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Neue Social Community Besucherzahlen


“Facebook, YouTube und Wikipedia sind die beliebtesten Social Media Seiten in Europa und in den USA”

Mit diesen Worten eröffnete die Nielsen Media Research Online Division ihre neuste Pressemitteilung zu den jüngsten Social Community Untersuchungen. Hier das interessante Ergebnis in einer kurzen Übersicht:


Facebook ist in den USA, UK und Italien die meistbesuchteste Social Media Seite. In Deutschland belegen Wikipedia und YouTube mit je über 13 Mio. Besuchern die vorderen Plätze. Gefolgt von Facebook auf Platz 3 mit knapp 7 Mio. Besuchern. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp 200 Prozent seit Ende 2008. Auf internationaler Ebene verzeichnet Facebook den größten Zuwachs an Unique Audience im Vergleich der Netzwerke.


StudiVZ verzeichnet seit Ende 2008 einen Rückgang um 14 Prozent auf jetzt gut 3,5 Mio. Besucher. Im Verbund der VZ-Netzwerke erreicht das Trio allerdings noch knapp 8 Mio. Besucher. Zusammen mit Facebook erreichen die beiden Netzwerke knapp 12 Mio. Besucher, die von zu Hause aus mindestens einmal auf mindestens einer dieser Seiten surften. Dies ist gut ein Drittel der aktiven Internetnutzer in Deutschland.


Twitter schafft es nur in den USA und UK in die Top 10 der Social Media Seiten. Doch es besteht noch Hoffnung, denn Twitter verzeichnet international ein Wachstum von mehreren 100 Prozent. In UK und Deutschland sind es über 1.000 Prozent im Vergleich zu Ende 2008. Damit erreicht Twitter in Deutschland 1,5 Mio. Unique User. Allerdings muss gerade bei Twitter beachtet werden, dass immer mehr User Twitter-Clients für Smart Phones und Desktop-Rechner verwenden. Inwieweit diese Zugriffe in der Untersuchung erfasst wurden ist unbekannt.



Das Schlusslicht bildet MySpace. Es geht in allen untersuchten Ländern abwärts. In den USA, Spanien, Schweiz und UK gelingt noch eine Platzierung in den Top 10. In Deutschland reicht es mit 3 Mio. Besuchern jedoch nicht mehr.



Zum Abschluss überraschte auf der deutschen Bestenliste das Koch-Forum Chefkoch. Die Austauschplattform für Rezepte und Küchen-Tipps erreichte im Dezember letzten Jahres knapp 5 Mio. Besucher. “Damit ist Deutschland das einzige Land im weltweiten Vergleich mit einem Web 2.0 Angebot aus der Kategorie Essen&Kochen in der Top-10 Social Media Liste.”



Die Pressemitteilung steht auf der Webseite der Nielsen Media Research GmbH zum Download bereit.


Social Web Monitoring – Return on Investment


Social Media Aktivitäten hatten in Deutschland
lange Zeit “Spielwiesen-Charakter”.

Erst langsam wurde das große Potential des Social Web erkannt und diskutiert. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Immer mehr deutsche Unternehmen setzten sich mit dem Thema Social Media auseinander. Corporate Blogs und Facebook Fanpages erfreuen sich steigender Beliebtheit eben so wie YouTube Kanäle oder Twitter Accounts.
Allerdings steckt hinter diesen Maßnahmen bisher wenig Strategie und auch eine klare Position im Gesamtbild der Unternehmenskommunikation ist häufig nicht erkennbar. Treibende Kräfte sind überwiegend das reine Kennenlernen der Materie oder kurzfristige, kreative Ideen zur allgemeinen Selbstdarstellung und Steigerung der Bekanntheit.

Einen ersten strategischen Ansatz stellt das “Zuhören” dar – die wichtige, erste Stufe auf dem Weg zum rentablen Social Media Mix. Es werden Kontakte zur Community hergestellt und versucht Insights zu gewinnen. Wie viele Fans hat unsere Marken-Fanpage und was schreiben sie? Wie werden Ankündigungen auf dem Unternehmens-Blog kommentiert? Wird unser Twitter Account als Informationsquelle angenommen oder als Interaktionskanal mit dem Unternehmen – oder vielleicht auch gar nicht?

Diese Informationen sind der Grundbaustein einer soliden Social Media Strategie und müssen zunächst ermittelt werden. Hier liegt bereits das Kernproblem auf dem Weg zur startegischen Weiterentwicklung. Die Mischung aus qualitativen und quantitativen Daten lässt eine Erhebung, Interpretation und Gewichtung zunächst sehr undurchsichtig erscheinen. Die entstehende Zurückhaltung zeigt z.B. eine Studie aus dem vergangenen Jahr nach der monetäre Kennzahl Return on Investment (ROI) bei Social Media Aktivitäten. Diese ergaben, dass lediglich 16% der Befragten den ROI ihrer Social Media Programme überhaupt messen. Eine umfassende Erfolgskontrolle oder strategische Ausrichtung ist so bereits im Vorfeld stark eingeschränkt.



Kein Wunder, dass Marketing- und Kommunikations-Manager zunächst zurückhaltend reagieren oder wenig Ressourcen in das Thema Social Media investieren. Denn ohne konkrete und vor allem monetäre Kennzahlen lässt sich kein langfristiger, strategischer und effizienter Social Media Mix aufstellen.

Doch die Messung des Social Media ROI stellt keine Unmöglichkeit dar, sondern bedarf nur einer intensiven Auseinandersetzung mit den neuen Daten und Zahlen.
Im Social Web Monitoring wurden bisher meist alte Techniken für die Erfassung neue Daten verwendet und diese isoliert betrachtet. Die Anzahl der Twitter Follower oder Facebook Fans, Kommentare und Verlinkungen geben nur begrenzte Einsichten und monetäre Vergleichsmöglichkeiten. Erst durch die Verknüpfung dieser neuen Online-Daten mit klassischen, “harten Zahlen ” wie Umsatz, Neukunden oder Interaktionen lässt sich der Social Media ROI nachhaltig und vergleichbar ermitteln. Dies hilft dabei Social Media im Marketing- und Kommunikations-Mix zielführend zu positionieren und die Relevanz neben anderen Instrumenten zu begründen. Gleichzeitig können die einzelnen Maßnahmen im Social Media Mix auf Effizienz geprüft und und zielgerichtet Optimiert werden.



Ausblick: In den kommenden Tagen werden wir einen praktischen Einstieg in das Thema “Wie kann der Social Media ROI gemessen werden” geben.


[Grafiken] cambodia4kidsorg via Flickr

Social Commerce Entwicklung – Die Meinung eines Experten

Die Verknüpfung von E-Commerce und Social Media klingt vielversprechend für alle Beteiligten und wird kreativ diskutiert. Dabei reagieren jedoch zunächst überwiegend die Commerce Seiten durch die Integration von Bewertungen, Empfehlungsfunktionen oder ersten Verknüpfungen über Facebook Connect. Doch auch die Community Portale müssen sich mit überzeugenden Konzepten dem E-Commerce öffnen, und ihre meist rein auf Wachstum ausgerichtete Strategie ergänzen. Durch die Integration der User in diesen Prozess profitieren letztendlich alle, ob durch das “Community Generated Product” auf der einen Seite, oder hohem Social Media ROI auf der anderen.

Das Portal do it. online hat den Managing Partner Andreas Schwend von der Stuttgarter dmc digital media center GmbH zum Thema E-Commerce und Social Media interviewt. Auch er unterstreicht das hohe Potential welches in der Verknüpfung der beiden Bereiche liegt.

Wir haben einige interessante Aussagen zusammengefasst:


Social Communities

“Die Community bündeln und gemeinsam an einen Händler oder Hersteller herantreten, der uns dann das Produkt, das wir alle gerne hätten, geben kann. Das halte ich für ein absolut interessantes Thema.”


Shopping-Widgets

“Hier kommt es vor allem darauf an, ob es den Backend-Systemen gelingt, die Profildaten sauber auszuwerten und das passende Angebot gut zu präsentieren.”


Twitter und Facebook

“Der Shoppingbereich kommt langsam. Es ist eher noch eine Spielweise.”


Mobile

“Mobile kann [...] ein Kanal sein, der Offline wieder sehr stark aktiviert. Und Mobile kann sehr gezielt Drive-to-Web oder Drive-to-retail aktivieren.”


Das gesamte Interview gibt es auf www.doit-online.de in Schriftform und als Audiodatei zum Herunterladen.


Social Commerce – E-Commerce wird sozial

Social Communities bieten durch ihre hohen Mitgliederzahlen ein enormes Marketing-Potential, das zunehmend erkannt und genutzt wird. Nach klassischer Bannerwerbung, Premium-Mitgliedschaften und Micropayments zeichnet sich eine neue, weitaus größere Chance ab: Social Commerce – Die strategische Verknüpfung von E-Commerce mit Social Media Tools und Netzwerken. Dieses Potential hat das Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company GmbH aktuell untersucht. Der kurze Einblick in die Ergebnisse zeigt, dass “Empfehlungsmarketing” das Beste beider Welten verspricht, wenn die Social Communities ihren strategischen Fokus neben der Mitgliedermaximierung um eine E-Commerce-Komponente erweitern. Natürlich müssen auf der anderen Seite auch Unternehmen ihre E-Commerce Strategie anpassen und Social Media optimieren.

Laut Untersuchung erreichen die zehn größten Netzwerke in Deutschland heute bereits über 45 Millionen Menschen. Diese Reichweite ist beachtlich und ermöglicht steigende Werbeeinnahmen. Dieser Trend wird sich fortsetzen und auch in anderen Bereichen wie Premium-Beiträge oder Social Gaming/Micropayments zu wachsenden Umsätzen führen.

Weit mehr Wachstum errechnet Mücke, Sturm & Company nun für die “sozial initiierte Kundenvermittlung”. Affiliate-Marketing und -Netzwerke gewinnen bereits seit einiger Zeit immer mehr an Bedeutung und können hier ihre Stärken voll ausspielen. “Je einfacher, leichter und zielgenauer ein Internet-Shop von Online-Kunden aufgefunden werden kann, umso höher ist dessen Umsatz.” Wird dieser zusätzlich über das Social Web von Freunden oder Meinungsführern vermittelt und empfohlen, zeigt die Untersuchung eine Umsatzsteigerung um bis zu 12 Milliarden Euro in vier Jahren.

Dieser kurze Ausblick kann nur eine Tendenz zeigen, die von vielen weiteren Faktoren auf Seiten der Netwerke und Unternehmen abhängt. Fest steht jedoch, dass der Trend zum “Empfehlungsmarketing” bereits seit einiger Zeit zunimmt und Social Media diese Entwicklung durch Netzwerke und Usergenerated-Content mehr als begünstigt. Social Commerce hat hier die Chance zu zeigen, dass es den nächste Entwicklungsschritt für beide Seiten darstellt – Social Communies und E-Commerce.

Wir werden das Thema Social Commerce gespannt weiterverfolgen und über Entwicklungen, Möglichkeiten und Strategien berichten.

Einen guten Einstieg in das Thema bietet z.B. die englischsprachige Seite www.socialcommercetoday.com von Dr. Paul Marsden.

Vanity URLs auf Facebook – Die Macht der Einfachheit

Seit einiger Zeit ermöglicht es Facebook eine persönliche URL in Form von facebook.com/username anzulegen. Die Vanity URL – Sie sieht nicht nur gut aus, sondern lässt sich einfach merken, weitergeben und vor allem: finden. Grund genug für ein kurzes How-To.

Was ist eine Facebook Vanity URL

Facebook Fanpages und persönliche Profile können per direkter URL erreicht werden. Standard ist eine generierte
URL auf Basis der Profil ID. Diese kann mit wenigen Klicks personalisiert und vereinfacht werden.

Warum eine eigene Facebook URL

Eine optimierte URL ist wichtiger Bestandteil guter Search Engine und Social Media Optimierung (SEO / SEO). Zum Einen könne Suchmaschinen relevante Informationen besser finden und verknüpfen, zum Anderen lassen sich kurze, prägnante und inhaltsbezogene URLs besser merken und weitergeben. Dies gilt sowohl für das persönliche Profil als auch für eine Facebook Fanpage.

Wie wird die eigene Facebook Vanity URL erstellt

Um die personalisierte URL anlegen zu können benötigt man laut Facebook min. 100 Fans auf seiner Fanpage. Sind diese erreicht genügt das Aufrufen der Adresse www.facebook.com/username und das Durchlaufen weniger Konfigurationsschritte.

Auf der Startseite lässt sich zuerst eine URL für das eigene Profil erstellen. Mit einem Klick auf “Lege einen Nutzernamen für Deine Seite fest” erscheint die Auswahl der administrierten Fanpages um die entsprechende URL festzulegen.
Für den letzten Feinschliff oder im Falle dass die gewünschte Bezeichnung der eigenen Website nicht mehr verfügbar ist, empfiehlt facebookmarketing.de das Einrichten einer Subdomain “facebook” unter der eigenen Domain. Bsp. facebook.meine-domain.de

Fazit

Das Erstellen einer persönlichen URL für ein Facebook Profil oder einer Fanpage ist kostenfrei und mit wenigen Klicks erledigt. Dem gegenüber steht ein großer Nutzen für SEO und SMO der sich langfristig auswirkt und wichtiger Bestandteil guter (Social) Web Optimierung ist.

Die Fanpage von Socialmedia-Blog.de erreichen Sie unter:

www.facebook.com/socialmediablog


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