklung von Facebook hat. In Deutschland sind mehr als 20 Millionen Menschen aktiv auf Facebook. Damit hinkt Deutschland zwar Frankreich hinterher, aber das ist ein Nachzüglereffekt der nicht mit dem Datenschutz zu erklären ist, sondern mit den anderen sozialen Netzwerken wie StudiVZ, die den Markteintritt von Facebook erschwert haben. In der Tat ist die Lage in Schleswig Holstein eine besondere, dort sind durch das unabhängige Landeszentrum für Datenschutz (ULD) der Like-Button und sogar Fanpages verboten worden. Wie man das überprüfen und das Verbot durchsetzen möchte in einem globalen Medium, bleibt offen. Notfalls muss ein Kieler seine Website oder Fanpage dann in Zukunft von Hamburg aus betreiben.

    Hier erfahren Sie mehr über die Facebook-Marketing-Applikationen von Yourfans.

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    Brand Awareness im Social Web

    Social Proof – Vertrauen verkauft

    Wenn Menschen sich bei einer Entscheidung unsicher sind, greifen unterbewusste Mechanismen ein, die uns Entscheidungen erleichtern. Eines dieser Phänomene heißt Social Proof. Dabei orientieren wir uns an den Meinungen und Handlungen Anderer.

    Der Herdentrieb des Menschen ist nicht nur an den Finanzmärkten zu beobachten, sondern in den verschiedensten Lebenssituationen – auch im Web lassen sich Konzepte wie der Social Proof nutzen.(Bildquelle: Ed Thomas)

    Das Marketing nutzt Referenzaussagen und Testimonials seit ewigen Zeiten. Nun ergeben sich durch die Werkzeuge sozialer Netzwerke neue Möglichkeiten den Social Proof zum Erreichen unterschiedlicher Ziele einzusetzen.

    Der Social Proof ist auch für die Erfolge sozialer Netzwerke verantwortlich. Gruppenzwang oder freundlicher formuliert der „soziale Druck“ auf den Einzelnen wächst, wenn die Gefahr besteht, von bestimmten Aktivitäten seiner Freunde und Bekannten ausgeschlossen zu sein. Menschen sind Herdentiere und gehören gerne einer Gruppe an …

    Welche Ziele lassen sich mit dem Social Proof erreichen?

    Auf Webseiten kann das Marketing den Social Proof einsetzen um Handlungen zu beeinflussen.

    • Kaufentscheidung beeinflussen
    • Besucher überzeugen, sich anzumelden, etwas zu abonnieren oder herunter zu laden etc.
    • Informationen mehr Glaubwürdigkeit verleihen
    • Anfragen generieren über Kontaktformulare (Lead-Generierung z.B. im B2B-Umfeld)

    So nutzen Unternehmen den Social Proof …

    1. Bewertungen im Online-Handel

    Amazon Bewertungen

    Im Online-Handel zählen Bewertungen von Produkten, wie hier im Beispiel von Amazon, zum Social Commerce.
    Sternebewertungen und Reviews zu den Produkten schaffen vertrauen, was sich in den Conversion Rates bemerkbar macht. Als Nebeneffekt wird durch die geschriebenen Kommentare mehr einzigartiger Content auf den Seiten produziert. Hochwertige und einzigartige Inhalte auf den Webseiten erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer besseren Position in den Rankings der Suchmaschinen.

    2. Institutionen müssen be- und anerkannt sein


    Auch Institutionen können Vertrauen schaffen, hierfür muss die Zielgruppe die Institutionen kennen und als vertrauenswürdig einstufen.

    3. Bewegung signalisiert Aktivität

    Xing zeigt Aktivität an
    Auf der Xing-Startseite, wird den Besuchern der Eindruck vermittelt, dass es sich um ein lebendiges Forum handelt und „echte“ Menschen sich gerade in diesem Moment auf Xing aufhalten.

    4. Freunde beeinflussen die Content-Auswahl

    Friend Feed Content Website
    Auf der CNN-Seite wird mir im Activity Feed angezeigt, welche Artikel meine Freunde geteilt haben. So wird mein Freundeskreis genutzt, um mir relevante Informationen zukommen zu lassen.

    5. Likes und Shares zeigen Relevanz

    Social Proof Blogs
    Die Anzahl der Shares in den verschiedenen Netzwerken, signalisieren dem Nutzer, dass es sich um einen besonders hochwertigen Artikel handelt. So steigt mit der Anzahl der Likes und Kommentare auch die „Teilbereitschaft“ neuer Besucher.

    6. Eine bestehende Gruppe zieht neue Mitglieder an

    Fanpage auf Website
    Und natürlich zeigen auch prominent eingesetzte Fan-Boxen, dass eine Webseite auch von anderen Menschen „geliked“ wird.

    Mehr zum Social Proof
    Zahlreiche Studien und Veröffentlichungen zum Thema Social Proof gibt es von Robert B. Cialdini, zum Beispiel im diesem Buch Yes! Andere überzeugen – 50 wissenschaftlich gesicherte Geheimrezepte.
    „Wie viele Menschen braucht es um eine Bewegung auszulösen“ und viele andere spannende Fragen stellt sich Malcolm Gladwell in Tipping Point: Wie kleine Dinge Großes bewirken können.