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Mit Social Networks auf Seite 1 bei Google

Jeder Suchmaschinenoptimierer beschäftigt sich regelmäßig mit dem Suchmaschinenalgorithmus von Google, der nicht immer ganz einfach zu durchschauen ist. Viel einfacher dagegen ist es mithilfe von Social Networks wie Xing oder Twitter im Google Ranking auf der ersten Seite platziert zu sein. Das Business -Netzwerk Xing, dass im August 2009 über 8 Millionen Nutzer verzeichnete (Tendenz steigend), bietet seinen Nutzern sehr gute Möglichkeiten sich selbst zu präsentieren und Geschäftskontakte zu pflegen und auszubauen. Pflegt man sein Profil ordentlich oder nimmt an Gruppendiskussionen teil besteht eine gute Möglichkeit im Google Ranking auf der ersten Seite gelistet zu werden. Christian Pfeifer von der Paseo Marketing GmbH beispielsweise war bisher nie in Google vorne mit dabei, da es bekannte Personen mit diesem Namen gibt. Das hat sich mittlerweile durch sein gut strukturiertes Xing Profil geändert. Derzeit steht er auf Rang 6 bei der Google-Suche nach seinem Namen. Folgendermaßen beschreibt er sein „Rezept“ auf dem Blog von Paseo Marketing: „Ein wenig das Profil optimiert, ein bisschen aktiv sein in Gruppen, ab und an mal eine Statusmeldung schreiben und schwuppdiwupp ist das Profil plötzlich richtig interessant für Google.“

Wer das nicht möchte, das sei an dieser Stelle noch erwähnt, kann dies jederzeit in seinen Einstellungen unterbinden.

Ebenso leicht funktioniert das mit Twitter. Kurznachrichten, sogenannte „Tweets“ an andere Nutzer werden vom Google Robot gefunden und hoch bewertet. Einfach ausprobieren und nach einiger Zeit eine Google-Suche starten.

Die Liste der sozialen Netzwerke ist lang, jedoch werden sie von Google in ihrer Relevanz hoch eingestuft, sodass jeder die Möglichkeit nutzen kann sich auch in der Suchmaschine vorne zu präsentieren. Dadurch erhöht sich die Chance von anderen gefunden zu werden und sich damit noch besser in der Business-Welt zu vernetzen.

Grundlagen einer Social Media Strategie

strategyEs gilt stets der Grundsatz: „Wer begeistert ist, empfiehlt weiter“. Diese Aussage ist mit Sicherheit keine Neuigkeit. Jedoch bekommt sie durch Social Media eine andere Dimension. Vor allem die Geschwindigkeit und Transparenz der Informationsverbreitung werden deutlich gesteigert. Am Beispiel „Twitter“ lässt sich dieser Prozess eindrucksvoll darstellen:

Ein Produkt wird via Twitter empfohlen und erreicht 100 andere User, vielleicht auch 1000. Einige dieser User geben die Empfehlung weiter und erreichen erneut hunderte oder tausende – und das innerhalb weniger Minuten.

Der virale Effekt geht noch weiter… Produktinteressierte besuchen die Website und berichten wiederum selbst in ihren Social Networks über ihre eigenen Eindrücke. Dadurch lässt sich sehr schnell eine hohe Reichweite in der relevanten Zielgruppe aufbauen.

Im Folgenden werden die wichtigsten Grundlagen einer Social Media Strategie für Unternehmen aufgezeigt.

1. Die Eintauchphase

Jeder, egal ob geschäftlich oder privat, muss erst einmal eingetaucht sein in die Welt des Social Media, um dessen Relevanz, Chancen und Risiken spüren zu können.

2. Die relevante Zielgruppe

Zu Beginn der Strategie muss unbedingt die Zielgruppe(n) mit der größten Relevanz zum Erreichen der festgelegten Geschäftsziele bestimmt werden. Folgende Punkte sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden:

a)    Zielgruppenbeteiligung an sozialen Netzwerken?

b)    Wie groß ist der Anteil der Blogger

c)     Wie groß ist der Anteil der Beobachter und Kommentatoren

Befinden sich in der Zielgruppe überwiegend Kommentatoren braucht man in seiner Strategie beispielsweise nicht zum aktiven Einstellen von Beiträgen im Rahmen eines Gewinnspiels oder Wettbewerbs aufrufen.

3. Definition der Ziele

Entscheidend für den Erfolg der Ziele, die ein Unternehmen erreichen will, ist deren genaue Festlegung und Definition. Beispiele für angestrebte Social Media Ziele und Taktiken sind:

a)    Zuhören, was über die Marke gesprochen wird

b)    Am Dialog teilnehmen und eigene kreative Impulse geben, um Einfluss zu nehmen

c)     „Empfehler“ als glaubwürdige Markenbotschafter einzusetzen

d)    Einbindung der „Mitmacher“ im Web in die Entwicklung neuer Services

4. Hindernisse, die dabei überwunden werden müssen:

a)    Die Planung des Engagements der „Mitmacher“ besitzt eine langfristige Facette

b)    Investitionen belasten das laufende Geschäftsjahr

c)     Es könnte erst der Nachfolger der derzeitigen Social Media Verantwortlichen profitieren und die

Früchte ernten

d)     Interne und externe Kapazitäten müssen geschaffen werden

5. Fazit und Prognose

Unternehmen sollten das Thema Social Media am besten jetzt angehen und zwar analytisch, strategisch und überlegt. Es wird sich in Zukunft nicht die Frage stellen „ob oder ob nicht Social Media“ sondern „wie geht man die eigene Social Media Strategie an“.